„1600 Pennsylvania“ informiert über die aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen). Quellen, falls nicht anders angegeben, sind die auf Real Clear Politics veröffentlichten Durchschnittswerte der wichtigsten Umfrageinstitute.
Repräsentative Umfragen aus D.C.
Weitere repräsentative Umfragen
Nicht-repräsentative Umfragen auf X
Bildquellen: Creative-Commons-Lizenzen (via Google); Canva.com; eigene Grafiken; frei verfügbare Bilder der jeweiligen Abgeordneten via deren Internetpräsenzen. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.
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Repräsentative Umfragen aus D.C.
Weitere repräsentative Umfragen
Nicht-repräsentative Umfrage auf X
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Vom 15. bis 18.07.2024 hielten Republikaner ihren Nominierungsparteitag zur US-Präsidentschaftswahl 2024 im Fiserv Forum zu Milwaukee, Wisconsin, ab. Nach seiner gewonnenen Vorwahl wurde am ersten TagDonald Trump von den Delegierten offiziell zum Präsidentschaftskandidaten nominiert. Der 45. Präsident ließ es sich trotz eines Attentatsversuchs auf ihn zwei Tage zuvor nicht nehmen, diesen Moment live vor Ort beizuwohnen. Trump erschien ungewohnt gerührt und sichtlich mitgenommen von den Ereignissen vom Wochenende zuvor.
Ebenso wurde am ersten Abend des Parteitag Trumps Vizepräsidentschaftskandidat verkündet. Die Wahl fiel auf den im Jahr 1984 geborenen und erst seit zwei Jahren amtierenden U.S. Senator J.D. Vance. Vance wuchs in einer Arbeiterfamilie im Südwesten Ohios in Armut auf. Doch ihm gelang der Aufstieg mit einem Studium an der Yale Law School und einer Anstellung als Kapitalmanager.
In "Hillbilly Elegie" beschreibt @JDVance1, damals noch nicht politisch aktiv, sehr gut, warum Demokraten die Arbeiterklasse verloren haben und weshalb hierdurch der politische Aufstieg eines @realDonaldTrump möglich war. Absolute Leseempfehlung. #Blog1600Penn#JDVance#Trump
— 1600 Pennsylvania 🇺🇸 🇺🇦🇮🇱 (@Blog1600Penn) July 17, 2024
Im Jahr 2016 veröffentlichte Vance den Bestseller „Hillbilly Elegy“ – ein autobiographisches Werk über die Herausforderungen der weißen Arbeiterschaft. Am dritten Abend des Parteitags stellte sich Vance, der sich vom Trump-Kritiker zum Anhänger der Make America Great Again Bewegung gewandelt hat, erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vor.
Tags zuvor stand der zweite Tag in Milwaukee ganz im Zeichen der Einheit innerhalb der Republikanischen Partei. Einstige Konkurrenten und Kritiker von Trump hielten Reden, bei der sie klarmachten, dass sie den Sieger der innerparteilichen Vorwahlen im Hauptwahlkampf unterstützen würden. Namentlich genannt seien an dieser Stelle U.S. Senator Ted Cruz, Gouverneur Ron DeSantis und die ehemalige Gouverneurin und US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley. Letztere wurde erst am Tag nach dem Attentat auf Trump zum Parteitag eingeladen.
Am vierten und letzten Tag des Republikanischen Nominierungsparteitags lag das Hauptaugenmerk auf der Dankesrede von Trump. Dabei sprach er in den ersten 15 Minuten seiner insgesamt 93-minütigen Rede wirkmächtig davon, wie er das Attentat auf ihn erlebt hatte: „Eigentlich sollte ich heute Abend nicht mehr hier sein“. Der Großteil von Trumps Rede brachte jedoch den typischen Wahlkampfsprech des Republikaners wieder, es wurden Migranten ebenso angegriffen wie Demokraten und Medien.
