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#Blog1600Penn Update: Sanders und Cruz im Duell

#Blog1600Penn bringt euch über die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Tage auf den aktuellen Stand:

Einreiseverbot bleibt ausgesetzt

Das von Präsident Trump erlassene vorläufige Einreiseverbot für Personen aus sieben Ländern bleibt weiterhin ausgesetzt. Ein Gericht in San Francisco hatte die Berufung abgelehnt. Das letzte Worte ist in dieser Angelegenheit jedoch noch nicht gesprochen.

Trumps erste Wochen

Die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ hat die bisherigen Entscheidungen von Präsident Trump gut zusammengefasst. (Klick hier).

Senatoren Sanders und Cruz im Duell

CNN lud zu einem Duell über „Obamacare“ zwischen den Senatoren und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders und Ted Cruz:

Bush Sr. beim Super Bowl LI

Große Überraschung beim Super Bowl LI in Houston, Texas. Der ehemalige Präsident George H. W. Bush und seine Frau Barbara übernahmen den Münzwurf zu Beginn der Partie zwischen den New England Patriots und den Atlanta Falcons. (Video ist auf YouTube zu sehen)

Obama unterzeichnete mehr Dekrete als Trump

Die öffentliche Wahrnehmung lässt vermuten, dass Donald Trump in den ersten Tagen seiner Präsidentschaft mit so viel Erlassen regiert wie noch kein Amtsinhaber des Weißen Hauses zuvor. Die Realität sieht jedoch anders. In den ersten 12 Tagen unterzeichnete Barack Obama mehr Dekrete als sein Nachfolger (Klick hier).

Deutscher Außenminister trifft US-Kollegen

Der neue deutsche Außenminister Sigmar Gabriel hat seinen ebenso frisch ins Amt gekommenen US-amerikanischen Kollegen Rex Tillerson in Washington D.C. getroffen. Das Treffen blieb von der US-amerikanischen Öffentlichkeit ebenso nahezu unbemerkt wie das Aufeinandertreffen der Verteidigungsminister James Mattis und Ursula von der Leyen.

Trump-Administration verurteilt russische Aktionen in der Ukraine

Die neue US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, hat russische Aggressionen in der Ostukraine verurteilt. Gleichzeitig betonte sie jedoch den Willen verbesserte Beziehungen zu Russland zu erarbeiten.

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Wochenrückblick – 44 Tage vor der Wahl

Terror, Polizeigewalt und Rassenunruhen. Die Woche vor der ersten Fernsehdebatte war von Unsicherheit und Angst geprägt. Der #Blog1600Penn-Wochenrückblick:

Eine Woche nach dem 15-jährigen Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September suchte der Terror einmal mehr die Ostküste heim. Eine Bombe detonierte in New York City, andere Bomben in New York und New Jersey zündeten glücklicherweise nicht.

Die Reaktion der Präsidentschaftskandidaten:

Zuvor ereignete sich in Minnesota eine islamistisch motivierte Messerstecherei, bei der acht Menschen verletzt wurden.

Wieder wurden – unbewaffnete – Afroamerikaner von der Polizei erschossen. Wieder kam es zu Massenprotesten. In Charlotte, North Carolina, wurde gar der Ausnahmezustand ausgerufen. Der nächste US-Präsident steht auch vor der Herausforderung, diese enorme innenpolitische Aufgabe zu meistern.

Derweil veröffentliche Donald Trump Jr. einen streitbaren Vergleich zur US-amerikanischen Flüchtlingspolitik auf Twitter.

Überraschende Wende in der Beziehung zwischen Ted Cruz und Donald Trump. Der texanische Senator unterstützt nun nach einem harten Vorwahlkampf doch den republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

Hillary Clinton trat bei der Comedy-Talk-Show „Two Ferns with Zach Galifianakis“ auf. Ob ihre Performance humorvoll war? Zumindest die Öffentlichkeit ist geteilter Meinung.

Zudem war Jeb Bush bei den Emmy-Verleihungen zu Gast – als Chauffeur!


