„1600 Pennsylvania“ informiert über die aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen). Quellen, falls nicht anders angegeben, sind die auf Real Clear Politics veröffentlichten Durchschnittswerte der wichtigsten Umfrageinstitute.
Repräsentative Umfragen aus D.C.
Weitere repräsentative Umfragen
Repräsentative Umfragen rund um die #uswahl2024
Nicht-repräsentative Umfrage auf X
Bildquellen: Creative-Commons-Lizenzen (via Google); Canva.com; The White House;
U.S. Congress; eigene Grafiken. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.
Am 05.11.2024 findet in den Vereinigten Staaten von Amerika die Präsidentschaftswahl statt. Im Sommer werden Präsident Joe Biden sowie Donald Trump auf ihren jeweiligen Parteitagen offiziell als Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen beziehungsweise der Republikanischen Partei ausgerufen. Die wichtigsten Informationen und Hintergründe rund um die Wahl des Jahres hat das neueste #uswahl2024 Update zusammengestellt.
Umfragen
Kandidat
Landesweite Umfrage (Stimmungsindikator)
Wahlmännerprognose* (270 für Wahlsieg nötig)
Donald Trump (R)
42,3%
302
Präsident Joe Biden (D)
39,7%
226
Robert F. Kennedy Jr. (I)
7,2%
0
Cornel West (I)
1,4%
0
Jill Stein (G)
1,3%
0
Der Stand der US-Präsidentschaftswahl 2024 zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des #uswahl2024 Update 06/2024 nach den auf Real Clear Politics veröffentlichten repräsentativen Umfragewerten/ Prognosen für die Wahlmännerverteilung.
Die Bundesstaaten Arizona, Georgia, Michigan, Nevada, Pennsylvania und Wisconsin gelten als Swing States, sprich als umkämpfte Staaten.
Die erste Fernsehdebatte
Am 27.06.2024 richtete CNN in seinem Studio Atlanta, Georgia, das erste Fernsehduell zwischen Präsident Biden und seinem Herausforderer Trump aus. In der von Dana Bash und Jake Tapper moderierten Debatte standen sich erstmals in der US-Geschichte ein amtierender und ein ehemaliger Präsident gegenüber. Während Trump einen disziplinierten Auftritt hinlegte, dürften die altersbedingten Fragezeichen hinter einer weiteren möglichen Amtszeit von Präsident Biden noch lauter geworden sein. Laut einer Befragung von CNN sahen 67% der Zuschauer Trump als Sieger der Debatte.
Höhepunkte
Die Debatte in voller Länge
Können Demokraten Biden „ersetzen“?
Nach dem schlechten Auftritt bei der ersten TV-Debatte stellt sich die Frage, ob Demokraten Präsident Biden als ihren Präsidentschaftskandidaten „ersetzen“ könnten. Die Antwort: Ja, aber dafür müsste Präsident Biden einwilligen. Ein wohl chaotischer Nominierungsparteitag wäre die Folge. Weitere Hintergründe zu dieser Thematik gibt es in einem eigenen Beitrag (Klick hier).
Präsident Joe Biden – Der Amtsinhaber
Biden startet Werbeoffensive
Die Wiederwahlkampagne von Präsident Biden hat im Juni $ 50 Millionen in Werbespots, die in Swing States vor der ersten TV-Debatte geschalten wurden, investiert. Der Spot „Character Matters“ fokussiert sich auf Trumps Schuldspruch im Fall „Stormy Daniels“: „Trump ist ein verurteilter Straftäter, dem es nur um sich geht“.
Biden verschärft Asylregeln
Für US-Amerikaner ist die Migrationspolitik auch im diesjährigen Präsidentschaftswahlkampf eines der wichtigsten Themen. Präsident Biden hat im Juni mit einem Exekutiverlass auf die hohe Anzahl illegaler Grenzübertritte reagiert. Die Verordnung vereinfacht es unter anderem für die Behörden illegale Migranten abzuschieben. Die neuen Regeln treten in Kraft, sobald die Zahl der irregulären Grenzübertritte 2.500 pro Tag erreicht und werden erst wieder aufgehoben, wenn die Zahl langfristig auf 1.500 sinkt.
