US-Präsident Donald Trump hat im Laufe eines Jahres Militäroperationen in sieben Ländern angeordnet. An Weihnachten auch in Nigeria: Die Zerstörung von Basen des IS begründet er damit, das Morden an Christen durch Islamisten zu beenden. Was steckt dahinter?
Seit knapp einem Jahr ist Präsident Trump zum zweiten Mal im Amt. Wer dachte, dass sich die „America First“ Doktrin des 45. und 47. US-Präsidenten auf den innen-, migrations- und wirtschaftspolitischen Umbau der Vereinigten Staaten von Amerika konzentrieren würde, sollte eines Besseren belehrt werden. Denn alleine in den vergangenen zwölf Monaten befahl Präsident Trump Militäroperationen in sieben Ländern.
Mit Ausnahme der Entmachtung des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro sowie der damit einhergehenden geplanten Zerschlagung von Drogenkartellen und der Sicherung der dortigen Erdölvorkommen hatten die Militäreinsätze abseits von sicherheitspolitischen Beweggründen keine direkte Auswirkung auf das Leben der US-Amerikaner.
Die temporär beschränkten Militäroperationen im Iran, im Irak, in Syrien, im Jemen und in Somalia trafen allesamt Länder, die schon in den vergangenen Jahrzehnten im Fokus der US-amerikanischen Sicherheitspolitik standen. Dass Präsident Trump jedoch an Weihnachten einen Militäreinsatz gegen den sogenannten Islamischen Staat in Nigeria genehmigte, gehörte zu den bisherigen Überraschungen in seiner zweiten Amtszeit…
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