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Reaktionen auf den Wahlausgang

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihren 45. Präsidenten gewählt. #Blog1600Penn hat euch die wichtigsten Reaktionen zum Erfolg von Donald Trump zusammengestellt:

Die Siegesrede von Donald Trump in voller Länge:

Hillary Clinton hat mit einer emotionalen Rede ihre Niederlage eingestanden und Donald Trump ihre volle Unterstützung zugesagt.

Präsident Obama hofft auf einen Erfolg von President-Elect Trump.

Ex-Präsident George H.W. Bush hat Trump per Telefon persönlich zum Wahlsieg gratuliert. Ebenso meldete er sich auf Twitter zu Wort.

Ex-Präsident George W. Bush sowie sein Bruder Jeb haben ebenso dem neu gewählten Präsidenten die besten Wünsche übermittelt.

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat sich auch geäußert:

Das Statement von Israels Premierminister Benjamin Netanyahu:

Bundespräsident Joachim Gauck:

Bundeskanzlerin Angela Merkel:

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Wochenrückblick – 31 Tage vor der Wahl

Ein denkwürdiger US-Präsidentschaftswahlkampf wird immer skurriler, dramatischer und schmutziger. Der #Blog1600Penn-Wochenrückblick:

Die Woche begann mit einem humoristischen Höhepunkt: Saturday Night Live spielte die erste TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump nach.

Weniger humorvoll gestalteten sich die vergangenen Tage für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Die New York Times veröffentlichte, dass Trump im Jahr 1995 einen Verlust von $ 916 Millionen deklarieren und wohl legal (!) für 18 Jahre keine Einkommenssteuer zahlen musste.

Hillary Clinton nutzte diese Steilvorlage für harsche Kritik an Donald Trump.

Den vorläufigen Höhepunkt der Woche bildete die Debatte zwischen den Vizepräsidentschaftskandidaten Mike Pence und Tim Kaine.

Nach Abraham Lincoln 1860 und Lyndon B. Johnson 1964 hat sich das renommierte Magazin The Atlantic erst zum dritten Mal offen für einen Präsidentschaftskandidaten ausgesprochen. The Atlantic unterstützt Hillary Clinton.

WikiLeaks veröffentlichte weitere brisante Dokumente über Hillary Clinton. Doch sollte dies überschattet werden…

… denn am Freitag präsentierte die Washington Post eine Oktober Überraschung: In einem Video aus dem Jahre 2005 äußerte sich Donald Trump vulgär und sexistisch über Frauen.

Die ersten Republikaner distanzierten sich schnell von Trumps Kampagne. Der aktuelle Gouverneur von Utah, Gary Herbert, und Jon Huntsman (ehemaliger Gouverneur von Utah und Ex-Präsidentschaftskandidat) forderten Trump auf, seine Kandidatur zurückzuziehen. Mike Pence, so die beiden Republikaner, soll die Partei in die Präsidentschaftswahl führen.

Die Reaktionen auf Twitter sprechen ebenso für sich:

In einer Videobotschaft hat sich Donald Trump versucht zu entschuldigen:

Mike Pence bricht in seinem Statement teilweise mit Trump.

Der verrückteste Wahlkampf aller Zeiten: Fortsetzung garantiert!

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Wochenrückblick – 44 Tage vor der Wahl

Terror, Polizeigewalt und Rassenunruhen. Die Woche vor der ersten Fernsehdebatte war von Unsicherheit und Angst geprägt. Der #Blog1600Penn-Wochenrückblick:

Eine Woche nach dem 15-jährigen Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September suchte der Terror einmal mehr die Ostküste heim. Eine Bombe detonierte in New York City, andere Bomben in New York und New Jersey zündeten glücklicherweise nicht.

Die Reaktion der Präsidentschaftskandidaten:

Zuvor ereignete sich in Minnesota eine islamistisch motivierte Messerstecherei, bei der acht Menschen verletzt wurden.

Wieder wurden – unbewaffnete – Afroamerikaner von der Polizei erschossen. Wieder kam es zu Massenprotesten. In Charlotte, North Carolina, wurde gar der Ausnahmezustand ausgerufen. Der nächste US-Präsident steht auch vor der Herausforderung, diese enorme innenpolitische Aufgabe zu meistern.

Derweil veröffentliche Donald Trump Jr. einen streitbaren Vergleich zur US-amerikanischen Flüchtlingspolitik auf Twitter.

Überraschende Wende in der Beziehung zwischen Ted Cruz und Donald Trump. Der texanische Senator unterstützt nun nach einem harten Vorwahlkampf doch den republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Hillary Clinton trat bei der Comedy-Talk-Show „Two Ferns with Zach Galifianakis“ auf. Ob ihre Performance humorvoll war? Zumindest die Öffentlichkeit ist geteilter Meinung.

Zudem war Jeb Bush bei den Emmy-Verleihungen zu Gast – als Chauffeur!


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Die Vorwahlen – South Carolina (R) & Nevada (D): Trump und Clinton siegen – Bush gibt auf

Marco Rubios Mantra ist seit Beginn seiner Wahlkampagne, dass die besten Tage der Vereinigten Staaten noch vor ihr liegen werden. Rubio wirbt für ein neues amerikanisches Jahrhundert, welches durch eine politische Neuausrichtung, aber auch durch eine neue, jüngere Führungsgeneration geprägt sein soll.

Nach der republikanischen Vorwahl in South Carolina hat Rubio ein erstes Zwischenziel erreicht: Im Wettbewerb der Generationen ging „jung“ nämlich in Führung. Denn mit einem zweiten Rang konnte er seinen einstigen Mentor und Konkurrenten um die Gunst des Establishments, Jeb Bush, nicht nur hinter sich lassen.