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Donald Trump ist die dritte republikanische Präsidentschaftskandidatur in Folge kaum noch zu nehmen. Nach Richard Nixon (1960, 1968 und 1972) wird Trump somit der erst zweite Republikaner sein, der seine Partei dreimal in eine Präsidentschaftswahl führt. Einzig juristische Streitigkeiten könnten Trump noch von einem erneuten Duell mit Joe Biden abhalten.
Der Hauptwahlkampf beginnt somit so frühzeitig wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Infolgedessen werden schon jetzt mögliche Vizepräsidentschaftskandidaten, die an der Seite Trumps in den Wahlkampf gehen könnten, diskutiert. Trumps Wahlkampfteam brachte zuletzt selbst einige Namen ins Spiel (siehe untenstehende Tabelle). Über diesen Personenkreis, der auch noch mit Gouverneurin Sarah Huckabee Sanders, Abgeordnete Elise Stefanik oder U.S. Senator Tom Cotton erweitert werden könnte, soll im nachfolgenden Beitrag informiert werden.
Name
Alter
Bisheriges höchstes politisches Amt
Bundesstaat
Byron Donalds
45
Abgeordneter
Florida
Tulsi Gabbard
42
Abgeordnete
Hawaii
Kristi Noem
52
Gouverneurin
South Dakota
Vivek Ramaswamy
38
–
Ohio
Ron DeSantis
45
Gouverneur
Florida
Tim Scott
58
U.S. Senator
South Carolina
Byron Donalds: Republikanischer Shootingstar
Der 45-jährige Byron Donalds gehört zu den Shootingstars unter den republikanischen Abgeordneten am Capitol Hill. Seit dem Jahr 2021 vertritt der in Florida lebende Afroamerikaner seinen Wahlbezirk im U.S. Repräsentantenhaus. Donalds gehört dem erzkonservativen Freedom Caucus ebenso an wie der Freedom Force, einem Zusammenschluss neugewählter republikanischer Abgeordneter, die gegen die angeblich schleichende Einführung des Sozialismus kämpfen. Donalds stimmte für die Anfechtung der US-Präsidentschaftswahl 2020.
Explizit setzt sich Donalds für wirtschaftliche Freiheit, Atomkraft und sauberes Wasser, ein bedeutendes Thema in seinem Wahlkreis, ein. Dem Green New Deal zur Eindämmung des menschengemachten Klimawandels erteilt Donalds eine Absage. Seine politische Karriere begann Donalds als Teil der Tea Party Bewegung, die als Reaktion auf die Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 entstand. Donalds, geboren und aufgewachsen wie Trump in New York City, hat einen Bachelor of Science in Finanzen und Marketing inne.
Was für eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Byron Donalds spricht: Alter, Ethnie, Loyalität.
Was gegen eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Donalds spricht: Keine Regierungserfahrung, ist wie Trump in Florida registriert.
Tulsi Gabbard: Die Sahra Wagenknecht der USA
Die 42-jährige Tulsi Gabbard errang Bekanntheit über die USA hinaus, als sie im Jahr 2020 an den demokratischen Präsidentschaftsvorwahlen teilnahm – und mit alten Denkmustern brach. Unter anderem warb die damals noch als Abgeordnete des U.S. Repräsentantenhaus (2013 – 2021) amtierende Gabbard für einen Abzug der US-Truppen aus dem Ausland. Militäroperationen der USA lehnt Gabbard nämlich aus eigenen Erfahrungen ab. 2004 meldete sie sich noch freiwillig für einen Einsatz im Irak in einer Sanitätseinheit, 2008 und 2009 war Gabbard Zugführerin einer Militärpolizeieinheit in Kuwait.
