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LIVETICKER zur ersten TV-DEBATTE: Clinton vs. Trump – Showdown in New York

Völker der Welt, schaut auf diese Debatte! 

Herzlich Willkommen zum Liveticker zur ersten TV-Debatte zwischen der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und dem Republikaner Donald Trump. #Blog1600Penn hält euch auf dieser Seite über die wichtigsten Ereignisse auf dem Laufenden!



Highlights und die TV-Debatte in Voller Länge

Vorteile für Clinton

Ein Duell der Gegensätze. Kandidatin des Establishments gegen den Kandidaten des Anti-Establishments. Erfahrene Politikerin gegen den Neuling. Mit Spannung wurde die erste TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump erwartet. Der Immobilienmogul begann stark, zeigte seine ganze Leidenschaft in den Bereichen der Handels- und Wirtschaftspolitik. Je länger jedoch die Debatte dauerte, desto stärker konnte Clinton ihren Vorteil als erfahrene Diskutantin ausspielen. Trump hingegen verlor zunehmend seine noch zu Beginn gezeigte Disziplin, seinen Fokus auf das Wesentliche und verhedderte sich im Detail. Insgesamt dürfte Clinton als Punktsiegerin aus dem ersten Duell gehen. Ob die ehemalige Außenministerin allerdings Unabhängige für sich überzeugen konnte, ist fraglich…

04:45 Uhr: Nach der ersten Debatte ist vor der nächsten Debatte: Clinton und Trump gratulieren sich gegenseitig zu einem historischen Duell.

04:40 Uhr: Drittkandidat Gary Johnson äußert sich zur Debatte.

04:38 Uhr: Das Schlusswort hat Donald Trump: „Ich will Amerika wieder groß machen!“

04:37 Uhr: Zum Schluss spricht Clinton wie schon zu Beginn die Wählerschaft direkt an: „Geht wählen! Eure Zukunft hängt davon ab!“

04:34 Uhr: Clinton hebt ihre politische Erfahrung hervor. Trump kontert: „Schlechte Erfahrungen!“ Clinton hält dagegen und zählt eine Vielzahl von Trumps Beleidigungen auf.

04:32 Uhr: Trump ist der Meinung, dass die USA nicht mehr der „Weltpolizist sein kann“.

04:28 Uhr: Klassischer Kulturkampf zwischen Republikanern und Demokraten: Der Iran-Deal.

04:26 Uhr: Für Trump sind Nuklearwaffen auch eine große Bedrohung – „nicht der Klimawandel, wie für Präsident Obama“. Ebenso fordert Trump einen größeren Beitrag von Ländern, die von den USA verteidigt bzw. unterstützt werden sollen, u.a. nennt er Deutschland.

04:25 Uhr: Nuklearwaffen sind die größte Bedrohung, so Clinton. War es nicht gerade eben noch Cyber-Security?

04:21 Uhr: Trump: „Ich habe ein viel besseres Urteilsvermögen als Clinton. Das ist doch keine Frage.“ Clinton: „Woo. Ok.“ – und versucht sich wieder auf politische Themen zu besinnen.

04:19 Uhr: Der Moderator versucht sich am Faktencheck, hinterfragt jedoch vor allem Trump.

04:15 Uhr: Für Clinton hat George W. Bush den Abzugstermin vereinbart.

04:13 Uhr: Trump: „Obama und Clinton haben ein Machtvakuum im Irak entstehen lassen, indem sie die US-amerikanische Armee zu schnell abgezogen haben. Dieses Vakuum hat nun ISIS gefüllt.“

04:11 Uhr: Clinton stellt ihren Plan zur Bekämpfung von ISIS vor. Priorität, so Clinton, sollte die Auslöschung der Führung sein.

04:09 Uhr: Trump: „Wir wissen bis heute nicht, ob Russland die Demokratische Partei gehackt hat, wie Clinton behauptet. Unter Obama haben wir in der Sicherheitspolitik die Kontrolle verloren.“

04:06 Uhr: Sicherheitspolitik! Für Clinton ist Cyber-Security die große Herausforderung der Zukunft.

04:04 Uhr: Trump stellt Clintons Freundschaft zu Obama in Frage – nicht zu Unrecht. Des Weiteren erklärt sich Trump zu unten genanntem Vorwurf, der vor Gericht fallen gelassen worden sein soll.

04:00 Uhr: Nun wird Obamas Geburtsurkunde unter die Lupe genommen. Clinton sorgt für Lacher und macht deutlich, dass die Anzweiflung von Obamas Geburtsort rassistisch ist. Ebenso unterstellt Clinton, dass Trump vor Jahrzehnten seine Wohnungen nicht an Afroamerikaner vermietet haben soll.

03:57 Uhr: Ist die Mordrate in den vergangenen Jahren angestiegen oder nicht? Hillary Clinton hat Recht, als sie darauf hinweist, dass die Mordrate gesunken ist.

03:55 Uhr: Trump will kriminelle Banden entwaffnen, Clinton spricht sich für verschärfte Waffenkontrollen aus.

