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Der „Sidekick“ von Jimmy Fallon kandidiert

Nun hat als 14. Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur auch der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, seinen Hut in den Ring geworfen (Hintergrundbericht folgt). Der schlagfertige Republikaner ist zudem Stammgast bei der Late Night Show des Comedians Jimmy Fallon.

Bei der Vielzahl seiner Aufritte könnte Christie gar als Sidekick von Jimmy Fallon bezeichnet werden. Fest steht: Christie kann nicht nur austeilen, sondern auch über sich selbst lachen. Weitere Auftritte bei Jimmy Fallon sind nach seiner Präsidentschaftskandidatur sehr wahrscheinlich.

Nachfolgend eine Auswahl der besten Auftritte von Chris Christie bei Jimmy Fallon!

April 2015: Chris Christie wirbt für The Tonight Dough Ice Cream

Juni 2014: Tanzeinlage zu Ehren des Vatertages

Januar 2014: Jimmy Fallon und Bruce Springsteen mit einem Song über Christies Bridgegate-Skandal

November 2013: Thank you notes

Juni 2013: Chris Christie slow jams the news with Jimmy Fallon


Bildquelle: http://www.thenation.com/sites/default/files/christie_jimmyfallon_img.png

US Republican Governor of Louisiana Bobby Jindal speaks at the Conservative Political Action Conference (CPAC) in National Harbor, Maryland, on March 15, 2013.   AFP PHOTO/Nicholas KAMM        (Photo credit should read NICHOLAS KAMM/AFP/Getty Images)

KANDIDATUR VERKÜNDET: Bobby JINDAL (R)

Die Umfragewerte sprechen nicht für einen erfolgreichen Wahlkampf des Republikaners Bobby Jindal. Im Stimmungsbarometer des Monats Juni kommt der seit dem Jahr 2008 amtierende Gouverneur von Louisiana gerade einmal auf einen Prozentpunkt und nimmt somit den letzten Platz ein.

Jindals Umfragewerte in seinem Heimatstaat geben ihm ebenfalls wenig Grund zu Optimismus. Lediglich 31,8% der Bevölkerung sind mit seiner Arbeit als Gouverneur zufrieden. Ein Allzeittief. Dennoch hat der 1971 in Louisiana geborene Jindal nun seine Präsidentschaftskandidatur verkündet.

Er ist damit der erste Präsidentschaftsbewerber, der aus einer hinduistischen Familie stammt. Seine Eltern wanderten kurz vor Jindals Geburt zu Beginn der 1970er Jahre von Indien in die USA aus. Auch an Bobby Jindals familiärer Wurzeln ist die zunehmende Diversität republikanischer Spitzenpolitiker zu erkennen.

Doch Jindals Kandidatur kommt reichlich spät – und zwar in vielfältiger Hinsicht. Einerseits sind die Bereiche, in denen Jindal Punkten möchte beziehungsweise könnte, schon mit diversen Kandidaten besetzt. Dies gilt für sein religiös-konservatives Profil (Cruz, Huckabee besetzen diesen Bereich), seine Migrationsgeschichte (Rubio) und Erfolgsbilanz als Gouverneur (Bush, Christie, Walker).

Dass Jindal zudem noch als wenig talentierter Redner gilt, macht wenig Hoffnung auf bessere Umfrageergebnisse durch seine – möglichen – Auftritte bei den im August beginnenden Debatten.

Wir haben viele gute Redner. Aber es ist Zeit für einen Macher. (Bobby Jindal)

Bei der Analyse des hiesigen Bewerberfelds ist andererseits festzustellen, dass Jindal den geeigneten Zeitpunkt seiner Präsidentschaftskandidatur verpasst hat. Und zwar um vier Jahre. Denn das Bewerberfeld um die republikanische Kandidatur im Jahr 2012 war im Vergleich zu 2016 qualitativ wie quantitativ nicht hochkarätig besetzt.

Als junger, aufstrebender Gouverneur mit zudem großen Zustimmungsraten in seinem Bundesstaat und auf Bundesebene hätten ihm durchaus große Chancen auf die Nominierung eingeräumt werden können. Folgerichtig wurde Jindal vom TIME Magazine vor vier Jahren als republikanische Hoffnung für 2016 beschrieben.

I will never stop fighting for religious liberty. (Bobby Jindal)

Doch innerstaatliche Probleme und oben genannte Gründe ließen den einstigen Hoffnungsträger in der Beliebtheitsskala abstürzen. Ob ihm seine standhafte Ablehnung von Obamas Gesundheitsreform und der gleichgeschlechtlichen Eheschließung auch nach den Juni-Urteilen des Supreme Court im Vorwahlkampf helfen wird, gilt mehr als fraglich.

Bleibt aus Sicht des zum Katholizismus konvertierten Jindal zu hoffen, dass ihm die Zahl 13 Glück bringt. Denn er ist schon der 13. Bewerber um die republikanische Präsidentschaftsnominierung.


Erster Wahlwerbespot:


Website: www.bobbyjindal.com
Facebook: facebook.com/bobbyjindal?_rdr=p
Twitter: twitter.com/bobbyjindal

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Stimmungsbarometer 6/15: Sanders und Dr. Carson holen auf

Viele weitere Kandidaturen wurden in den vergangenen Wochen verkündet. In wie weit sich dies auf die Umfrageergebnisse ausgewirkt hat, lest ihr nachfolgend auf Grundlage der durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 19.05. und 14.06.2015:

Bei Demokraten konnte Bernie Sanders an Zustimmung gewinnen. Hillary Clinton verfügt jedoch weiterhin über einen komfortablen Vorsprung.