Im Jahr 2022 verließ die auf Hawaii lebende Gabbard die Demokratische Partei, da diese laut Gabbard Rassismus gegen Weiße fröne und die Ideologie der wokeness propagiere. Nach Beginn der vollumfänglichen russischen Invasion der Ukraine veröffentlichte Gabbard ein Video auf Twitter (heute: X), welches die Verschwörungstheorie verbreitete, dass die USA Labore für biologische Forschungsprojekte betreiben würden. Die Russische Föderation benutzte dieses Video zur Begründung ihres Angriffskrieges. Gabbard und Trump tauschen sich mittlerweile regelmäßig zur Sicherheitspolitik aus.
Was für eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Tulsi Gabbard spricht: Alter, Geschlecht, sicherheitspolitische Einstellung.
Was gegen eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Gabbard spricht: Keine Regierungserfahrung, ehemalige Demokratin, Individualität.
Kristi Noem: Konservative mit Regierungserfahrung
Kristi Noem gehört zu den beliebtesten Republikanerinnen unter konservativen US-Amerikanern. Seit dem Jahr 2019 amtiert die 52-Jährige als Gouverneurin des Bundesstaates South Dakota. Zuvor war Noem, die ihre politische Karriere in der Tea Party Bewegung begann, zwischen 2011 und 2019 Abgeordnete des U.S. Repräsentantenhauses.
Noem setzt sich aktiv für den Lebensschutz und für ein weitestgehend unbeschränktes Recht auf Waffenbesitz ein. Gleichgeschlechtliche Eheschließungen lehnt sie ab. Während der Coronavirus-Pandemie verhängte Gouverneurin Noem die geringsten Einschränkungen unter allen Bundesstaaten, was neben ihrer politischen Einstellung jedoch auch mit der ländlich geprägten Struktur South Dakotas zu tun hatte: Deutschland ist nur 1,5mal größer als South Dakota, doch in dem US-amerikanischen Staat leben gerade einmal 890.000 Menschen.
Was für eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Kristi Noem spricht: Geschlecht, Regierungserfahrung, konservative Einstellung.
Was gegen eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Noem spricht: Kommt aus einem sicher republikanisch wählenden Bundesstaat.
Vivek Ramaswamy: Der Mini-Trump
Der 38-jährige Unternehmer Vivek Ramaswamy versuchte sein erstmaliges politisches Glück als Teilnehmer bei der republikanischen Präsidentschaftsvorwahl 2024. Dabei mutierte Ramaswamy, insbesondere während der Fernsehdebatten, zu einer jüngeren Kopie von Trump. Zeitweise gute Umfragewerte konnte Ramaswamy jedoch nicht in einen Erfolg bei der ersten Vorwahl in Iowa ummünzen, so dass er seine Präsidentschaftskandidatur frühzeitig beendete. Seitdem unterstützt Ramaswamy leidenschaftlich die Kampagne von Trump.
Was für eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Vivek Ramaswamy spricht: Alter, Ethnie, Loyalität, politische Einstellung.
Was gegen eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Ramaswamy spricht: Keine Regierungserfahrung, steht gerne selbst im Rampenlicht.
Ron DeSantis: Trumps Ziehsohn auf Abwegen
Im Jahr 2022 wurde Ron DeSantis mit einem Erdrutschsieg als Gouverneur von Florida wiedergewählt. Ein Duell mit Trump um die republikanische Präsidentschaftskandidatur zeichnete sich ab. Doch dann begann DeSantis‘ lange Fehlerkette, begonnen mit einem von ihm zu stark zugespitzten Kulturkampf bis hin zu einer mangelhaften Organisation seiner Wahlkampagne.
Nach der Vorwahl in Iowa zog DeSantis seine Teilnahme an den republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen zurück, kritisierte jedoch weiterhin seinen einstigen Unterstützer Trump. Gleichwohl DeSantis auf der Liste möglicher Vizepräsidentschaftskandidaten von Trumps Kampagne steht, gilt es als fraglich, ob der Gouverneur von Florida hierfür überhaupt bereitstehen würde.