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Hauptwahlkampf eröffnet: Zwei Parteitage – zwei Welten

In einem Gastbeitrag für USA Tipps blickt #Blog1600Penn auf die beiden Nominierungsparteitage zurück. 

In knapp 100 Tagen haben die Vereinigten Staaten die Wahl. Wird mit Hillary Clinton erstmals eine Frau und zudem eine ehemalige First Lady Commander-in-chief? Oder schafft der politische Neuling Donald Trump die Sensation und katapultiert sich nicht nur zu einem der reichsten sondern auch zu den mächtigsten Menschen des Planeten?

Die in den vergangenen zwei Wochen abgehaltenen Parteitage, bei denen die Kandidaten offiziell nominiert wurden, haben den Hauptwahlkampf offiziell eröffnet. Mit einer durchschnittlichen Einschaltquote von 30 Millionen Zuschauern pro Tag zählen die Nominierungsparteitage zum größten Spektakel des Wahlkampfes.

Unruhige Parteitage

In der Regel sind US-amerikanische Parteitage bis in das kleinste Detail durchgeplant, sollen doch die jeweiligen Kandidaten in ihr bestes Licht gerückt werden. Passend zu einem ungewöhnlichen Wahlkampf sollten sich auch die Parteitage im Jahr 2016 von vorherigen unterscheiden.

Blieben die erwarteten Proteste beim republikanischen Parteitag außerhalb der Quicken Loans Arena in Cleveland unter den befürchteten Erwartungen und glücklicherweise friedlich, lief die Veranstaltung in der Heimspielstätte des amtierenden NBA-Meisters nicht ganz so glatt ab.

Ted Cruz, erbitterter Vorwahlgegner von Donald Trump, wurde überraschend vom Immobilienmogul als Redner eingeladen. Und der texanische Senator nutzte dies, um sich abermals von Trump zu distanzieren: „Diese Wahl ist eine Gewissensfrage!“ Der darauffolgende Aufschrei war noch weit außerhalb Ohios zu hören.

Dementgegen lieferten Demokraten bei ihrem Parteitag zwar ein bestinszeniertes Programm ab. Doch aufgeheizt von einem neuerlichen eMail-Skandal, bei dem öffentlich wurde, dass die demokratische Parteiführung Sanders um jeden Preis verhindern wollte, sollten die „Sandernistas“ die demokratische Nominierungsveranstaltung in Atem halten.

Heftige Proteste außerhalb der Arena wurden von Pfeifkonzerten gegen Hillary Clinton und ihrem Vizepräsidentschaftskandidaten Tim Kaine in der Halle begleitet. Sanders-Anhänger machten ihrem Frust lautstark Luft. 40% der „Sandernistas“ haben aktuell nicht vor im November für Clinton zu votieren.

Republikanischer Parteitag: Trumps Familienshow

Bei Trumps-Krönungsveranstaltung gab es zwar kein Pfeifkonzert, jedoch neben Ted Cruz’ Äußerungen insbesondere stillen Protest. Ex-Präsidenten und Ex-Kandidaten blieben nämlich dem republikanischen Parteitag fern.

So entwickelte sich eine Familienshow. Trumps Ehefrau, Söhne und Töchter – sie alle durften ihren Vater Donald preisen. Donald Trump, der selbst ein düsteres Bild von den USA in einem Zustand des Chaos zeichnete, wurde als die einzige Person dargestellt, die das Land wieder in eine bessere Zukunft führen kann.

Demokratischer Parteitag: (Fast) Vereint gegen Trump

Im Gegensatz zum republikanischen Parteitag wurde bei Demokraten ein positives Bild der Vereinigten Staaten dargestellt. Zwar gebe es weiterhin große Herausforderungen. Doch gemeinsam können diese erfolgreich bewältigt werden.

Die prominenten Redner der Veranstaltung in der Wells Fargo Arena zu Philadelphia – unter ihnen u.a. Präsident Obama, Vizepräsident Biden, Ex-Präsident Bill Clinton – waren sich einig: Hillary Clinton ist die bestqualifizierteste Person, um die USA in die Zukunft zu führen.

