„1600 Pennsylvania“ informiert über die aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen). Quellen, falls nicht anders angegeben, sind die auf Real Clear Politics angegebenen Durchschnittswerte der wichtigsten Umfrageinstitute.
Repräsentative Umfragen aus D.C.
Weitere repräsentative Umfragen
Repräsentative Umfragen rund um die #uswahl2024
Nicht-repräsentative Umfrage auf Twitter
.@JoeBiden ist mit seinen mittlerweile 80 Jahren der älteste amtierende US-Präsident aller Zeiten. Sollte er im Jahr 2024 für weitere vier Jahre kandidieren?
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U.S. Congress; eigene Grafiken. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.
Nachdem US-Amerikaner vor zwei JahrenJoe Biden mit der Präsidentschaft und dessen demokratische Parteikollegen mit der Kontrolle über den U.S. Kongress beauftragten, wurden am 08.11.2022 die Zwischenwahlen abgehalten. Hierbei wurden neben den zahlreichen Gouverneurswahlen und Voten auf Bundesstaatsebene auch ein Drittel der Sitze im U.S. Senat sowie das komplette U.S. Repräsentantenhaus neu gewählt.
Die Wahlen zum U.S. Repräsentantenhaus
Ausgangslage: Alle 435 Sitze im U.S. Repräsentantenhaus wurden neu gewählt. Bislang stellten Demokraten 222 und Republikaner 213 Abgeordnete.
Ergebnisse: Die Republikanische Partei hat erstmals seit dem Jahr 2018 wieder die Mehrheit im U.S. Repräsentantenhaus inne. Politico hat die aktuellsten Auszählungen parat (Klick hier). Die ausgehende Sprecherin Nancy Pelosi wird in der neuen Legislaturperiode nach 20 Jahren nicht mehr für die Führungsspitze der Demokraten kandidieren und damit einen Generationenwechsel einleiten.
Mit Sean Patrick Maloney hat der Vorsitzende des Democratic Congressional Campaign Committee (DCCC), einer der wichtigsten Demokraten im U.S. Repräsentantenhaus, seine Wiederwahl verloren. Mindestens 80 Make America Great Again Republikaner wurden bei den Zwischenwahlen 2022 in das U.S. Repräsentantenhaus gewählt. Damit steigt die Gruppe der Republikaner, die das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 nicht anerkennt, weiter an.
The recent elections made an emphatic statement that in America, the will of the people prevails.
Ausgangslage: Bislang stellten Republikaner und Demokraten jeweils 50 U.S. Senatoren (inklusive zweier unabhängiger Senatoren, die in der Regel mit der Demokratischen Partei stimmen). 35 Senatssitze wurden in diesem Jahr neu gewählt. Während Republikaner 21 Sitze verteidigen mussten, war dies bei Demokraten nur bei 14 Sitzen der Fall. Sechs U.S. Senatoren traten nicht zur Wiederwahl an, davon gehörten Fünf der Republikanischen Partei an.
Ergebnisse:
Die Demokratische Partei wird in der nächsten Legislaturperiode 51 U.S. Senatoren und damit die Mehrheit in dieser Kongresskammer stellen. Das Ergebnis der Senatswahl ist in nachfolgender Grafik und in der Tabelle einsehbar.
Der in vielen Medien zu lesende Ausdruck „Demokraten werden den U.S. Senat kontrollieren“ ist zu ungenau. U.S. Senatoren vertreten primär die Interessen ihrer jeweiligen Bundesstaaten, eine Fraktionsdisziplin wird oftmals als zweitrangig betrachtet. Die moderaten demokratischen U.S. Senatoren Joe Manchin und Kyrsten Sinema sind diesbezüglich Musterbeispiele. Treffender ist die Beschreibung, dass „Demokraten die Mehrheit im U.S. Senat inne haben.“
Politikwissenschaftler Kai-Uwe Hülss
Der linke Demokrat John Fetterman konnte den bislang von Republikanern gehaltenen Senatorensitz in Pennsylvania für sich entscheiden. Die demokratische U.S. Senatorin Catherine Cortez Masto wurde in einem spannenden Rennen gegen Adam Laxalt in Nevada wiedergewählt. In Georgia kam es am 06.12.2022 noch zu einer Stichwahl, in der sich der demokratische U.S. Senator Raphael Warnock gegen den Republikaner Herschel Walker durchsetzen konnte.
Karte der U.S. Senatswahlen 2022.
Bundesstaat
Republikaner
Demokrat
Amtsinhaber
Alabama
Katie Britt ✓
Will Boyd u.a.
