Abschied von Senator John McCain

Kriegsgefangener für fünfeinhalb Jahre in Vietnam. 31 Jahre U.S. Senator für seinen Heimatstaat Arizona. Republikanischer Präsidentschaftskandidat im Jahr 2008. Ein Ehrenmann.

Das Leben von John McCain und dessen Einsatz für sein Land war einzigartig. Am 25. August 2018 ist er nach einer schweren Krebserkrankung im Alter von 81 Jahren verstorben.

Ruhe in Frieden!


Reaktionen aus den USA


Rückblick in Videos

Präsidentschaftswahlkampf 2008. Der Republikaner John McCain verteidigt seinen demokratischen Konkurrenten Barack Obama:

Die New York Times blickt auf das Leben von John McCain zurück:


Reaktionen aus Deutschland und Österreich


Bildquelle: https://bit.ly/2Lr4aN2

Advertisements

Stimmungsbarometer 08/2018: Trumps Zustimmungswerte bleiben stabil

#Blog1600Penn versorgt euch mit den aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen):


Leseempfehlungen (Pew Research Center)

Bildung
Most Americans say higher ed is heading in wrong direction, but partisans disagree on why

Exekutive
Trump’s approval ratings so far are unusually stable – and deeply partisan
For Most Trump Voters, ‘Very Warm’ Feelings for Him Endured

Zwischenwahlen
As Midterms Near, Democrats Are More Politically Active Than Republicans
Most Americans say more women running for Congress is a good thing, as hope for a female president grows

Buchtipp: „Our Kids: The American Dream in Crisis“ (Robert D. Putnam)

Der Sieg des politischen Außenseiters Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen 2016 liegt auch bei gesellschaftlichen und ökonomischen Veränderungen begründet. Robert D. Putnam, Soziologe und Politikwissenschaftler an der Harvard University, hat die Krise des US-amerikanischen Traumes näher untersucht.

Entstanden ist ein eindrucksvolles Werk über 400 Seiten. Wer über die US-Wahl 2016 und das politische Phänomen Donald Trump nachhaltig urteilen will, sollte „Our Kids. The American Dream in Crisis“ gelesen haben.


Das Buch in der englischen Originalfassung ist hier bestellbar. 

Mit jeder Bestellung über oben genannten Link wird „1600 Pennsylvania“,
natürlich in anonymer Form, unterstützt. Vielen Dank!


Die offizielle Buchbeschreibung

New York Times bestseller and “a passionate, urgent” (The New Yorker) examination of the growing inequality gap from the bestselling author of Bowling Alone: why fewer Americans today have the opportunity for upward mobility.

Central to the very idea of America is the principle that we are a nation of opportunity. But over the last quarter century we have seen a disturbing “opportunity gap” emerge. We Americans have always believed that those who have talent and try hard will succeed, but this central tenet of the American Dream seems no longer true or at the least, much less true than it was.

In Our Kids, Robert Putnam offers a personal and authoritative look at this new American crisis, beginning with the example of his high school class of 1959 in Port Clinton, Ohio. The vast majority of those students went on to lives better than those of their parents. But their children and grandchildren have faced diminishing prospects. Putnam tells the tale of lessening opportunity through poignant life stories of rich, middle class, and poor kids from cities and suburbs across the country, brilliantly blended with the latest social-science research.


Das Buch in der englischen Originalfassung ist hier bestellbar. 

Mit jeder Bestellung über oben genannten Link wird „1600 Pennsylvania“,
natürlich in anonymer Form, unterstützt. Vielen Dank!

#Blog1600Penn Update: USA-Türkei-Beziehungen verschlechtern sich

#Blog1600Penn bringt euch über die wichtigsten Ereignisse rund um US-amerikanische Politik der vergangenen Wochen auf den aktuellen Stand:

Präsidentschaftswahl 2020

Der Bürgermeister von Boston, Marty Walsh, hält in diesen Tagen mehrere Veranstaltungen im wichtigen Vorwahlstaat Iowa ab. Walsh rechnet sich Chancen beim demokratischen Vorwahlkampf um die Präsidentschaftskandidatur 2020 aus.