 Vorschau

Der August gestaltet sich vor einer Präsidentschaftswahl in der Regel vergleichsweise ruhig. Erst im September wird der Wahlkampf an Fahrt aufnehmen. Einen weiteren Höhepunkt wird die erste TV-Debatte am 26. September bilden.

Wenig verwunderlich werden bei den Fernsehdebatten Rekordeinschaltquoten erwartet. Das Duell Clinton gegen Trump könnte quotentechnisch gar die Verleihung der Academy Awards („Oscars“) in den Schatten stellen.

Die US-Präsidentschaftswahl 2016 wird die Vereinigten Staaten und die Welt weiterhin in ihren Bann ziehen. Es werden 100 aufregende und spannende Tage, bis US-Amerikaner an die Wahlurnen schreiten.



Den Artikel auf USA Tipps lesen…

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Republikanischer Parteitag: Trumps Familienshow

13754177_1071380552898896_2908935413291779463_n100.000 Luftballons. 50.000 Besucher in und um der Quicken Loans Arena in Cleveland, Ohio. 15.000 akkreditierte Journalisten. 2.470 Delegierte. Ein von der republikanischen Partei offiziell nominierter Kandidat. Am Ende des viertägigen Parteitages gaben die Republikaner ein geeintes, harmonisches Bild ab.

Doch der Schein trog. Zahlreiche republikanische Ex-Präsidenten und -Kandidaten nahmen erst gar nicht am Parteitag teil. Selbst der gastgebende republikanische Gouverneur von Ohio, John Kasich, blieb der Veranstaltung fern.

Donald Trump versprach ein Spektakel. Unterhaltsam wurde es auf jeden Fall. Die #Blog1600Penn-Nachlese zu den denkwürdigsten Ereignissen:

Tag 1 – Make America Safe Again oder: Melanias Plagiat

Nachdem die Anti-Trump-Bewegung zu Beginn zwei Abstimmungen über die Regeln des Parteitages verlor und es zu kurzzeitigen Aufständen in der Arena kam, richteten sich die Augen schnell auf den Mann, der die republikanische Partei veränderte, wie kaum jemand zuvor: Donald Trump.

Entgegen der Tradition trat der Kandidat schon am ersten Tag auf. In Manier eines Wrestling-Champions betrat Trump zu den Klängen von „We Are The Champions“ die Bühne, um die Rede seiner Ehefrau Melania anzukündigen.

12342802_940117956025157_8444226116078445457_nMelania, geboren in Slowenien, erzählte von ihren Eltern, ihrer Arbeit in der Modeindustrie und ihren Träumen, die sie in den USA – auch durch und mit Donald Trump – erfüllen konnte. Die Rede erhielt positive Resonanzen – bis bekannt wurde, dass Teile des Textes mit Michelle Obamas Rede aus dem Jahr 2008 nahezu identisch sind.

Für dieses Desaster zeichnete sich die Redenschreiberin der Trump Organization, Meredith McIver, mitverantwortlich und bot Donald Trump ihren Rücktritt an. Dieser lehnte ab mit den Worten: „Menschen machen Fehler. Wir lernen daraus und gehen gestärkt hervor.“

Freilich wurde nahezu ausschließlich über die Plagiatsaffäre berichtet. Dabei geriet die emotionale Rede von Patricia Smith, Mutter des beim Terroranschlag auf das US-Konsulat in Benghazi ermordeten Diplomaten Sean Smith, in den Hintergrund.

Die Geschichte über Sean Smith rührte viele Personen zu Tränen. Neben Melania nahm auch Donald Trump selbst Aufmerksamkeit von dieser Rede. Als Patricia Smith das Rednerpult betrat, war Trump zu Gast in der TV-Show von Bill O’Reilly.

Tag 2 – Make America Work Again oder: Trumps Nominierung

8d36068c-701a-44db-ac69-a144935d1472Der zweite Tag wurde von der Stimmabgabe der Delegierten bestimmt. Donald Trump Jr. verkündete die Stimmen des Staates New York und brachte damit seinem Vater die absolute Mehrheit ein.