Hunter Biden schuldig gesprochen
Hunter Biden, Sohn von Präsident Biden, wurde am 11.06.2024 von einem Geschworenengericht wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffenrecht schuldig gesprochen. Unter anderem verschwieg Hunter Biden beim Waffenkauf seine Drogenabhängigkeit. Richterin Maryellen Noreika wird das Strafmaß zu einem späteren Zeitpunkt verkünden. Hunter Biden drohen bis zu 25 Jahre Haft.
Donald Trump – Der Herausforderer
Trump wirbt für Abschaffung der Trinkgeld-Steuer
Wer in den USA in der Dienstleistungsindustrie arbeitet und Trinkgeld für seine Arbeit bekommt, muss dieses versteuern. Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Spielerparadies Las Vegas, Nevada, brachte Trump eine Abschaffung dieser Steuer ins Spiel: „Das ist das erste Mal, dass ich das sage, und für die Hotelangestellten und die Leute, die Trinkgeld bekommen, wird es eine große Freude sein, denn wenn ich im Amt bin, werden wir keine Steuern auf Trinkgelder erheben.“ Nevada votierte zuletzt im Jahr 2004 für einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Trump liegt repräsentativen Umfragen zur Folge gegenwärtig im Silver State in Front.
Starke Spendeneinnahmen für Trump
Trumps Kampagne konnte im Mai $ 141 Millionen an Spenden generieren. Zu einem starken Zuwachs an Spendeneinnahmen kam es nach dem Schuldspruch gegen Trump im Fall „Stormy Daniels“. Trumps Super Pac MAGA Inc. verzeichnete Einnahmen von $ 70 Millionen, die primär in Werbespots in Pennsylvania, Georgia, Arizona und Nevada ausgegeben werden sollen. Damit hat Trumps Kampagne erstmals mehr an Spenden in einem Monat eingenommen als die Wiederwahlkampagne von Präsident Biden, die $ 81 Millionen generieren konnte.
Team Trump mit Plan für die Ukraine?
Der pensionierte General Keith Kellogg sowie Fred Fleitz versuchen Trump davon zu überzeugen, der Ukraine keine weitere militärische Ausrüstung zur Verfügung zu stellen, sollte der 45. US-Präsident in das Weiße Haus zurückkehren. Die Logik dahinter: Der Krieg soll „eingefroren“, Russland an den Verhandlungstisch gezwungen werden. Sollte Moskau dem nicht nachkommen, könnte der Ukraine auch weitere militärische Ausstattung aus den USA zur Verfügung gestellt werden.
Vor diesem Hintergrund ist auch Trumps Aussage bei einer Wahlkampfveranstaltung einzuordnen, bei der er den ukrainischen Präsidenten Volodymir Zelensky in Bezug auf die ausgestellten US-Hilfen für das kriegsgeplagte Land abfällig als den „größten Geschäftsmann in der Geschichte“ bezeichnete.
In der neuesten Ausgabe von Foreign Affairs stellt Robert O’Brien zudem die wahrscheinliche Außen- und Handelspolitik einer möglichen zweiten Trump-Präsidentschaft vor (Klick hier).
Explore our July/August issue, featuring Robert O’Brien on the case for Trump’s foreign policy and trade policy; Megan Stewart, Jonathan Petkun, and Mara Revkin on the case for a progressive use of American power; and more.https://t.co/mMmvXmLjXM
Als Präsident wollte Trump noch die chinesische Social Media Plattform TikTok verbieten lassen. Als erneuter Präsidentschaftskandidat hat sich der Republikaner nun einen Wahlkampfaccount einrichten lassen, um primär junge Wähler besser erreichen zu können. Innerhalb von 24 Stunden folgten Trump schon 1,7 Millionen Accounts. Präsident Biden, der schon länger auf TikTok aktiv ist, kommt auf 330.000 Follower.
Trump erstmals seit 2021 wieder am Capitol Hill
Erstmals seit Beendigung seiner Präsidentschaft kehrte Trump Anfang Juni an den Capitol Hill zurück. Im U.S. Kongress traf sich der ehemalige Präsident mit führenden Republikanern, um eine mögliche gemeinsame Agenda nach den Präsidentschafts- und Kongresswahlen zu besprechen.