Sicherheitsfreigabe entzogen

Präsident Trump hat dem ehemaligen CIA-Chef John Brennan den Zugang zu Geheiminformationen entzogen. Brennan fiel zuvor mehrmals mit Kritik gegenüber dem Präsidenten auf. Die Sicherheitsfreigabe wird auch für den ehemaligen FBI-Chef James Comey überprüft.

Verhaftet

Der republikanische Kongressabgeordnete Chris Collins wurde auf Grund der illegalen Weitergabe von Insiderinformationen für Börsengeschäfte verhaftet. Collins war der erste Kongressabgeordnete, der die Präsidentschaftskandidatur von Donald Trump offiziell unterstützte.

Eingebürgert

Die aus Slowenien stammenden Eltern von First Lady Melania Trump sind seit August Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika.

Doppelmoral

In der Republik Belarus (Weißrussland) wurden die Büros der letzten verbliebenen unabhängigen Medien durchsucht und mehrere Journalisten willkürlich verhaftet. Unter anderem wurde mit Paulyuk Bykowski ein Mitarbeiter der Deutschen Welle inhaftiert. Der deutsche Außenminister Heiko Maas wartet derweil mit Schweigen auf und offenbart seine Doppelmoral.

„Why is Belarus cracking down on independent journalists — and the Internet?“ (The Washington Post)

Iran-Sanktionen in Kraft

Die ersten Sanktionen der USA gegenüber dem Iran sind seit dem 06. August wieder in Kraft. Im November sollen weitere Sanktionen gegen Erdölexporte folgen.

Gastbeitrag von Richard Grenell: Wer geht in Iran auf die Straße und warum? (Focus Online)

Russland versucht Zwichenwahlen zu manipulieren

FBI-Direktor Christopher A. Wray hat vor einer Einmischung Russlands in die Zwischenwahlen in diesem November gewarnt. Zuvor hatte schon Facebook russische Propagandaseiten gesperrt.

Derweil traf sich Senator Rand Paul in Moskau mit russischen Parlamentariern und überbrachte einen Brief des US-Präsidenten an Vladimir Putin.

Auf Grund der Vergiftung des in Großbritannien lebenden einstigen Spions Sergej Skripal verhängten die USA zudem weitere Sanktionen gegen Russland.

„Rand Paul Continues His One-Man Détente With Russia, This Time in Moscow“ (The New York Times)
„US to impose sanctions against Russia over Salisbury nerve agent attack“ (The Guardian)

Obama gibt Wahlempfehlungen ab

Entgegen der falsch verbreiteten öffentlichen Meinung mischt sich Ex-Präsident Barack Obama so stark in die US-Politik ein wie kaum ein anderer ehemaliger Hausherr von 1600 Pennsylvania Avenue vor ihm. Nun hat Obama Wahlempfehlungen für die Zwischenwahlen am 06. November 2018 abgegeben.

Wie geht es weiter mit der US-Iranpolitik?

Der renommierte Politikwissenschaftler Josef Braml rechnet noch in diesem Jahr mit US-Militärmaßnahmen gegenüber dem Iran. Das Interview ist hier nachzulesen: https://bit.ly/2v2IMs4

US-Botschafter beim CSD Berlin

Der Botschafter der USA in Deutschland, Richard Grenell, nahm am diesjährigen Christopher Street Day in Berlin teil.

Starkes Wirtschaftswachstum

Die USA haben ihre Wachstumsprognose im 2. Quartal des Jahres übertroffen. Die US-Wirtschaft wuchs um 4,1%. Für die weiteren Quartale des Jahres wird jedoch kein so hohes Wachstum prognostiziert.

US-Arbeitsmarktzahlen Juli 2018

USA erhöhen Druck auf die Türkei

Nach dem gescheiterten Putschversuch gegenüber den türkischen Präsidenten Erdogan wurde im Jahr 2016 unter anderem Pastor Andrew Bunson inhaftiert. Die Türkei wirft ihm Spionage, Terrorismus und eine Mitgliedschaft in der Gülen-Bewegung vor. Zwar wurde Bunson Ende Juli aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen. Doch nun steht er unter Hausarrest.

