„House of Cards“ ist zurück!

Während sich im realen Leben mögliche Präsidentschaftskandidaten in Stellung bringen, hat es Frank Underwood, gespielt von Kevin Spacey, in der viel umjubelten US-Serie „House of Cards“ schon ins Weiße Haus geschafft. Ab Freitag, 27.02.2015, ist die komplette Staffel 3 auf Netflix beziehungsweise für deutsche Zuseher auf Sky abrufbar. Eine bessere Vorbereitung auf die Präsidentschaftswahlen 2016 ist wohl kaum möglich…

Und hier die Parodie von „Sesame Street“ zu „House of Cards“:

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Jeb Bush kommt im Oktober nach Deutschland

Noch hat zwar kein Republikaner seine Kandidatur offiziell bekanntgegeben, doch die Berichterstattung wird weiterhin von der GOP bestimmt. In dieser Woche hat beispielsweise Jeb Bush eine vielbeachtete, aber wenig inhaltlich überraschende, außenpolitische Grundsatzrede gehalten.

Bei aller Liebe zu seinem Vater, Präsident George H. W. Bush, und zu seinem Bruder, George W. Bush, will sich Jeb in seiner Politik von ihnen abgrenzen:

Ich bin ein eigenständiger Mann.

Folgerichtig stellt Jeb Bush auch fest, dass im Irak einige Fehler von den USA gemacht wurden. Die falsche Kriegsbegründung von Seiten der Administration seines Bruders bis hin zu einer fehlenden außenpolitischen Stärke der Vereinigten Staaten unter Obama stachen in seiner Rede hervor.

Bush selbst plädiert für eine offensive außenpolitische Ausrichtung der Vereinigten Staaten. Konflikte sollen schon vor Ort eingedämmt werden.

Jeb Bush hat sich nicht nur mit einer außenpolitischen Grundsatzrede für eine Präsidentschaftskandidatur weiter ins Spiel gebracht. Der ehemalige Gouverneur von Florida wird im Oktober auch im Rahmen der Wiedervereinigsungsfeierlichkeiten in Frankfurt/ Main auf Deutschland-Tournee sein. 

Ebenso plant Jeb den Geschäftsführer des America Rising PAC, Tim Miller, als Kommunikationsdirektor seiner anstehenden Präsidentschaftswahlkampagne zu engagieren. Miller gilt als aggressiver und dynamischer Wahlkämpfer.

Streets of Philadelphia

Nun haben auch die Demokraten den Ort für ihren Nominierungsparteitag im Jahr 2016 bekanntgegeben. Der demokratische Kandidat – oder wohl eher Kandidatin – wird in der geschichtsträchtigen Stadt am Delaware River nominiert werden: in Philadelphia.

Der Parteitag dürfte somit im Wells Fargo Center, der Heimspielstätte der Philadelphia Flyers (Eishockey) und der Philadelphia 76ers (Basketball) stattfinden. Die Arena bietet Platz für mehr als 20.000 Besucher. Für die Rede des Präsidentschaftskandidaten könnte das benachbarte Lincoln Financial Field, der 70.000 Zuschauer fassenden Heimstätte des American Football Teams der Eagles, dienen.

Die offizielle Website der Democratic National Convention findest du hier:
convention.democrats.org

Die offizielle Website des Wells Fargo Center findest du hier:
www.wellsfargocenterphilly.com 

Die offizielle Website des Lincoln Financial Field findest du hier:
www.lincolnfinancialfield.com

Bereit für Hillary?

Dass Hillary Rodham Clinton nach 2008 einen zweiten Versuch starten will, als erste Frau in das Weiße Haus einzuziehen, ist seit vielen Jahren bekannt. Doch nun verdichten sich die Anzeichen, dass Hillary im Jahr 2016 auch ernsthaft erneut antreten wird.

Dementsprechend verstärkt Hillary Clinton einerseits zunehmend ihren Beraterstab. Obamas Berater John Podesta ist hierbei beispielsweise zu erwähnen. Andererseits berichtet das US-Magazin POLITICO, dass die offizielle Ankündigung als Kandidatin in den demokratischen Vorauscheidungskampf einzutreten, Anfang April erfolgen könnte.

Dies wären vier Monate später, als bei ihrer ersten Kandidatur 2008. Hillary kann sich mit ihrer Ankündigung auch alle Zeit lassen, sehen die potentiellen Mitbewerber um die Präsidentschaftskandidatur der demokratischen Partei alles andere als wettbewerbsfähig aus. Umfragen sehen Clinton mit einem Vorsprung von mindestens 50 Prozentpunkten zu ihren Mitbewerbern ausgestattet.