03:51 Uhr: Für Clinton entspricht das schlechte Bild, das Trump von der Gesellschaft, insbesondere von der afroamerikanischen Gemeinschaft, gezeichnet hat, nicht der Realität. Des Weiteren kritisiert Clinton ein unfaires Justizsystem, das Minderheiten benachteiligt.

03:50 Uhr: Trump fordert mehr Polizei und ein besseres Gemeinschaftsgefühl. Ebenso stimmt er Clinton zu, dass es ein besseres Verhältnis zwischen Polizei und Bevölkerung geben müsse.

03:46 Uhr: Trump: „Wir brauchen wieder Recht und Ordnung! Wir müssen die Gewalt stoppen!“

03:44 Uhr: Themenwechsel. Innenpolitik, Polizeigewalt und Rassenunruhen werden nun diskutiert.

03:41 Uhr: Nun wird über Trumps Firmeninsolvenzen gesprochen. Ist Trump ein erfolgreicher Geschäftsmann oder nicht? Einig werden sich die beiden Duellanten definitiv heute nicht mehr.

03:39 Uhr: Clinton kontert: „Vielleicht ist die Infrastruktur so schlecht, weil sie keine Steuern zahlen?“

03:37 Uhr: Trump: „Dieses Land braucht jemanden in der Führung, der weiß, wie man mit Geld umgeht.“ Der Republikaner prangert die schlechte Verkehrsinfrastruktur an und erinnert abermals an die hohen Schulden der USA.

03:35 Uhr: Sollte Trump seine Steuererklärung veröffentlichen oder nicht? Clinton ist der Meinung, dass Trump etwas zu verheimlichen hat. Sagt Clinton…

03:33 Uhr: Erstmals wird Clintons eMail-Affäre angesprochen.

03:30 Uhr: Trump kritisiert die Politikerklasse und spricht davon, dass sich die Vereinigten Staaten in einer weiteren wirtschaftlichen Blase befinden.

03:29 Uhr: Clinton fordert einen höheren finanziellen Beitrag von Reichen.

03:27 Uhr: Trump: „Wir haben keine Führung! Und es fängt an mit Clinton!“ Clinton: „Wenn es so weiter geht bin ich an allem Schuld.“ Trump: „Wieso nicht?“ Gelächter.

03:25 Uhr: Auf einmal wird über ISIS diskutiert! Von Wirtschaftspolitik zu ISIS. Clinton wollte Werbung für ihre Website machen, doch Trump griff das auf: „Sie sagen immer, gehen sie für weitere politische Ideen auf meine Website. Dabei haben sie gar keinen Plan. Wie im Kampf gegen ISIS!“

03:24 Uhr: Trump greift Clintons Regulierungspläne an. Weitere Regulierung würde Unternehmen jegliche Luft zum Atmen nehmen.

03:23 Uhr: Heftiger Schlagabtausch. Clinton: „Sie leben in ihrer eigenen Realität!“

03:20 Uhr: „Bill Clinton hat NAFTA unterzeichnet, das schlechtes Wirtschaftsabkommen aller Zeiten“, so Trump. Ebenso zeigt Trump den Meinungswechsel von Clinton in Bezug auf TPP auf.

03:18 Uhr: Trump kritisiert, dass Obamas Politik vor allem auf Schulden aufgebaut ist. Des Weiteren fragt Trump, wieso sich Clinton gerade jetzt „nach 30 Jahren Politikkarrierre“ für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik interessiert.

03:15 Uhr: Clinton erinnert an die Wirtschaftskrise 2008 und an die anschließende wirtschaftliche Erholung unter Obama. Trumps Pläne würden zu einer weiteren Rezession führen. Des Weiteren wirbt Clinton für eine grüne Ökonomie, die viele Arbeitsplätze schaffen würden.

03:13 Uhr: „Darf ich sie Außenministerin Clinton nennen? Ich möchte sie glücklich machen!“ Trump zu Clinton.

03:12 Uhr: Trump stellt Clintons Unterstellung in Bezug auf seinen Vater klar.

03:11 Uhr: Clinton greift Trumps „extreme Steuersenkungspläne“ scharf an und kritisiert den Republikaner, dass er seine Firma auf den Erfolg seines Vaters aufbauen konnte.

03:08 Uhr: Gleiche Frage an Trump. Der Immobilienmogul spricht davon, dass Arbeitsplätze ins Ausland verloren gehen. Trump will die heimische Wirtschaft stärken. Freihandelsverträge müssen neu verhandelt werden.

03:06 Uhr: Clinton spricht Wähler direkt an. Es brauche Arbeitsplätze für Jedermann. Wirtschaft soll fairer werden. Gleicher Lohn für Frauen. Clinton spricht ebenso Trump direkt an.

03:05 Uhr: Die erste Frage geht an Hillary Clinton. Themen: Wirtschaft und Ungleichheit.

03:05 Uhr: Hillary Clinton ganz in Rot, Donald Trump mit blauer Krawatte. Die Kandidaten scheinen die Farben ihrer Parteien getauscht zu haben.

03:03 Uhr: Zeit zum Geschichte schreiben! Es beginnt, ein episches Duell im Kampf um das Weiße Haus: Hillary Clinton versus Donald Trump – Erster Teil!