Nachdem Verhandlungen mit der Türkei keine Ergebnisse einbrachten, erhöht die US-amerikanische Regierung nun den Druck auf Präsident Erdogan. US-Präsident Trump drohte mit Sanktionen gegenüber Ankara, wenig später wurden diese vom U.S. Senat eingebracht. Zudem wurden Zölle auf türkisches Aluminium und Stahl erhöht. Obwohl die türkische Wirtschaft sich in einer Abwärtsspirale befindet, antwortete die Türkei ihrerseits mit Sanktionen.

„Trump: „Wir werden nichts zahlen““ (FAZ)

Nordkorea löst erste Abmachung ein

Nordkorea hat die erste Vereinbarung, die beim Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem nordkoreanischen Diktatur Kim Jong-Un getroffen wurde, eingelöst. Das stalinistische Regime hat den USA die Überreste von US-amerikanischen Soldaten, die im Korea-Krieg gefallen sind, übergeben.

Handelsstreit beigelegt – vorerst

Der Handelsstreit zwischen den USA und der Europäischen Union ist beigelegt. US-Präsident Trump und EU-Kommissionspräsident Juncker konnten sich auf eine Vereinbarung zum Abbau von Handelshemmnissen einigen. Details müssen noch ausgearbeitet werden.

„Trump and EU officials agree to work toward ‚zero tariff‘ deal“ (The Guardian)

Handelsstreit intensiviert – mit China

Die Vereinigten Staaten haben weitere Sanktionen gegenüber China verabschiedet. Zu den sanktionierenden Produkten gehören nun zudem u.a. Motorräder und Eisenbahnwaggons.

„Der blinde Fleck in Trumps Aussenhandelsanalyse“ (Tages-Anzeiger)

Twitter löscht Fake-Profile

Die Schlagzeilen waren gewaltig: „Donald Trump verliert Hunderttausende Follower“ (SPIEGEL ONLINE), „Trump verliert sehr viele Follower“ (WELT). Doch die Überschriften leiten fehl. Im Vergleich zu anderen Prominenten hat Präsident Trump (gegenwärtig) noch wenig Follower verloren (Quelle: The New York Times).


Leseempfehlungen

Außenpolitik
„Donald Trump – der schwarze Schwan der Weltpolitik“ (NZZ)

Innenpolitik
„Die kruden Phantasien von „Q““ (FAZ)

Iran
„A deadly plague for Iran“ (The Jerusalem Post)
„Ruhani ist nicht moderat“ (Tagesspiegel)

Religion
„Why Americans Go (and Don’t Go) to Religious Services“ (Pew Research Center)

Twitter
„Trump twittert“ (Handelsblatt)

Verteidigung
„Trump unterzeichnet Verteidigungsetat über 716 Milliarden Dollar“ (FAZ)


Bitte unterstütze mich mit einem Betrag deiner Wahl – DANKE!
„1600 Pennsylvania“ wird von Politikwissenschaftler Kai-Uwe Hülss M.A. betrieben.
Ziel ist eine unaufgeregte und tiefgründige Berichterstattung
zur Politik des Weißen Hauses.

US-Präsidenten gegen die DDR-Diktatur

Am 13. August 1961 begannen DDR-Grenztruppen mit dem Bau der Mauer zwischen West- und Ost-Berlin. Mehr als 28 Jahre stand die Berliner Mauer für die Teilung Deutschlands und für die Gewaltherrschaft des kommunistischen Regimes.

US-Präsidenten sprachen sich fortlaufend gegen die ostdeutsche Diktatur aus. „1600 Pennsylvania“ hat euch die zwei bedeutendsten Reden von US-Präsidenten in Berlin zusammengestellt.

1963 – Präsident John F. Kennedy: „Ich bin ein Berliner“
1987 – Präsident Ronald Reagan: „Tear down this wall“

Bitte unterstütze mich mit einem Betrag deiner Wahl – DANKE!
„1600 Pennsylvania“ wird von Politikwissenschaftler Kai-Uwe Hülss M.A. betrieben.
Ziel ist eine unaufgeregte und tiefgründige Berichterstattung
zur Politik des Weißen Hauses.