Es sollte nicht der einzige Auftritt des Sohnes mit dem gleichen Namen wie der republikanische Präsidentschaftskandidat sein. In einer knapp 15-minütigen Ansprache sang der Junior eine Lobeshymne auf seinen Vater.

Er veränderte die Skyline von New York.
(Donald Trump Jr. über seinen Vater)

Der Immobilienmogul sei ein Mann, der Potentiale in Menschen sieht, „die sie teils selbst nicht sehen“. Generell sei Trump eine Person der Basis, der sich nicht hinter seinem Schreibtisch versteckt.

Der aktuell einflussreichste Republikaner, da Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, nannte den Namen des Präsidentschaftskandidaten im Gegensatz zu seinem Vorredner kaum. Ryan, vor vier Jahren selbst noch VP-Kandidat, warb um seine konservative Agenda im Kongress: „Es ist ein Wettbewerb um Ideen.“

Nicht ganz so positiv war der Auftritt des Gouverneurs von New Jersey, Chris Christie. Er benutzte seine Rede zur Anklage gegen Hillary Clinton – und ließ damit die Arena zum kochen bringen.

Clinton nannte Assad einen Reformer. Jetzt sind 400.000 Menschen tot.
(Chris Christie)

Christie nannte die „Anklagepunkte“ Libyen, ISIS, Al-Kaida, zu hohe Staatsausgaben, Syrien, Iran, Russland, Kuba und die eMail-Affäre. Das Publikum war sich bei jedem einzelnen Punkt einig und schrie lautstark: „Sperrt sie ein!“

Tag 3 – Make America First Again oder: Die Cruz-Revolte

Den Höhepunkt des dritten Tages in Cleveland sollte der Auftritt des VP-Kandidaten Mike Pence darstellen. Und in der Tat: In einer humorvollen Rede stellte sich der Gouverneur von Indiana selbst und seine Familie vor, erzählte von seinen Anfängen als Demokrat bis hin zum Anhänger von Ronald Reagan.

Also wer mich nicht kennt – und es sind die meisten von euch. (Mike Pence)

Attacken auf Clinton blieben ebenso wenig aus wie Werbung für Trump: „Er gibt nie auf.“ Doch die Hauptrede des Mittwochs sollte von Ted Cruz überschattet werden. Zur Erinnerung: Cruz lieferte sich mit Trump nicht nur einen erbarmungslosen Vorwahlkampf – der Senator machte auch immer wieder deutlich den Immobilienmogul nicht zu unterstützen.

Trump lud Cruz dennoch als Redner zum Parteitag ein. Und der Texaner nannte Trump nur einmal beim Namen, als er ihm zur Nominierung gratulierte. Cruz nutzte die Bühne um in seiner gewohnten Art in eine Anekdote verpackt für seine Prinzipien des Konservatismus, dem Kampf für die Freiheit und für die Verfassung ergo die Werte und Prinzipien der USA zu werben.

Kurz vor Ende der Redezeit wurde das Publikum sichtlich nervös. Sprechchöre à la „unterstütze Trump“ wurden laut. Würde Cruz Trump doch noch seine Unterstützung zuteil werden lassen? Im Gegenteil. Cruz rief die Amerikaner dazu auf im November nach ihrem Gewissen abzustimmen. Eine Wahlempfehlung zugunsten des republikanischen Parteikollegen sieht anders aus.

Die Arenagäste reagierten mit einem Pfeifkonzert. Cruz winkte unberührt dem Publikum zu und verließ das Podium. Wohlwissend, dass er sich schon jetzt für die Präsidentschaftswahl 2020 klar positioniert hat. Verliert Trump gegen Clinton, ist Senator Cruz der große Favorit auf die nächste republikanische Kandidatur.

Tag 4 – Make America One Again oder: Trumps finale Familienshow

Schadensbegrenzung hieß das inoffizielle Motto des letzten Tages. Bevor Trumps größter Joker, seine talentierte Tochter Ivanka, und er selbst die Bühne betraten, hatte der Mitgründer von Pay Pal, der deutschstämmige Peter Thiel einen kurzen, aber denkwürdigen Auftritt.