02:55 Uhr: Die Debatte wird auf #Blog1600Penn live via Twitter übertragen. Des Weiteren überträgt die ARD, Phoenix, CNN & Co. das Duell des Jahrzehnts.

02:45 Uhr: Ankunft von Hillary Clinton.

02:40 Uhr: Und Informationen rund um die Kandidatur von Donald Trump hat euch #Blog1600Penn auf dieser Seite bereitgestellt.

02:25 Uhr: Viele Informationen rund um die Kandidatur von Hillary Clinton bekommt ihr auf folgender #Blog1600Penn-Seite.

02:10 Uhr: Bernie Sanders meldet sich zu Wort.

02:00 Uhr: Hillary Clinton hat sich auf verschiedene „Trumps“ vorbereitet. Auf einen aggressiven, unberechenbaren Gegner und auf einen Donald Trump, der sich an die Fragen des Moderators hält und einen zurückhaltenden Diskutanten abgibt. Welchen Donald Trump werden wir heute Nacht sehen?

00:50 Uhr: Mike Pence ist ebenso schon angekommen.

00:10 Uhr: Donald Trump kommt an der Hofstra University an.

00:00 Uhr: It’s Midnight in America. So beschreibt Donald Trump die aktuelle Lage der Vereinigten Staaten. Auf die heutige Debatte hat sich der Immobilienmogul ausnahmsweise sogar vorbereitet. Am Wochenende ging er verschiedene Fragen mit seinem Wahlkampfteam durch und versuchte seine Antworten im gegebenen Zeitfenster zu geben.

23:30 Uhr: Die bislang höchste Einschaltquote verzeichnete die TV-Debatte zwischen Jimmy Carter und Ronald Reagan aus dem Jahr 1980. 81 Millionen US-Amerikaner verfolgten die Auseinandersetzung live im Fernsehen. Ob das Duell Clinton gegen Trump einen neuen Maßstab setzen kann?

22:20 Uhr: So sieht es bei den Medienvertreter in der Hofstra University aus.

22:05 Uhr: Donald Trump konnte in den vergangenen Wochen gewaltig in den Umfragen aufholen. Die aktuelle Wahlmännerprognose führt zwar weiterhin Hillary Clinton an, doch ist das Rennen offener denn je.

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Die neueste Prognose von Nate Silver sieht sogar Donald Trump in Front.

21:00 Uhr: Die erste TV-Debatte wird ohne Drittkandidaten stattfinden. Der #Blog1600Penn-Kommentar zu dieser Entscheidung ist hier nachzulesen. 

20:00 Uhr: Wie haben sich die Kandidaten auf die Debatte vorbereitet? Seth Meyers hat die
- nicht ganz ernst gemeinten – Antworten.

19:30 Uhr: Es sollen die Themen „America’s Direction,“ „Achieve Prosperity“ und „Securing America“ in sechs 15-minütigen Segmenten diskutiert werden.

19:00 Uhr: In wenigen Stunden beginnt die mit Spannung erwartete erste Fernsehdebatte in der Hofstra University in Long Island, New York.

Die Debatte wird unter anderem live auf CNN, ARD (ab 2:55 Uhr),Phoenix (Vorberichte ab 23 Uhr) und Twitter übertragen.

tagesschau24 wird am Dienstag um 21:30 Uhr zudem eine Wiederholung der Debatte senden.


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Wochenrückblick – 44 Tage vor der Wahl

Terror, Polizeigewalt und Rassenunruhen. Die Woche vor der ersten Fernsehdebatte war von Unsicherheit und Angst geprägt. Der #Blog1600Penn-Wochenrückblick:

Eine Woche nach dem 15-jährigen Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September suchte der Terror einmal mehr die Ostküste heim. Eine Bombe detonierte in New York City, andere Bomben in New York und New Jersey zündeten glücklicherweise nicht.

Die Reaktion der Präsidentschaftskandidaten:

Zuvor ereignete sich in Minnesota eine islamistisch motivierte Messerstecherei, bei der acht Menschen verletzt wurden.

Wieder wurden – unbewaffnete – Afroamerikaner von der Polizei erschossen. Wieder kam es zu Massenprotesten. In Charlotte, North Carolina, wurde gar der Ausnahmezustand ausgerufen. Der nächste US-Präsident steht auch vor der Herausforderung, diese enorme innenpolitische Aufgabe zu meistern.

Derweil veröffentliche Donald Trump Jr. einen streitbaren Vergleich zur US-amerikanischen Flüchtlingspolitik auf Twitter.

Überraschende Wende in der Beziehung zwischen Ted Cruz und Donald Trump. Der texanische Senator unterstützt nun nach einem harten Vorwahlkampf doch den republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Hillary Clinton trat bei der Comedy-Talk-Show „Two Ferns with Zach Galifianakis“ auf. Ob ihre Performance humorvoll war? Zumindest die Öffentlichkeit ist geteilter Meinung.

Zudem war Jeb Bush bei den Emmy-Verleihungen zu Gast – als Chauffeur!