Drittkandidaten – Chancenlos und doch mit der Möglichkeit den Wahlausgang zu beeinflussen
Kennedy bislang in sechs Staaten wählbar
Die einzelnen Bundesstaaten regeln unabhängig voneinander, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um auf den jeweiligen Wahlzetteln zur Präsidentschaftswahl stehen zu können. Robert F. Kennedy Jr. ist bislang in sechs Bundesstaaten wählbar: Delaware, Hawaii, Kalifornien, Michigan, Oklahoma und Utah. In 13 weiteren Staaten steht Kennedy kurz vor der Erreichung der jeweiligen Voraussetzungen.
Vermine Supreme kandidiert für die Piratenpartei
Die US-Piratenpartei hat auf ihrem Parteitag in Illinois den anarchistischen Satiriker Vermine Supreme als Präsidentschaftskandidaten nominiert. In der Vergangenheit nahm der 63-Jährige schon an den Vorwahlen verschiedenster Parteien teil. Die Flaschenpost wartet mit Hintergründen zur Nominierung auf (Klick hier).
Sonstiges
Neues Format informiert über die US-Wahl
Jeden Mittwoch um 15.30 Uhr oder jederzeit online informiert WELT TV ab sofort im „WELTblick auf Amerika“ über US-Politik und die anstehende Präsidentschaftswahl. Das knapp halbstündige Format wird von USA-Kenner und WELT-Chefredakteur Jan Philipp Burgard moderiert.
In eigener Sache: Ehemaliger Obama-Wahlkämpfer empfiehlt „1600 Pennsylvania“
Der renommierte internationale Kampagnen- und Strategieberater Julius van de Laar hat die Arbeit von „1600 Pennsylvania“ gewürdigt und als Informationsquelle für die US-Wahl empfohlen. Vielen Dank! Van de Laar war unter anderem im Präsidentschaftswahlkampf 2012 als Regional GOTV Director für den Bereich Wählermobilisierung für Barack Obama im wahlentscheidenden Schlüsselstaat Ohio tätig.
Und auch @Blog1600Penn ist ein wunderbarer Ort um sich mit Analysen und Insights zur US-Wahl einzudecken – wie z.B. diesen Zustimmungswerten von POTUS. Kai-Uwe Hülss ist seit Jahren enger Beobachter und Kenner der US-Politik 👉 highly recommend! https://t.co/CSSDLL2S9s
— Julius van de Laar (@juliusvandelaar) June 19, 2024
Termine
Datum
Ereignis
15. – 18.07.2024
Republikanischer Nominierungsparteitag in Milwaukee, WI
19. – 22.08.2024
Demokratischer Nominierungsparteitag in Chicago, IL
10.09.2024
TV-Debatte zwischen Präsident Biden und Trump (ABC News)
05.11.2024
Präsidentschaftswahl
Bildquellen: Creative-Commons-Lizenzen (via Google); Canva.com; eigene Grafiken. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.
„1600 Pennsylvania“ informiert über die aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen). Quellen, falls nicht anders angegeben, sind die auf Real Clear Politics veröffentlichten Durchschnittswerte der wichtigsten Umfrageinstitute.
Repräsentative Umfragen aus D.C.
Weitere repräsentative Umfragen
Repräsentative Umfragen rund um die #uswahl2024
Nicht-repräsentative Umfrage auf X
.@realDonaldTrump ist der erste ehemalige Präsident in der US-Geschichte, der in einem juristischen Verfahren schuldig gesprochen wurde.
— 1600 Pennsylvania 🇺🇸 🇺🇦🇮🇱 (@Blog1600Penn) June 13, 2024
Bildquellen: Creative-Commons-Lizenzen (via Google); Canva.com; The White House;
U.S. Congress; eigene Grafiken. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.
Am 05.11.2024 findet in den Vereinigten Staaten von Amerika die Präsidentschaftswahl statt. Im Sommer werden Präsident Joe Biden sowie Donald Trump auf ihren jeweiligen Parteitagen offiziell als Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen beziehungsweise der Republikanischen Partei ausgerufen. Die wichtigsten Informationen und Hintergründe rund um die Wahl des Jahres hat das neueste #uswahl2024 Update zusammengestellt.