Ich bin stolz, schwul zu sein. Ich bin stolz, Republikaner zu sein. Ich bin stolz, Amerikaner zu sein. (Peter Thiel)

Worte, die auf einer republikanischen Veranstaltung eigentlich undenkbar sind. Und der erklingende Applaus noch weniger. Trump hat mit Thiel nicht nur einen der ansonsten wenigen republikanischen Unterstützer aus dem Silicon Valley für sich gewinnen können.

Ivanka Trump

Ivanka Trump

Ebenso versucht Trump offensichtlich ernsthaft die LGBT-Community teils für sich zu überzeugen. Schon nach dem Terroranschlag auf den homosexuellen Nachtclub in Orlando sprach Trump davon die Rechte der LGBT-Gemeinde verteidigen zu wollen.

Thiels Rede war nur der Anfang ungewöhnlicher – republikanischer – Parteitagsreden an diesem Tag. Denn Ivanka Trump verzauberte Cleveland nicht nur mit einer charmanten überparteilichen Rede. Auch überraschte sie mit progressiven Aussagen, die ebenso bei Demokraten hätten Applaus gefunden.

She does the princess thing very well, and she’s immensely close with my father
(Eric Trump über seine Schwester Ivanka)

Dem positiven, warmherzigen Auftritt von Ivanka folgte von Donald Trump eine der pessimistischsten Reden, welche die USA wohl je gesehen hatten. Trump malte ein Bild von Gewalt und Chaos im In- und Ausland. Diese Entwicklung könne nur von einer einzigen Person aufgehalten werden: ihm selbst.

Trumps Wahlkampftaktik wurde in seiner 76-minütigen Rede (Rekord!) einmal mehr deutlich: Er versucht die weiße Arbeiterschaft für sich zu mobilisieren. Es könnte die letzte Wahl sein, in dem diese Taktik – theoretisch – aufgehen könnte. Die weiße Mehrheit wandelt sich in eine Minderheit. Trump spielt sprichwörtlich mit dem Feuer. Einmal mehr.

Demokratischer Parteitag nächste Woche

Die Nominierungsparteitage der beiden großen Parteien sind das Megaspektakel des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes. An diesen Tagen wird der Hauptwahlkampf de facto offiziell eröffnet.  Nach dem republikanischen Parteitag ist vor der demokratischen Nominierungsveranstaltung.

Auf Hillary Clinton und Tim Kaine richten sich die Blicke vom 25. bis 28. Juli. 100.000 Luftballons werden auch bei den Demokraten mit von der Partie sein. Auch mehr innerparteiliche Geschlossenheit als bei Trumps Familienshow?


Ich bin bei euch. Ich werde für euch kämpfen. Und ich werde für euch gewinnen. Wir werden Amerika wieder stark machen. Wir werden Amerika wieder stolz machen. Wir werden Amerika wieder sicher machen. Wir werden Amerika wieder groß machen. Gott segne euch. Ich liebe euch. (Donald Trump am Ende seiner Rede)


Videos zu den wichtigsten Reden des Parteitages

Bildquellen: http://a.abcnews.com/images/Politics/gty_trump_rnc_18_er_160721_12x5_1600.jpg
https://www.facebook.com/GOPconvention

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Wer wird Trumps Vize?

In knapp zwei Wochen nominiert die republikanische Partei in Cleveland, Ohio, ihren Präsidentschaftskandidaten. Dass die Delegierten bei der vom 18. bis 21. Juli stattfindenden Versammlung Donald Trump aufs Schild heben werden, steht kaum noch in Frage.

Doch wer wird neben Trump in die Präsidentschaftswahl ziehen? Welche Person darf neben dem Immobilienmogul als Vizepräsidentschaftskandidat antreten? #Blog1600Penn lässt die Gerüchteküche brodeln:

Newt Gingrich

Newt_Gingrich_(6238567189)_(cropped)Es gibt wohl kaum einen erfahreneren Insider US-amerikanischer Politik als Newt Gingrich. Der 73-jährige hatte seine Hochzeit in den 1990er Jahren, als er für vier Jahre Sprecher des Repräsentantenhauses war und die sogenannte „Republikanische Revolution“ sowie das Amtsenthebungsverfahren von Bill Clinton anführte.