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Fernsehdebatten ohne Drittkandidaten – Die Demokratie verliert

Am Montag findet die mit Spannung erwartete erste TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten statt. Das Duell Clinton gegen Trump verspricht das Fernsehereignis des Jahres, wenn nicht sogar des Jahrzehnts, zu werden. Ein kurioser Wahlkampf steht vor seinem nächsten Höhepunkt.

Millionen US-Amerikaner werden an diesem Abend in der Hofstra University jedoch einmal mehr nur die Auswahl zwischen zweier unbeliebter Kandidaten haben. Clinton und Trump werden jeweils von der Wählerschaft mehrheitlich abgelehnt, stellen die unbeliebtesten Kandidaten in der Geschichte der Vereinigten Staaten dar.

Ein guter Nährboden für – vergleichsweise – erfolgreiche Kampagnen von Drittkandidaten. Und in der Tat stehen die Kandidaten der Libertarian Party und der Green Party vor den besten Wahlergebnissen seit Bestehen ihrer jeweiligen Parteien.

Um jedoch realistische Chancen auf den Gewinn von Wählmännern im November zu haben, ist eine landesweite Bekanntheit eine Grundvoraussetzung. Knapp Zweidrittel der US-Amerikaner wissen allerdings nicht, wer beispielsweise Gary Johnson, immerhin ehemaliger
– republikanischer – Gouverneur von New Mexico, ist.

Vor diesem Hintergrund sind die durchschnittlichen 9% in nationalen Umfragen für den libertären Kandidaten umso beachtenswerter. Und in der Tat haben die Hälfte der Wähler in repräsentativen Umfragen angegeben, dass die Drittkandidaten Johnson und Stein an den Debatten teilnehmen sollen. Lediglich ein Viertel der Bevölkerung lehnt diese Idee ab.

Neben prominenter Unterstützung aus der Politik, unter anderem sprach sich Mitt Romney für Johnson aus, und Wahlempfehlungen von Seiten einiger Zeitungen für die Libertarian Party sehnen sich auch die US-Amerikaner nach einer größeren Kandidatenauswahl.

Auf Grund fehlender Ressourcen sind kleine Parteien auf nationale Ereignisse, wie den TV-Debatten, angewiesen, um nationale Bekanntheit zu erlangen. Der Präsidentschaftswahlkampf 2016 wäre wie gemacht gewesen, für eine Debatte zwischen drei oder vier Kandidaten.

Die Commission on Presidential Debates hat eine große Chance verpasst. Eine Chance zur Stärkung der Demokratie in den USA. Eine Chance der steigenden gesellschaftlichen und politischen Polarisierung, die mit den Kandidaturen von Clinton und Trump weiter verstärkt wurde und wird, entgegenzuwirken.

Die Nichtbeachtung von Drittkandidaten bei den TV-Debatten ist eine Niederlage für die Vielfalt US-amerikanischer Demokratie.


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Wochenrückblick – 51 Tage vor der Wahl

Eine gebrauchte Woche für die Kampagne von Hillary Clinton. Erst holt Donald Trump in Umfragen immer weiter auf die ehemalige Außenministerin auf. Dann wird Clintons Gesundheitszustand zum Thema der Woche. Der #Blog1600Penn Wochenrückblick:

Hillary Clinton musste die Gedenkfeier zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf Grund eines Schwächeanfalls, ausgelöst durch eine Lungenentzündung, verlassen. Einst als Verschwörungstheorie abgetan, wird Clintons Gesundheitszustand nun zu einer ernsthaften Diskussion.

Donald Trump nutzte diesen Vorfall nicht für seine Kampagne aus, sondern gab sich überraschend zurückhaltend und wünschte ihr einen guten und schnellen Genesungsprozess.

Bei der National Guard Conference in Baltimore ging Trump jedoch auf Clintons Aussage, dass „die Hälfte von Trumps Anhängern ein bedauerlicher Haufen“ sind, ein.

Während Hillary Clinton eine Wahlkampfpause aus gesundheitlichen Gründen einlegen musste, hielt Präsident Obama für seine ehemalige Außenministerin eine Wahlkampfveranstaltung ab.

Neben Hillary Clinton hat auch Donald Trump seine medizinischen Befunde veröffentlicht. Trump tat dies auf seine eigene Art, nämlich bei der TV-Show von Dr. Oz.

Jahrelang hatte Donald Trump die „Birther-Bewegung“ angeführt, die anzweifelt, dass Präsident Obama in den USA geboren wurde und somit rechtmäßiger Präsident der Vereinigten Staat ist. Nun hat sich der republikanische Präsidentschaftskandidat davon distanziert.

So viel Transparenz wie in dieser Woche war in diesem Wahlkampf nie. Selbst Trumps berühmte Frisur durfte ausgiebig untersucht werden.

Die Libertarian Party steht kurz vor ihrem historisch erfolgreichstem Wahlergebnis. Doch trotz guter Umfragewerte und zahlreicher Unterstützungen von Seiten der Politik und Medien wurden Gary Johnson und Bill Weld nicht zu den TV-Debatten eingeladen.