DeSantis‘ Vorstellungsartikel „Ron De Santis und sein Projekt Make America Florida“ zur republikanischen Präsidentschaftsvorwahl (Klick hier).
Was für eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Ron DeSantis spricht: Alter, Regierungserfahrung, politische Einstellung.
Was gegen eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von DeSantis spricht: Illoyalität, ist wie Trump in Florida registriert.
Tim Scott: Der fröhliche konservative Kämpfer
U.S. Senator Tim Scott versuchte während der republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen 2024 eine optimistische konservative Botschaft zu verbreiten. Damit setzte sich der Afroamerikaner aus South Carolina von seinen Konkurrenten deutlich ab, zeichneten diese doch eher ein dunkles Bild von den USA. Schon vor der ersten Vorwahl merkte Scott jedoch, dass für ihn noch nicht die Zeit für eine erfolgreiche Präsidentschaftskandidatur gekommen sei, so dass er seit seinem Ausstieg Ex-Präsident Trump unterstützt.
Scotts Vorstellungsartikel „Ein fröhlicher Kämpfer mit Ambitionen auf das Weiße Haus“ zur republikanischen Präsidentschaftsvorwahl (Klick hier).
Was für eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Tim Scott spricht: Ethnie, Loyalität, Lebensgeschichte.
Was gegen eine VP-Kandidatur aus der Sicht Trumps von Scott spricht: Keine Regierungserfahrung, kommt aus einem sicher republikanisch wählenden Bundesstaat.
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Die republikanische Präsidentschaftsvorwahl in Iowa hat das Wahljahr in den Vereinigten Staaten von Amerika offiziell eröffnet. Der Vorwahlkampf geht damit in eine neue, vorentscheidende Phase über. Die wichtigsten Hintergründe rund um das Wahlspektakel liefert das nachfolgende neueste #uswahl2024 Update.
Die Vorwahlen
Trump gewinnt Vorwahl in Iowa
Während eines Schneesturms und bei bis zu minus 27 Grad Celsius wurde die republikanische Vorwahl im Format eines Caucus in Iowa abgehalten. Unter diesen extremen Wetterbedingungen war es für die Kandidaten die größte Herausforderung, ihre Anhängerschaft zu motivieren, an den verschiedenen Wahlveranstaltungen teilzunehmen.
Für die Teilnehmer des Caucus in Iowa war die Migrationspolitik (40%) das wichtigste Thema, gefolgt von der Wirtschaftspolitik (35%).
Quelle: CBS.
Die beste Organisation sowie den höchsten Enthusiasmus unter den verschiedenen Unterstützergruppen stellte die Kampagne von Donald Trump dar. Der ehemalige Präsident gewann folgerichtig die Vorwahl in Iowa nach 99% ausgezählter Stimmen mit 51,0% aller abgegebenen Stimmen. Auf Rang Zwei im Hawkeye State kam Ron DeSantis mit 21,2%, gefolgt von Nikki Haleymit 19,1%. Noch nie in der Geschichte des Caucus in Iowa gewann ein Republikaner mit einem höheren Abstand als Trump in diesem Jahr.
In seiner Siegesrede rief Trump zur Einheit des Landes auf:
Hochrangige Republikaner unterstützen Trump
Trump konnte in den vergangenen Wochen weitere hochrangige Republikaner als Unterstützer für seine Präsidentschaftskandidatur gewinnen. Steve Scalise, Mehrheitsführer im U.S. Repräsentantenhaus, sowie Tom Emmer, House Majority Whip, haben sich für den 45. US-Präsidenten ausgesprochen. Marco Rubio, einflussreicher U.S. Senator aus Florida und Teilnehmer der republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen 2016, hat sich ebenso hinter Trumps Kandidatur gestellt wie U.S. Senator Tom Cotton aus Arkansas.