Seit dem Ausscheiden aus der aktiven Politik arbeitet Gingrich als TV-Kommentator und Autor. 2012 kandidierte der promovierte Historiker selbst für die republikanische Präsidentschaftskandidatur, scheiterte jedoch an Mitt Romney.

Wenngleich Gingrich frühzeitig für Trump warb, hält er auch mit Kritik am designierten republikanischen Kandidaten nicht zurück. Zuletzt machte Gingrich klar, dass er Trumps  Tonart inakzeptabel findet. Zuviel Kritik, um als Vizepräsidentschaftskandidat auserkoren zu werden?

Für die republikanische Parteibasis ist Gingrich zumindest Favorit. 29 Prozent der republikanischen Anhänger sprachen sich bei einer repräsentativen Umfrage von Bloomberg Politics für Gingrich als Vize aus.

Chris Christie

Reichlich politische Erfahrung bringt ebenso der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, mit. Wenngleich Christies Beliebtheitswerte im Garden State nach einigen Skandalen auf einem Tiefststand angekommen sind, hat er es in seiner mehr als sechs-jährigen Amtszeit dennoch geschafft als republikanischer Gouverneur in einem ansonsten demokratischen Staat zwischen den Parteien zu vermitteln.

Überparteilichen Respekt hat er sich insbesondere durch sein Katastrophenmanagement bei der Bewältigung des verheerenden Hurrikans Sandy im Jahr 2012 erworben. Seitdem galt er gar als Favorit auf die republikanische Präsidentschaftskandidatur.

Die besonderen Umstände des diesjährigen Wahlkampfes ließen Christies Kampagne jedoch schnell scheitern. Als einer der ersten Mitglieder des Establishments unterstützte Christie daraufhin die Kampagne von Trump. Seitdem gilt Christie als engster Berater des Immobilienmoguls.

Für Christie spricht zudem seine sehr gute Vernetzung innerhalb der republikanischen Partei. Der 53-jährige wird ebenso als möglicher Justizminister in einem Kabinett Trump gehandelt.

Jeff Sessions

Der 70-jährige aus Alabama stammende Jeff Sessions war der erste Senator, der die Kandidatur von Donald Trump unterstützte. Sessions gilt als einer der konservativsten Republikaner und berät Trump in außenpolitischen Fragen. Sessions befürwortet Trumps Einwanderungspläne.

Bob Corker

Bob Corker, Senator aus Tennessee, ist Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten. Der pragmatische Politiker könnte Trumps außenpolitische Schwächen abfedern.

Neben legislativen Erfahrungen hat Corker das mittlerweile in Washington rar gewordene Talent, mit der politischen Konkurrenz zusammenarbeiten zu können. Gegen Corker spricht, dass er für die Einwanderungsreform der „Gang of Eight“ gestimmt hat.

Weitere Kandidaten

Laut Donald Trump stehen sieben Kandidaten in der engeren Auswahl. Hiervon sollen zwei Generäle sein, jedoch eher Außenseiterchancen besitzen vom New Yorker auserwählt zu werden. Die übrigen fünf Kandidaten sind Politiker, unter denen auch Trumps ehemalige Konkurrenten zu finden sein sollen.

Namentlich werden neben den oben stehenden Favoriten der Gouverneur von Indiana, Mike Pence, sowie die Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, diskutiert. In US-amerikanischen Medien werden auch die Namen Richard Burr (Senator aus North Carolina), Tom Cotton (Arkansas), John Thune (South Dakota), Marsha Blackburn (Tennessee) und Joni Ernst (Iowa) genannt.

Des Weiteren denkt Trump über John Kasich und Ted Cruz als Vizepräsidentschaftskandidaten nach. Kasich und Cruz lehnen es jedoch bis dato ab, sich für die Kandidatur von Trump offiziell auszusprechen.


Bildquelle: http://i.huffpost.com/gen/3394638/images/o-DONALD-TRUMP-facebook.jpg