Noch vor kurzem wollte der ehemalige Gouverneur von Texas, Rick Perry, der nächste Präsident der Vereinigten Staaten werden. Im republikanischen Vorwahlkampf hatte er jedoch keine Chance. Nun soll sein Stern bei „Dancing with the Stars“ (in Deutschland bekannt als „Let’s Dance“) aufgehen.

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Stimmungsbarometer 09/2016: Trump holt auf

Donald Trump scheint sein Umfragetief überstanden zu haben. Im neuesten #Blog1600Penn-Stimmungsbarometer konnte der republikanischen Präsidentschaftskandidat Boden auf Hillary Clinton gutmachen. Kurz vor dem Start der TV-Debatten am 26. September ist das Rennen offener denn je.

Die Grundlage für die Umfragewerte im Stimmungsbarometer 09/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 26.08. und 13.09.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr.


DER HAUPTWAHLKAMPF – NATIONALE UMFRAGEN

Nationale Umfrage zu einem Duell
Hillary Clinton vs. Donald Trump exklusive Drittkandidaten
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Nationale Umfrage zu einem Duell
Hillary Clinton vs. Donald Trump inklusive Drittkandidaten
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Wahlmännerprognose bei einem Duell Hillary Clinton vs. Donald Trump

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DER HAUPTWAHLKAMPF – UMFRAGEN IN WICHTIGEN STAATEN

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GEORGIA9georgia

IOWA9iowa

NORTH CAROLINA9nc

OHIO9ohio

PENNSYLVANIA9penn

 


DER HAUPTWAHLKAMPF – BELIEBTHEITSWERTE

HILLARY CLINTON9favoclinton

DONALD TRUMP9favotrump


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Wochenrückblick – 58 Tage vor der Wahl

Mit dem Labor Day in den USA wurde am vergangenen Montag die heiße Wahlkampfphase eingeleitet. #Blog1600Penn informiert euch über die Highlights der abgelaufenen Woche:

15 Millionen US-Amerikaner sahen auf NBC das Commander-In-Chief Forum. Hillary Clinton und Donald Trump stellten sich den Fragen von Matt Lauer. Die jeweils knapp 30-minütigen Interviews könnt ihr euch hier ansehen:

Nach 275 Tagen hat Hillary Clinton mal wieder eine Pressekonferenz abgehalten.

Knapp zwei Wochen vor der ersten TV-Debatte hat sich der ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney dafür ausgesprochen, dass auch die Kandidaten der Libertarian Party, Gary Johnson und Bill Weld, bei den Debatten teilnehmen sollten.

Unterstützung von Mitt Romney, steigende Umfragewerte und Spenden – eigentlich hatte die Kampagne von Johnson einen kleinen „Lauf“. Doch dann wurde er nach der syrischen Stadt Aleppo gefragt und Johnson fragte verwundert: „Was ist Aleppo?“

Und dann war da noch ein weiteres Interview, dass zu den Kuriositäten des Wahlkampfes eingereiht werden wird. Dr.Ben Carson, ehemaliger Präsidentschaftskandidat und aktuell Berater von Donald Trump, fiel während eines Interviews mit CNN ein, dass er sein Gepäck vergessen hatte – und verschwand…


#Blog1600Penn-Artikelempfehlungen

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Einwanderungspolitik polarisiert das Einwanderungsland

Die Flüchtlingskrise bewegt Deutschland und Europa. Doch auch in den Vereinigten Staaten wird emotional über die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik diskutiert. Bei elf Millionen illegalen Migranten, die Schätzungen zufolge aktuell in den USA leben, wenig verwunderlich.

Donald Trump hat diese Zahl zum Anlass genommen und die Einwanderungspolitik zu seinem zentralen Wahlkampfthema auserkoren. Und mit radikalen Forderungen (u.a. Mauerbau zu Mexiko, Deportation der illegalen Migranten) den republikanischen Vorwahlkampf für sich entscheiden können.

Was motiviert Trumps Anhänger sich für dessen restriktive Immigrationspolitik zu begeistern? Wie sieht die US-amerikanische Realität in Bezug auf Einwanderung und Flüchtlingen aus? #Blog1600Penn informiert euch über das zentrale Thema in diesem Wahlkampf.

Einwanderung spaltet die Bevölkerung

Laut dem Meinungsforschungsinstitut PewResearch sehen Zweidrittel der Anhängerschaft von Donald Trump Einwanderung als sehr großes Problem in den USA an. Die negative Sichtweise auf Migration begründet sich insbesondere mit Ängsten, dass durch – illegale – Einwanderung die Kriminalitätsrate ansteigen würde.

20Clintons Anhänger vertreten eine entgegengesetzte Sichtweise. Für lediglich 17% der Clinton-Unterstützer stellt Migration eine große Herausforderung dar.

Ebenso spalten sich die Meinungen über einen Mauerbau an der Grenze zwischen den USA und Mexiko anhand der Unterstützerlinien beider Kandidaten. 79% der Trump-Anhänger finden den Bau einer Mauer eine sehr gute Idee. Demokraten lehnen zu 88% diesen Vorschlag ab.