Umfragen
Kandidat
Landesweite Umfrage (Stimmungsindikator)
Wahlmännerprognose* (270 für Wahlsieg nötig)
Donald Trump (R)
41,2%
312
Präsident Joe Biden (D)
39,4%
226
Robert F. Kennedy Jr. (I)
10,6%
0
Cornel West (I)
1,8%
0
Jill Stein (G)
1,8%
0
Der Stand der US-Präsidentschaftswahl 2024 zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des #uswahl2024 Update 05/2024 nach den auf Real Clear Politics veröffentlichten repräsentativen Umfragewerten/ Prognosen für die Wahlmännerverteilung.
Die Bundesstaaten Arizona, Georgia, Michigan, Nevada, Pennsylvania und Wisconsin gelten als Swing States. Trump liegt in diesen Staaten gegenwärtig in Führung.
Großspender der Wiederwahlkampagne von Präsident Biden unterstützen die pro-palästinensischen/ antisemitischen Proteste an US-Hochschulen. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins POLITICO werden Jewish Voice for Peace und IfNotNow, beides linksradikale Gruppierungen und letztere eine explizit anti-israelische Organisation, primär von George Soros sowie von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert. Die demokratischen Großspender David Rockefeller Jr. sowie die Pritzker Familie gehören ebenso zu den Unterstützern der Proteste.
Erste TV-Debatten terminiert
Die erste TV-Debatte zwischen Präsident Biden und Trump findet ungewöhnlich früh im Jahr statt. Schon am 27.06.2024, 21 Uhr Ortszeit, treffen der 46. und der 45. US-Präsident im Studio Atlanta, Georgia, von CNN zu einem ersten Schlagabtausch aufeinander. Dana Bash und Jake Tapper werden das Duell moderieren. Zuschauer sind keine zugelassen. Für den 10.09.2024 ist auf ABC News eine weitere TV-Debatte geplant. Ron Klain, ehemaliger Stabschef im Weißen Haus, wird Präsident Biden auf die Fernsehdebatten vorbereiten.
Donald Trump lost two debates to me in 2020. Since then, he hasn’t shown up for a debate.
Die USA und die EU werfen China einen unfairen Wettbewerb in Bezug auf Elektroautos vor. Präsident Biden kündigte vor diesem Hintergrund die Vervierfachung der US-Zölle auf chinesische Elektroautos von 25 auf 100 Prozent an. Des Weiteren sollen die Zölle auf chinesische Batterien, Mineralien, Solarprodukte, Stahl und Aluminium erhöht werden. Hinsichtlich der Präsidentschaftswahl schielt Präsident Biden mit dieser Maßnahme primär auf die Arbeiterschaft im Rust Belt.
Donald Trump – Der Herausforderer
Trump nimmt erstmals mehr Spenden ein als Biden
Trumps Kampagne konnte im April $ 76 Millionen an Spenden einnehmen. Damit liegt der Republikaner bei der Generierung von monetären Mitteln erstmals vor Präsident Biden, der „nur“ $ 51 Millionen an Spenden einnehmen konnte. Im März wurden an die Wiederwahlkampagne von Präsident Biden noch $ 90 Millionen gespendet. Dennoch besitzt Bidens Kampagne weiterhin einen monetären Vorteil, hat der Demokrat doch gegenwärtig $ 192 Millionen für den Wahlkampf zur Verfügung. Trump hingegen hat derzeit $ 49 Millionen zur freien Verfügung.
Trump hält Rede beim Parteitag der Libertarian Party
Ungewöhnlicher Wahlkampfauftritt des designierten republikanischen Präsidentschaftskandidaten: Trump adressierte am 25.05.2024 nämlich den Parteitag der Libertarian Party. In einem für ihn nicht freundlich gesonnenen Umfeld, der ehemalige US-Präsident wurde mehrmals ausgebuht, versuchte Trump US-Amerikaner mit einer libertären politischen Einstellung von seiner Agenda zu überzeugen. In Biden, so Trump, hätten Republikaner und Libertäre einen gemeinsamen Konkurrenten. Wenige Tage zuvor wartete Trump schon mit einem weiteren ungewöhnlichen Wahlkampfauftritt in der tiefblauen New Yorker Bronx auf.
