Abschied von Senator John McCain

Kriegsgefangener für fünfeinhalb Jahre in Vietnam. 31 Jahre U.S. Senator für seinen Heimatstaat Arizona. Republikanischer Präsidentschaftskandidat im Jahr 2008. Ein Ehrenmann.

Das Leben von John McCain und dessen Einsatz für sein Land war einzigartig. Am 25. August 2018 ist er nach einer schweren Krebserkrankung im Alter von 81 Jahren verstorben.

Ruhe in Frieden!


Reaktionen aus den USA


Rückblick in Videos

Präsidentschaftswahlkampf 2008. Der Republikaner John McCain verteidigt seinen demokratischen Konkurrenten Barack Obama:

Die New York Times blickt auf das Leben von John McCain zurück:


Reaktionen aus Deutschland und Österreich


Bildquelle: https://bit.ly/2Lr4aN2

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Buchtipp: „The President Is Missing“ (Bill Clinton)

Bill Clinton hat ein Buch geschrieben. An und für sich keine aufregende Meldung, hat er dies doch schon mehrfach zuvor getan. Doch sein neuestes Werk ist besonders. Denn der Ex-Präsident hat zusammen mit James Patterson einen Thriller verfasst.

Wie sollte es anders sein spielt dieser im Weißen Haus. Cyberangriffe, Spionage, Verrat. Ein Land im Krisenmodus. Der Präsident selbst steht unter Verdacht – und verschwindet spurlos!

Aus dem Klappentext:

„Gespickt mit Informationen, über die nur ein ehemaliger Oberbefehlshaber verfügt, ist dies wohl der authentischste, beklemmendste Roman jüngerer Zeit, eine Geschichte – von historischer Tragweite und zum richtigen Moment erzählt –, die noch jahrelang für Zündstoff sorgen wird.“


Das Buch in der englischen Originalfassung ist hier bestellbar. 
Die deutsche Ausgabe ist hier zu finden. 

Mit jeder Bestellung über oben genannte Links wird „1600 Pennsylvania“, natürlich in anonymer Form, unterstützt. Vielen Dank!


Rezensionen

„Ex-Präsident rettet Welt im Alleingang“ (FAZ)
„Wenn Präsidenten Verräter jagen“ (Die Zeit)

Stimmungsbarometer 06/2018: So bewerten US-Amerikaner die Todesstrafe

#Blog1600Penn versorgt euch mit den aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen):


Pew Research Center Leseempfehlungen

„Religiously, nonwhite Democrats are more similar to Republicans
than to white Democrats“

„5 facts about how the U.S. and its allies see North Korea“
„Younger generations make up a majority of the electorate,
but may not be a majority of voters this November“

„Americans broadly support legal status for immigrants
brought to the U.S. illegally as children“

Trump in Davos: Gipfelstürmer oder Lawinenverursacher?

Seit 1971 kommen jedes Jahr vor einer winterlichen Traumkulisse im bündnerischen Davos die mächtigsten Staats- und Regierungschefs sowie Unternehmer und Prominente zusammen um über die Lage der Weltwirtschaft zu philosophieren. Im Grundtenor sind sich die geladenen Gäste in der Regel einig: Multilateralismus und Globalisierung als wichtigste Bausteine zur Lösung weltweiter Krisen.

Globalisierungsgegner und in der politischen Skala im linken Spektrum stehende Personen sehen dies freilich traditionell anders. Demonstrationen sind folglich rund um das Weltwirtschaftsforum in Davos keine Seltenheit. So auch in diesem Jahr beispielsweise in Zürich.

Doch paradoxerweise richteten sich diesmal die Proteste vornehmlich nicht an das Weltwirtschaftsforum im Allgemeinen, sondern an einen Staatslenker, der als Politiker die Ansichten der Demonstranten doch nahezu teilt: Donald Trump. Die polarisierende Persönlichkeit und Gesellschaftspolitik des 45. US-Präsidenten stachen die ursprünglichen Protestanliegen aus.

Folgerichtig wurden die Meinungsdifferenzen in das Tagungszentrum des viertägigen Weltwirtschaftsforums verlegt. Die Reden des französischen Staatspräsidenten Macron bis zur deutschen Bundeskanzlerin Merkel waren mit Plädoyers gegen Protektionismus von einer indirekten Auseinandersetzung mit Präsident Trump geprägt.

So wurde das ansonsten so beschauliche Davos zu einem Forum verschiedener Denkansätze, zu einem Duell zwischen Globalisierungs- und Freihandelsbefürworter und dem US-Präsidenten. Oder mit anderen Worten ausgedrückt: Trump gegen die globale Elite. Ein Auftreten mit dem er schon die Präsidentschaftswahl 2016 für sich entschied.