Vielmehr gab Bush sodann enttäuscht auf. Nach George Herbert und George Walker wird Jeb nicht der dritte Bush im Weißen Haus sein. Dabei standen die Vorzeichen für den „etwas anderen“ Bush mit einer prall gefüllten Wahlkampfkasse, Einfluss durch den Familiennamen und seiner erfolgreichen Bilanz als Gouverneur von Florida sehr gut.

Doch der Wahlkampf des Jahres 2016 unterscheidet sich von vorherigen grundlegend. In beiden Parteien haben Anti-Establishment-Kandidaten enormen Zulauf, die den Ärger der Basis kanalisieren. Ausgearbeitete Programme, wie die von Bush, werden wenig gehört.

SC TrumpZudem erwies sich für Bush seine Introvertiertheit als immenser Nachteil im Wettkampf mit dem Lautsprecher Donald Trump. Die Präsidentschaftskandidatur des dritten Bush, der als Favorit auf die
republikanische Nominierung in das Rennen ging, ist nunmehr Geschichte.

Seinen Platz als Favorit des Establishments nimmt nun eben jener junge Senator aus Florida, Marco Rubio, ein. Mit der Unterstützung einflussreicher Politiker aus South Carolina – namentlich die Gouverneurin Nikki Halley, Senator Tim Scott und Rep. Trey Gowdy – konnte Rubio sein nach New Hampshire verloren gegangenes Momentum  zurückgewinnen.

Alle Zeichen stehen nun auf einen Dreikampf zwischen Donald Trump, Ted Cruz und Marco Rubio. Das NE HRCnächste Aufeinandertreffen der Republikaner gibt es bereits am Dienstag bei der Vorwahl in Nevada.

Die nächste demokratische Vorwahl findet hingegen erst am Samstag in South Carolina statt. Ein Staat, indem Hillary Clinton ihre sogenannte „Firewall“, der Beliebtheit bei Afroamerikanern, erstmals testen will. Ein Favoritensterben wie bei Republikanern ist – insbesondere nach Hillarys Sieg in Nevada – bei den Demokraten nicht absehbar.

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Wer schlägt Trump?

Nach den ersten beiden Vorwahlen in Iowa und New Hampshire hat sich das republikanische Bewerberfeld ausgedünnt. Von einst 17 Kandidaten sind lediglich sechs Bewerber übrig geblieben. Wer von diesen die besten Aussichten auf die Nominierung hat, lest ihr nachfolgend!

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Trump führt seit Monaten jegliche Umfragen an. Dennoch verlor er in Iowa seinen Unbesiegbarkeitsnimbus. Ted Cruz vermochte es besser seine Wähler zu mobilisieren. Wer jedoch mit einem frühen Aus des extravaganten Immobilienmoguls rechnete, wurde enttäuscht. Mit einem Erdrutschsieg triumphierte Trump in New Hampshire.

Zwar hat sich das republikanische Bewerberfeld schon signifikant verringert. Doch die Kandidaten des Establishments – Bush, Kasich, Rubio und bis vor kurzem Christie – nehmen sich weiterhin die Stimmen gegenseitig weg. Je länger dies so Bestand hat, desto höher liegen Trumps Chancen am Ende als republikanischer Präsidentschaftskandidat nominiert zu werden.

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Eine starke Wahlkampforganisation hat sich für Ted Cruz mit einem Sieg in Iowa und einem guten dritten Platz in New Hampshire ausgezahlt. Seine langfristig angelegte Wahlkampagne ist ebenso finanziell gut ausgestattet. Der ultra-rechte Senator dürfte sich mit Trump und einem bis dato unklaren Kandidaten des Establishments einen Dreikampf um die Nominierung liefern.

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Trotz zuletzt stark verbesserter Debattenauftritte kam Jeb Bushs Kampagne noch nicht richtig in Schwung. Bei der nächsten Vorwahl wird Jeb abliefern müssen, handelt es sich doch mit South Carolina um einen traditionell gut gesinnten Staat für die Familie Bush. Zudem bekommt er nun von seinem Bruder George W. Wahlkampfhilfe, der sich in South Carolina nach wie vor großer Beliebtheit erfreut. Jebs Vorteil gegenüber Rubio und Kasich liegt in seiner prall gefüllten Wahlkampfkasse.

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Marco Rubio hat sich sein Momentum nach einem starken dritten Rang in Iowa mit einer „gebrauchten“ TV-Debatte selbst zerstört. Die Folge: ein schlechtes Abschneiden in New Hampshire sowie ein weiterhin offenes Rennen der Establishment-Kandidaten.

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Der Überraschungs-Zweite in New Hampshire macht durch seine freundliche, unkonventionelle Art auf sich aufmerksam. Der Gouverneur von Ohio, John Kasich, versucht sich von seinen Konkurrenten durch einen Wahlkampf mit positiven Nachrichten abzusetzen. Gepaart mit einem aggressiven Super PAC an seiner Seite will Kasich langfristig der Kandidat des Establishments werden.

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Die Kampagne von Dr. Ben Carson hat seit Wochen mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Folgerichtig wurde sein Wahlkampfteam abermals um mehr als 50 Mitarbeiter reduziert. Dr. Carson setzt nun auf ein starkes Ergebnis in South Carolina. Sollte dies nicht eintreten, dürfte sein Wahlkampf ein baldiges Ende finden.



Bildquelle: http://i2.cdn.turner.com/cnnnext/dam/assets/160213211503-gop-debate-candidates-feb-13-full-169.jpg