Spendeneinnahmen im 4. Quartal 2023
Im vierten Quartal des Jahres 2023 konnte Haley ihre Spendeneinnahmen mehr als verdoppeln. Die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen nahm $24,0 Millionen ein. Ihre Mitbewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur haben ihre Einnahmen aus dem vergangenen Quartal noch nicht offengelegt. Der Demokrat Dean Phillips konnte $1,0 Millionen an Spenden generieren, Präsident Joe Biden $97 Millionen.
Koch-Netzwerk schaltet Werbeblitz für Haley
Das einflussreiche Koch-Netzwerk Americans for Prosperity Action hat in frühen Vorwahlstaaten sowie in Staaten des Super Tuesday (05.03.2024) Werbespots in der Höhe von $27 Millionen für Haley buchen lassen.
Kandidaturen beendet: Christie, Ramaswamy
Kurz vor Beginn der Vorwahlen hat Chris Christie seine Präsidentschaftskandidatur beendet. Der einstige Gouverneur von New Jersey sah einerseits auf Grund ausbaufähiger Umfragewerte keine realistische Chance mehr von seiner Partei nominiert zu werden. Andererseits wolle Christie „unter keinen Umständen dazu beitragen“, dass sich die Wahlchancen von Trump weiter erhöhen.
So viele Veranstaltungen hielten die Präsidentschaftskandidaten in #Iowa ab:
Kein anderer Republikaner hielt so viele Veranstaltungen im strukturell konservativen Iowa ab wie Vivek Ramaswamy. Dieser Aufwand zahlte sich für den jungen Unternehmer beim Iowa Caucus mit einem vierten Rang jedoch nicht aus, so dass Ramaswamy noch am Wahlabend seine Kandidatur zurückzog. Ramaswamy unterstützt nun die Kampagne von Trump. Alle Teilnehmer der republikanischen Vorwahlen in der Übersicht (Klick hier).
Die nächsten Vorwahlen: New Hampshire, Nevada
Die nächste republikanische Vorwahl findet am 23.01.2024 in New Hampshire im Format einer Primary statt. Der Bundesstaat gilt wegen seiner liberalen Ausrichtung und dem im Vergleich zum US-amerikanischen Durchschnitt höheren Bildungsgrad der Bevölkerung als Ausnahmewahl. Des Weiteren dürfen auch als unabhängige Wähler registrierte Personen an der republikanischen Vorwahl teilnehmen. Bedingungen, welche die Erfolgsaussichten für Haley steigern dürften. Im Granite State schreiten auch erstmals in diesem Wahlzyklus Demokraten an die Wahlurnen. Alle Vorwahltermine in der Übersicht (Klick hier).
Die Hauptwahl
Unabhängige sind dominanter Wählerblock
Laut einer Studie von Gallup identifizieren sich 43% der erwachsenen US-Amerikaner als parteiunabhängig. Nur im Jahr 2014 war dieser Wert schon einmal so hoch. Nur noch 27% der US-Amerikaner waren im Jahr 2023 als Demokraten registriert – so wenige wie noch nie zuvor. Weitere 27% der Erwachsenen identifizieren sich mit der Republikanischen Partei. Dieser Wert ist seit Jahren konstant.
Die US-Präsidentschaftswahl 2024 erklärt
In einem Gastbeitrag für „Die Politische Meinung“ der Konrad-Adenauer-Stiftung analysiert und informiert der Inhaber dieser Seite über die anstehenden „Vorwahlen, den Super Tuesday, Nominierungsparteitage und zu guter Letzt – die eigentliche Wahl am 5. November 2024. Wer tritt an?“ Den ausführlichen Beitrag gibt es auf der Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung zu lesen: Klick hier.
Biden schaltet ersten Werbespot des Jahres
Die Wiederwahlkampagne von Präsident Biden hat seinen ersten Werbespot des Jahres veröffentlicht. Darin warnt der Amtsinhaber vor einem steigenden Extremismus im Land und ruft zur Wahrung der Demokratie auf:
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