Trump solidarisiert sich mit Israel
Präsident Biden hat in einem Interview mit CNN seine Kritik an der israelischen Militäroperation gegen die islamistische Hamas unterstrichen. Herausforderer Trump kritisierte daraufhin auf seiner Social Media Plattform Truth Social den Präsidenten scharf: „Hamas tötete tausende unschuldige Zivilisten, darunter Babies, hält weiterhin US-Amerikaner gefangen (…) Und dennoch steht Crooked Joe auf der Seit der Terroristen wie er auch auf der Seite des Mobs an Universitäten stand, weil es seine Spender so wollen“. Trump verantwortete zwischen 2017 und 2021 die am Israel freundlichsten gesinnte US-Administration in Jahrzehnten.
Haley will Trump wählen
Bei einer Veranstaltung des Hudson Institute hat Nikki Haley bekanntgegeben bei der Präsidentschaftswahl ihre Stimme für Trump abgeben zu wollen. Dies bedeute jedoch nicht, so Haley, dass sie Trump in allen Politikbereichen unterstütze. Doch Präsident Biden sei schlichtweg „eine Katastrophe“. Haley weiter: „Trump wäre schlau, auf die Millionen zuzugehen, die für mich gestimmt haben.“
Drittkandidaten – Chancenlos und doch mit der Möglichkeit den Wahlausgang zu beeinflussen
Libertarian Party nominiert Chase Oliver als Präsidentschaftskandidaten
Die Libertarian Party hat auf ihrem Parteitag Chase Oliver als ihren Präsidentschaftskandidaten für die Wahl im November auserkoren. Oliver gewann die Nominierung erst nach sieben Wahlrunden, gleichbedeutend mit acht Stunden. Oliver gehört dem linken Flügel der libertären Partei an und wird im Wahlkampf primär um junge Wähler, die nicht mit der Migrations- und Nahostpolitik der Regierung einverstanden sind, werben.
Kevin Spacey unterstützt Robert F. Kennedy Jr.
Schauspieler Kevin Spacey, unter anderem bekannt aus House of Cards (Frank Underwood), hat sich für die Kampagne von Robert F. Kennedy Jr. ausgesprochen. Spacey begründet seine Entscheidung damit, dass Kennedy sich ihm gegenüber loyal verhalten habe, als er der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde. Auf die gesellschaftliche Ausgrenzung folgte ein Freispruch für Spacey durch die New Yorker Justiz.
Kennedy soll Wurm im Gehirn gehabt haben
Laut eigener Aussage soll Kennedy im Jahr 2010 einen Parasiten im Gehirn gehabt haben. Der Wurm soll Teile des Gehirns gefressen haben, was zu Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis geführt haben soll. Mittlerweile sei Kennedy wieder vollständig genesen.
Termine
Datum
Ereignis
04.06.2024
Vorwahlen im District of Columbia (D) sowie in Montana, New Jersey, New Mexico und South Dakota
08.06.2024
Vorwahlen auf Guam (D) und auf den Virgin Islands (D)
27.06.2024
TV-Debatte zwischen Präsident Biden und Trump (CNN)
15. – 18.07.2024
Republikanischer Nominierungsparteitag in Milwaukee, WI
19. – 22.08.2024
Demokratischer Nominierungsparteitag in Chicago, IL
10.09.2024
TV-Debatte zwischen Präsident Biden und Trump (ABC News)
05.11.2024
Präsidentschaftswahl
Bildquellen: Creative-Commons-Lizenzen (via Google); Canva.com; eigene Grafiken. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.
„1600 Pennsylvania“ informiert über die aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen). Quellen, falls nicht anders angegeben, sind die auf Real Clear Politics veröffentlichten Durchschnittswerte der wichtigsten Umfrageinstitute.
Repräsentative Umfragen aus D.C.
Weitere repräsentative Umfragen
Repräsentative Umfragen rund um die #uswahl2024
Nicht-repräsentative Umfrage auf X (ehemals Twitter)
— 1600 Pennsylvania 🇺🇸 🇺🇦🇮🇱 (@Blog1600Penn) May 13, 2024
Bildquellen: Creative-Commons-Lizenzen (via Google); Canva.com; The White House;
U.S. Congress; eigene Grafiken. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.