1. H.Clinton__________59,7% (-4,5)polls_dem_4600_506736_answer_1_xlarge
2. Biden_____________11,4% (+1,6)
3. Sanders___________11,2% (+3,8)
4. O’Malley____________2,5% (+1,3)
5. Webb______________2,0% (-0,6)
6. Chafee_____________1,2% (-0,3)

Vizepräsident Joe Biden entscheidet über eine mögliche Kandidatur am 01. August. Noch keine Entscheidung ist bei Jim Webb gefallen.

Bei der Grand Old Party gibt es mittlerweile schon zwölf Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Dr. Ben Carson konnte sich im aktuellen Stimmungsbarometer in die Spitzengruppe katapultieren.

1. J.Bush____________10,8% (-4,6)1179px-Republicanlogo.svg
2. Walker____________10,6% (-2,6)
3. Rubio_____________10,0% (-3,2)
4. Dr. Carson___________9,4% (+1,6)
5. Huckabee___________8,6% (-)
6. Paul________________8,2% (-1,0)
7. Cruz________________7,0% (-1,6)
8. Christie______________4,6% (-0,8)
9. Trump_______________3,6%
10. Perry_______________3,2% (+0,8)

11. Santorum___________2,2% (-0,1)
12. Fiorina______________1,8% (+0,5)
13. Kasich______________1,8% (-0,2)
14. Graham_____________1,4% (+0,1)
15. Jindal_______________1,0% (-0,3)

Die zehn republikanischen Kandidaten, welche in Umfragen am besten abschneiden, qualifizieren sich für die erste TV-Debatte am 06. August auf FOX News.

Bobby Jindal gibt seine Präsidentschaftskandidatur voraussichtlich am 24. Juni bekannt. Scott Walker folgt ihm wohl am 13. Juli. Chris Christie und John Kasich haben sich noch nicht entschieden.


Fett = Kandidatur offiziell verkündet
Grün = Zum vorherigen Stimmungsbaromter an Platzierung/ Prozentpunkten gewonnen
Rot = Zum vorherigen Stimmungsbarometer an Platzierung/ Prozentpunkten verloren


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KANDIDATUR VERKÜNDET: John Ellis „Jeb“ – Der andere BUSH (R)

Seine Mutter Barbara sprach sich vor wenigen Monaten gegen ein weiteres Familienmitglied im Weißen Haus aus. Seine Schwägerin Laura war froh, als sie im Jahr 2009 1600 Pennsylvania Avenue verlassen konnte.

Doch John Ellis, genannt Jeb, Bush orientiert sich an den männlichen Familienmitgliedern und will Vater George Herbert sowie Bruder George Walker als Präsident der Vereinigten Staaten nachfolgen.

Der republikanische Vorwahlkampf wird episch

Nun hat der 62-jährige Jeb seine Bewerbung um die republikanische Präsidentschaftskandidatur offiziell eingereicht. Die Nominierung ist für Bush keineswegs ein Selbstläufer, wenngleich er im Vergleich zu seinen innerparteilichen Konkurrenten einen immensen monetären Vorteil aufweisen kann und als Favorit des Establishments gilt.

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Erstes Wahlkampfvideo:

Weiteres Wahlkampfvideo:

Jeb Bushs offizielle Kandidaturbekanntgabe:


Website: jeb2016.com
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U.S. Democratic presidential candidate Hillary Clinton delivers her "official launch speech" at a campaign kick off rally in Franklin D. Roosevelt Four Freedoms Park on Roosevelt Island in New York City, June 13, 2015.  REUTERS/Brendan McDermid

Berlin – New York – Miami: Redefernduell zwischen Bush und Clinton

Mitte Juni steht ganz im Zeichen der Politdynastien aus dem Hause Clinton beziehungsweise Bush. Mit viel beachteten Reden lenken die beiden bekanntesten Bewerber für die Nachfolge Barack Obamas in diesen Tagen das Scheinwerferlicht auf ihre jeweiligen Kandidaturen.

Zwei Monate nach offizieller Bekanntgabe ihrer Kandidatur hat Hillary Clinton nun am Samstag ihre erste große Wahlkampfrede gehalten. Auf Roosevelt Island in New York City warb HRC um zuletzt verloren gegangenes Vertrauen – einer repräsentativen CNN-Umfrage zufolge empfinden 57% der Amerikaner Hillary als nicht ehrlich und vertrauenswürdig.

Demokratie darf nicht nur für Milliardäre und Unternehmen da sein. (HRC)

HRC versucht dem entgegenzuwirken und stellt sich als Vorkämpferin der amerikanischen Mittelklasse dar. Folglich will Clinton unter anderem der Einkommensungleichheit zwischen Männern und Frauen entgegenwirken, eine Einwanderungs- und Justizreform durchsetzen sowie sich für die LGBT-Community und für Frauenrechte einsetzen.

Die komplette Rede von Hillary Clinton könnt ihr euch hier anschauen:

Der Auftritt von HRC wird umrahmt von zwei Reden ihres möglichen republikanischen Herausforderers Jeb Bush. Dieser machte zunächst im Rahmen seiner Europareise Station beim Wirtschaftstag des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin. Bush warb hierbei für das Freihandelsabkommen TTIP und streifte weitere außen- und sicherheitspolitische Themen.

Am Montag wird Bush seine Bewerbung um die republikanische Präsidentschaftskandidatur in Miami offiziell verkünden.

Die Rede von Jeb Bush beim Wirtschaftstag ist hier einsehbar (oben links auf „Playlist“ klicken und „Jeb Bush“ auswählen, um direkt Bushs Rede anzusehen):


Bildquelle:
http://media4.s-nbcnews.com/i/newscms/2015_24/1073816/150613-hillary-clinton-mn-1200_5471e8040a2e55ed5fffebee008db6d2.jpg