Während 78% der Trump-Unterstützer eine härtere Strafverfolgung und eine bessere Grenzsicherheit bevorzugen, wollen 80% der Clinton-Anhänger illegalen Migranten einen Weg zu legaler Staatsbürgerschaft aufzeigen.

Des Weiteren ist in Bezug auf die Einwanderungspolitik nicht nur eine Spaltung anhand der Parteilinien zu konstatieren. Auch ist die Wählerschaft von Trump extremer eingestellt als ein Großteil der republikanischen Parteibasis.

RÜCKFÜHRUNGEN AUF REKORDNIVEAU

Trump punktete insbesondere in den Vorwahlen mit dem Vorhaben, alle illegale Migranten deportieren zu wollen. Die Rückführung von illegalen Einwanderern, so Trump, sei unter Präsident Obama zu lasch.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Rückführungen erreichten in Obamas Amtszeit ein Rekordniveau. Insgesamt 2,4 Millionen ohne Aufenthaltserlaubnis lebende Menschen wurden zwischen 2009 und 2014 ausgewiesen.

Alleine im Jahr 2013 wurden 435.000 illegale Migranten zurückgeführt, davon 199.000 Kriminelle. Für 2014, den bis dato letzten Erhebungszeitraum, wurden 414.000 Personen ausgewiesen.

Migration als gesellschaftlicher Gewinn?

Die Gesamtbevölkerung betrachtet Einwanderung an sich mit gemischten Gefühlen. Die Hälfte aller US-Amerikaner ist der Auffassung, dass durch Migration die Wirtschaftskraft geschwächt wird. Nur 28% der Amerikaner sehen in Einwanderern einen ökonomischen Gewinn.

Des Weiteren befürchten 50% der US-Amerikaner eine Zunahme der Kriminalität durch zugewanderte Personen. In Bezug auf Wissenschaft, Technologie, Essen, Musik und Kunst versprechen sich Amerikaner hingegen einen Gewinn für ihr Land durch Migranten.

Diese Daten geben einen Aufschluss darüber, wie brisant die Diskussion über die zukünftige Migrationspolitik in den Vereinigten Staaten ist. Verstärkt wird dies durch die Tatsache, dass aktuell mehr als 46 Millionen Menschen in den USA leben, die im Ausland geboren wurden.

Mexiko Top-Herkunftsland

Ein Viertel aller in den USA lebender Migranten stammen aus dem südlichen Nachbarland Mexiko. Bei den illegal eingewanderten Personen stellen Mexikaner mit einem Anteil von 49% ebenso die größte Gruppe dar.

Mittlerweile verlassen jedoch mehr Mexikaner die USA, als neu einwandern. In den vergangenen fünf Jahren ist die mexikanische Gemeinschaft in den USA um 140.000 Personen geschrumpft.

Wenig Flüchtlinge

Der Vorwahlkampf ließ auch mit einer Diskussion über eine Ansiedlung von syrischen Flüchtlingen aufhorchen. Doch im Gegensatz zu vielen Ländern in Afrika, Asien und Europa suchen in den USA vergleichsweise wenige Flüchtlinge Schutz.

In den vergangenen neun Monaten bekamen 40.000 Personen einen Flüchtlingsstatus in den USA zugesprochen. Die meisten Personen stammen aus Myanmar (8.112 Menschen), der Demokratischen Republik Kongo (6.350) und Somalia (5.780). Aus Syrien wurden 2.805 Menschen aufgenommen.


Bildquelle: upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d1/San_Jose_May_Day_01.jpg

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HIGH-FIVE mit Jürgen Hardt: „Jeder neue Präsident wird einen größeren europäischen Beitrag fordern!“

Die Wahl des 45. US-Präsidenten wird auch direkte Auswirkungen auf Deutschland und Europa haben. Wie werden sich die Vereinigten Staaten zukünftig außen- und sicherheitspolitisch positionieren? Wie steht es um das Transatlantische Freihandelsabkommen?

Im neuesten HIGH-FIVE-Interview gab Jürgen Hardt,  außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Koordinator für die Transatlantische Zusammenarbeit, seine Einschätzungen zu diesen Themen ab. 

Deutschland und Europa stehen vor enormen Herausforderungen. Ukraine-Krise, ein Naher Osten im Umbruch oder die Flüchtlingskrise, ausgelöst durch den Syrien-Krieg, sind vor diesem Hintergrund die offensichtlichsten Beispiele. Welche Rolle spielen bei der Bewältigung dieser Herausforderungen die Vereinigten Staaten?

JH_KJF-114Jürgen Hardt: Die transatlantische Partnerschaft spielt angesichts der skizzierten außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen eine ganz herausragende Rolle. Unsere Fähigkeit, die vielfältigen Krisen tragfähigen politischen Lösungen zuzuführen, hängt unmittelbar davon ab, wie eng und kohärent wir im transatlantischen Schulterschluss zusammen arbeiten. Diese Erkenntnis hat sich nicht nur hier, sondern auch im politischen Washington gefestigt: Kaum zuvor hat es eine derart enge Abstimmung zu den wichtigen außen- und sicherheitspolitischen Fragen zwischen Washington und Berlin und Brüssel gegeben wie aktuell.