Richard Shelby (R)
Alaska
Lisa Murkowski✓
Patricia Chesbro
Lisa Murkowski (R)
Arizona
Blake Masters
Mark Kelly✓
Mark Kelly (D)
Arkansas
John Boozman✓
Natalie James
John Boozman (R)
Colorado
Joe O’Dea
Michael Bennet ✓
Michael Bennet (D)
Conneticut
Leora Levy
Richard Blumenthal ✓
Richard Blumenthal (D)
Florida
Marco Rubio ✓
Val Demings
Marco Rubio (R)
Georgia
Herschel Walker
Raphael Warnock✓
Raphael Warnock (D)
Hawaii
Bob McDermott
Brian Schatz ✓
Brian Schatz (D)
Idaho
Mike Crapo ✓
David Roth
Mike Crapo (R)
Illinois
Kathy Salvi
Tammy Duckworth ✓
Tammy Duckworth (D)
Indiana
Todd Young ✓
Thomas McDermott
Todd Young (R)
Iowa
Chuck Grassley ✓
Michael Franken
Chuck Grassley (R)
Kalifornien
Mark Meuser
Alex Padilla ✓
Alex Padilla (D)
Kansas
Jerry Moran ✓
Mark Holland
Jerry Moran (R)
Kentucky
Rand Paul ✓
Charles Booker
Rand Paul (R)
Louisiana
John Kennedy ✓
Gary Chambers u.a.
John Kennedy (R)
Maryland
Chris Chaffee
Chris Van Hollen ✓
Chris Van Hollen (D)
Missouri
Eric Schmitt ✓
Trudy Valentine
Roy Blunt (R)
North Carolina
Ted Budd ✓
Cherri Lynn Beasley
Richard Burr (R)
New Hampshire
Don Bolduc
Maggie Hassan ✓
Maggie Hassan (D)
Nevada
Adam Laxalt
Catherine Cortez M. ✓
Catherine Cortez M. (D)
New York
Joe Pinion
Chuck Schumer ✓
Chuck Schumer (D)
North Dakota
John Hoeven ✓
Katrina Christiansen
John Hoeven (R)
Ohio
J.D. Vance ✓
Tim Ryan
Rob Portman (R)
Oklahoma
James Lankford ✓
Madison Horn
James Lankford (R)
Oklahoma
Markwayne Mullin ✓
Kendra Horn
Jim Inhofe (R)
Oregon
Jo Rae Perkins
Ron Wyden ✓
Ron Wyden (D)
Pennsylvania
Dr. Mehmet Oz
John Fetterman ✓
Patrick Toomey (R)
South Carolina
Tim Scott ✓
Krystle Matthews
Tim Scott (R)
South Dakota
John Thune ✓
Brian Bengs
John Thune (R)
Utah
Mike Lee ✓
Evan McMullin*
Mike Lee (R)
Vermont
Gerald Malloy
Peter Welch ✓
Patrick Leahy (D)
Washington
Tiffany Smiley
Patty Murray ✓
Patty Murray (D)
Wisconsin
Ron Johnson ✓
Mandela Barnes
Ron Johnson (R)
Bundesstaat
Republikaner
Demokrat
Amtsinhaber
Fett ✓ = Sieger der Wahl; Kursiv = Amtsinhaber trat nicht zur Wiederwahl an; * = unabhängiger Kandidat; Blau hinterlegt = Bisher von einem Republikaner gehaltener Sitz wurde von einem Demokraten gewonnen
Auswirkungen auf die Präsidentschaftswahl 2024
Ron DeSantis, republikanischer Gouverneur von Florida, wurde mit einem Erdrutschsieg wiedergewählt. Der mögliche Teilnehmer an den republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen 2024 erreichte knapp 20 Prozentpunkte mehr als sein demokratischer Herausforderer Charlie Crist. Bei den Wahlen zum U.S. Kongress blieb die Republikanische Partei hinter ihren Erwartungen zurück, da insbesondere die von Donald Trump unterstützten Kandidaten vergleichsweise schlecht abschnitten.
Pressekonferenz von Präsident Biden
Am Tag nach der Wahl hat Präsident Biden eine ausführliche Pressekonferenz gegeben. Dabei sprach der 46. US-Präsident von einem „guten Tag für die Demokratie“, da die Wahlbeteiligung gestiegen sei und es keine größeren Probleme beim Wählen gegeben habe. Als Demokrat habe es Präsident Biden zudem erfreut, dass es keine „rote Welle“ gegeben habe, seine Partei habe zufriedenstellend abgeschnitten.
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