Wenn die US-Wirtschaft wächst, wächst die Weltwirtschaft. (Präsident Trump)

Doch ganz so radikal zeigte sich Trump wider erwarten nicht. „Amerika zuerst bedeutet nicht Amerika alleine“, so Trump, der weniger als Präsident der Vereinigten Staaten sondern vielmehr der US-amerikanischen Handelskammer auftrat wie das Handelsblatt passend bemerkte. Werbung für den Wirtschaftsstandort zwischen New York und Kalifornien, zwischen Michigan und Texas, zierten den Auftritt Trumps.

Trumps Mantra der Einhaltung von „fairen“ Regeln für den internationalen Handel sollte ebenso wenig fehlen wie seine Kritik an der Berichterstattung über seine Person. Letzte Äußerung brachte ihm überwiegend Gelächter und vereinzelte Buhrufe entgegen. Eine Begebenheit, welche die Tagesschau in ihrer Berichterstattung verzerrte und somit für die größte Diskussion in Deutschland nach Trumps-Rede sorgte.

Donald Trump war nach Bill Clinton im Jahr 2000 erst der zweite US-Präsident, der am Weltwirtschaftsforum teilnahm. Zwar hat sein Auftritt die durch ihn ins Rollen gebrachte Lawine in Form eines Wandels in den internationalen Beziehungen nicht noch weiter verstärkt. Doch ob sein Programm der wirtschaftlichen Stärkung der USA – und somit nach Trumps Aussage der Welt – zum Gipfelsturm führt, bleibt ebenso ungewiss.


Rede des US-Präsidenten Trump
Rede von Bundeskanzlerin Merkel
Rede des französischen Präsidenten Macron

#2020 is coming – Demokraten in Lauerstellung

Nachdem #Blog1600Penn euch schon die gegenwärtigen Favoriten auf die demokratische Präsidentschaftskandidatur vorgestellt hat, werden in diesem Artikel potentielle Kandidaten in Lauerstellung vorgestellt.

Teil 2 – Demokratische Kandidaten in Lauerstellung

Senator Cory Booker (*1969)

Cory Booker gilt als neuer Barack Obama – mit exekutiver und legislativer Erfahrung. Für sieben Jahre war der Jurist Bürgermeister der Stadt Newark. Seit 2013 vertritt er seinen Heimatstaat New Jersey als U.S. Senator. In dieser Funktion fiel Booker bislang durch seine überparteiliche Zusammenarbeit im Bereich einer Justizreform mit Rand Paul auf.

New York Gouverneur Andrew Cuomo (*1957)

Der seit 2011 amtierende Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, entstammt aus einer klassischen Politikfamilie. Schon dessen Vater Mario war für elf Jahre Gouverneur des Empire State. Bruder Chris arbeitet als Moderator bei CNN. Andrew Cuomo selbst bringt zudem massive politische Erfahrungen mit: Unter Präsident Clinton diente er als Bauminister, zudem als Justizminister in New York State.

House-Abgeordnete Tulsi Gabbard (*1981)

Eine erfrischende Abwechslung im Rennen um das Weiße Haus wäre die leidenschaftliche Surferin Tulsi Gabbard. Die Militärangehörige befand sich unter anderem im Kampfeinsatz im Irak und sorgte als Abgeordnete des Repräsentantenhauses für Aufsehen, als sie sich in geheimer Mission mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad traf. Ebenso ist Gabbard dafür bekannt sich – falls nötig – auch gegen die eigene Parteilinie zu stellen.

Gouverneur a.D. Deval Patrick (*1956)

Sollte sich Deval Patrick, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, für eine Kandidatur entscheiden, dürfte er zweifelsohne zum engeren Favoritenkreis zählen. Denn der gegenwärtig für den Finanzinvestor Bain Capital arbeitende Deval hat die Unterstützung von Barack Obama sicher. Der 44. US-Präsident sowie eine Vielzahl seiner Berater ermunterten Deval schon im Jahr 2020 zu kandidieren. Dass Deval allerdings bei Bain Capital angeheuert hat, könnte sich wie schon bei Mitt Romney – insbesondere im demokratischen – Wahlvolk als Bürde erweisen.

Mark Zuckerberg (*1984)

Donald Trump hat es für Geschäftsleute und Prominente Salonfähig gemacht, für ein politisches Amt – erfolgreich – zu kandidieren. Folgerichtig werden auch für die demokratische Partei immer wieder politische Außenseiter für eine Kandidatur im Jahr 2020 ins Spiel gebracht. Diese Liste wird vom liberalen Freigeist, Mulitmilliardär und Facebook-CEO Mark Zuckerberg angeführt.


Das #Blog1600Penn-Spezial
Teil 1 – Die demokratischen Favoriten
Teil 2 – Demokraten in Lauerstellung

Bildquelle: http://bit.ly/2xeRF4Z