Was mich allerdings besorgt, ist, dass diese Partnerschaft trotz der eben skizzierten Notwendigkeit nicht von allen gleichermaßen getragen wird. Immer wieder scheinen Politiker hierzulande aus innenpolitischen Gründen mit antiamerikanischen Ressentiments zu spielen. Dies halte ich angesichts der herausragenden Bedeutung der Partnerschaft für fahrlässig und schädlich für unsere deutschen politischen Ziele.

Donald Trump denkt über eine Reform der NATO nach. Wie stehen Sie zu den Ideen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten? Benötigt die NATO ein Update für die neuen machtpolitischen Konstellationen des 21. Jahrhunderts?

Hardt: Wenn ich die vagen Vorstellungen von Donald Trump richtig interpretiere, so zielt er insbesondere darauf ab, die Allianzpartner zu mehr eigenen Verteidigungsausgaben zu bewegen. Dies ist eine Forderung, die US-seitig nicht neu ist. Jeder neue Präsident wird einen größeren europäischen Beitrag fordern. Bundesministerin von der Leyen hat wesentliche Schritte eingeleitet, die Bundeswehr neu aufzustellen und zukunftsfähig zu machen – auch durch eine deutliche Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Diese Schritte halte ich vor dem Hintergrund des außen- und sicherheitspolitischen Umfelds für absolut richtig.

6Die Allianzpartner haben zuletzt beim Gipfel in Lissabon im November 2010 ein Strategisches Konzept beschlossen, dass nicht nur den geopolitischen und sicherheitsrelevanten Entwicklungen Rechnung trägt, sondern auch den Handlungsrahmen für die NATO angesichts dieser Herausforderungen vorgibt. Die darin definierten Schlüsselaufgaben für die NATO – Kollektive Verteidigung, Internationales Krisenmanagement und Kooperative Sicherheit – haben an ihrer Gültigkeit seither nicht verloren. Gleichwohl gab es Verschiebungen in der Gewichtung vor dem Hintergrund der veränderten Sicherheitslage in Europa, nicht zuletzt seit der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland sowie die anhaltende Destabilisierung der Ostukraine.

Die Allianz hat gerade in den letzten Monaten gezeigt, wie handlungswillig und handlungsfähig sie ist. Umfassende Rückversicherungsmaßnahmen und bereitgestellte Ressourcen im Rahmen des „Readiness Action Plans“ sowie der „Enhanced Forward Presence“ haben dies ebenso unter Beweis gestellt wie die Aufstellung der NATO-Ägäis-Mission binnen 48 Stunden. Für mich steht außer Frage: Die NATO hat in ihrer Konfiguration eher an Relevanz gewonnen.

Nicht nur Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), sondern auch die US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump haben sich im Wahlkampf negativ zum Freihandel geäußert. Sehen Sie das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) in Gefahr?

Hardt: Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft ein zentrales Instrument ist, um die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der europäischen Wirtschaft langfristig zu sichern. Dass die Verhandlungen zwischen den beiden entwickeltesten Handelspartner auf Augenhöhe nicht einfach seien würden, war von Anfang an klar. Dennoch sollten wir am Ziel eines umfassenden und ambitionierten Abkommens festhalten.

JH_KJF-205Gerade vor diesem Hintergrund halte ich es für falsch, die Verhandlungen verfrüht für gescheitert zu erklären, während die Gespräche zu den politisch heikelsten Themenbereichen gerade erst begonnen haben. Vielmehr sollten wir den Verhandlungsführer auf EU-Seite – von deren Professionalität ich auch durch viele persönliche Gespräche absolut überzeugt bin – für diese wichtige Phase den Rücken stärken.

Die freihandelskritischen Stimmen im US-Wahlkampf überraschen mich zwar in diesem Ausmaß, gleichwohl sollten sie eingeordnet werden als das, was sie sind: Wahlkampfäußerungen. Ich bin mir sicher, dass z.B. eine Präsidentin Hillary Clinton mit der Verantwortung des Amtes deutlich andere Töne in der Handelspolitik anstimmen würde. Sie war in ihrer Zeit als Außenministerin eine der treibenden Stimmen hinter dem transpazifischen Handelsabkommen TPP. Und speziell zu TTIP ist mir keine negative Äußerung von ihr bekannt.

Was erwarten beziehungsweise erhoffen Sie sich von den transatlantischen Beziehungen in den kommenden Jahren?

Hardt: Von den kommenden Jahren erwarte ich mir, dass wir diese Partnerschaft auch weiter so intensiv mit Leben füllen, wie wir dies aktuell tun. Die transatlantische Achse bleibt die zentrale Konstante in einer immer unübersichtlicheren Welt. Und nur durch eine intakte transatlantische Partnerschaft wird es uns gelingen, das internationale Ordnungs- und Wertesystem aufrecht zu erhalten, für das wir stehen und das unser freiheitlich-demokratisches Leben garantiert.

Ein neuer US-Präsident oder eine neue US-Präsidentin wird am ersten Tag nach Dienstantritt eine Bestandsaufnahme der „assets“, der „Vermögenswerte“, vornehmen, mit denen die USA am effektivsten Politik gestalten können. Ich bin davon überzeugt, dass die Partnerschaft mit der EU und mit Deutschland ganz oben rangiert wenn es darum geht, mit wem man die vielen Konflikte und Herausforderungen auf der Welt am besten angehen kann.

Aber eines ist auch klar: Die Erwartung an uns Deutsche und Europäer, noch mehr Verantwortung zu übernehmen, wird auch in Zukunft steigen – egal wer im Weißen Haus einzieht. Hierauf sollten wir uns frühzeitig einstellen.

Wer folgt Barack Obama in das Weiße Haus?

Hardt: Der US-Wahlkampf war bis dato von so vielen Überraschungen und unvorhergesagten Entwicklungen geprägt, dass ich mich mit einer abschließenden Prognose auch jetzt noch schwer tue. Letzte Entwicklungen haben gezeigt, dass Hillary Clinton leicht im Vorteil zu sein scheint, insbesondere, wenn man nicht auf die Prozente alleine schaut, sondern auf die voraussichtliche Zahl der Wahlmänner. Sollte nichts Unerwartetes passieren, gehe auch ich davon aus, dass sie das Rennen am Ende machen wird.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Kai-Uwe Hülss.


Dieses Interview erschien auch auf der Seite von The Huffington Post Deutschland

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Bildquellen: Katja-Julia Fischer

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Wahl-August endet dramatisch

Die US-Präsidentschaftswahl 2016 stellt so ziemlich alle Wahlen der – jüngsten – Geschichte der Vereinigten Staaten in den Schatten. Der letzte Augusttag sollte mit einem weiteren Paukenschlag aufhorchen lassen.

Zunächst besuchte Donald Trump überraschend den mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto. Zuvor hatte Peña Nieto die Präsidentschaftskandidaten beider großen Parteien auf einen Besuch eingeladen.

Trump gab sich präsidentiell, schwärmte von der Unterhaltung und unterstrich seine Pläne vom Bau einer Mauer zu Mexiko. Kurze Zeit später präzisierte Trump bei einer Rede in Phoenix, Arizona, seine Vorhaben zur Einwanderung.

#Blog1600Penn hat euch die wichtigsten Videos zusammengestellt:

Bildquelle: miled.com/2016/08/31/pena-nieto-se-reune-con-donald-trump-en-los-pinos/

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Familienbande – Das Team Trump

Nach der Vorstellung von Hillaryland widmet sich #Blog1600Penn nun den engsten Vertrauten des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump.

377003A400000578-3754781-image-m-16_1472059891454Stephen Bannon (62 Jahre)

Nach einer abermaligen Umgestaltung des führenden Wahlkampfteams ist nun der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Muttergesellschaft des rechtskonservativen Mediums Breitbart News, Stephen Bannon, der starke Mann im Team Trump. Der streitbare Bannon zählt sich selbst zum ultra-rechten Spektrum der USA und zum Anti-Establishment.

 

220px-Kellyanne_Conway_by_Gage_SkidmoreKellyanne Conway (49)

Die erfahrene Meinungsforscherin Conway ist ebenfalls erst in den vergangenen Wochen zum Team Trump gestossen. Obwohl sie als langjährige Freundin von Trump gilt, führte Conway im Vorwahlkampf noch einen Super PAC zur Unterstützung der Kampagne von Ted Cruz. Conway ist dafür zuständig, dass Trump disziplinierter kommuniziert.

 

220px-Ivanka_Trump_in_2011Ivanka Trump (34)

Trumps Tochter Ivanka gilt als engste Vertraute des Immobilien-Moguls. Zudem versucht die Vizepräsidentin der Trump Organization ihren Vater im Wahlkampf menschlich(er) erscheinen zu lassen. Ebenso spricht Ivanka vermehrt für Republikaner unübliche Themen, wie die Gleichstellung von Mann und Frau, an.

 

220px-Jared_Kushner_croppedJared Kushner (35)

Auch Ivankas Ehemann Jared Kushner gehört zu Trumps innerstem Beraterzirkel. Der Sohn eines schwerreichen Immobilienunternehmers ist u.a. Herausgeber des wöchentlich erscheinenden New York Observer und Geschäftsmann. Kushner berät Trump in außenpolitischen Fragen.

 

220px-Eric_Trump_RNC_July_2016_(cropped)Eric Trump (32)

Trumps Sohn Eric studierte an der Georgetown University Management und Finanzen und agiert u.a. als Vizepräsident der Trump Organization. In der Eric Trump Foundation engagiert sich der 32-Jährige zudem für schwerkranke Kinder.

 

366D7F7E00000578-3698627-image-a-73_1468984544269Donald Trump Jr. (38)

Trumps ältestem Sohn Donald Jr. werden eigene politische Ambitionen nachgesagt. Donald Jr. führt, wie seine Geschwister Ivanka und Eric, ebenso als Vizepräsident die Trump Organization.

 


Bildquellen:
s1.ibtimes.com/sites/www.ibtimes.com/files/2016/04/12/trump.jpg
i.dailymail.co.uk/i/pix/2016/08/24/18/377003A400000578-3754781-image-m-16_1472059891454.jpg
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