„1600 Pennsylvania“ informiert über die aktuellsten repräsentativen Umfragen rund um US-amerikanische Politik (Pfeil nach oben/unten: Wert ist zum Vormonat gestiegen/hat abgenommen). Quellen, falls nicht anders angegeben, sind die auf Real Clear Politics veröffentlichten Durchschnittswerte der wichtigsten Umfrageinstitute.
Repräsentative Umfragen aus D.C.
Weitere repräsentative Umfragen
Repräsentative Umfragen rund um die #uswahl2024
Nicht-repräsentative Umfrage auf X (ehemals Twitter)
.@realDonaldTrump hat in einer Rede die #Hamas und die #Hisbollah gelobt. Republikanische Wähler stehen hingegen deutlich auf der Seite Israels.
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U.S. Congress; eigene Grafiken. Zur besseren Lesbarkeit von Personenbezeichnungen und personenbezogenen Wörtern wird in der Regel die männliche Form genutzt. Diese Begriffe gelten für alle Geschlechter.
Der 03. Oktober ist ein wahrlich historisches Datum. Im Jahr 1990 feierte Deutschland seine Wiedervereinigung. Zwei Jahre später heiratete der spätere US-Präsident Barack Obamaseine Michelle Robinson. Und im Jahr 2023 wurde mit Kevin McCarthy erstmals in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika ein amtierender Sprecher des U.S. Repräsentantenhauses abgewählt. Ein geschichtsträchtiges Ereignis, welches einige Fragen aufwirft, die der nachfolgende Beitrag beantworten will.
Die Bedeutung eines Sprechers des U.S. Repräsentantenhauses
Nach dem Präsidenten und der Vizepräsidentin nimmt der Sprecher des U.S. Repräsentantenhauses das dritthöchste Amt in den Vereinigten Staaten ein. Können der Präsident und die Vizepräsidentin ihren Aufgaben nicht mehr nachkommen, zum Beispiel durch Tod, wird der Speaker automatisch zum Präsidenten vereidigt.
Legt man die deutschen Termini zugrunde, so ist der Sprecher des Repräsentantenhauses quasi Parlamentspräsident und Vorsitzender der Mehrheitsfraktion in einer Person.
„Das politische System der USA. Eine Einführung.“ (Emil Hübner), S. 114.
Der Sprecher hat „neben seinen Aufgaben als Parlamentspräsident“ auch noch weitere Kompetenzen inne. Darunter fallen beispielsweise „die Ernennung der Mitglieder der joint comittees und des Rules committee.“
Darum wurde Kevin McCarthy als Sprecher abgewählt
Das neue Haushaltsjahr beginnt in den USA am 01. Oktober. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der U.S. Kongress einen neuen Haushaltsplan verabschiedet haben, ansonsten kommt es zum Stillstand der Regierungsgeschäfte. Tritt dies ein, dürfen nur noch, sofern noch verfügbar, monetäre Mittel aus dem alten Haushalt verwendet werden – bis diese aufgebraucht sind.
Nachdem sich Demokraten und Republikaner nicht rechtzeitig auf einen neuen Haushalt verständigen konnten, wurde mit einer überwältigende Mehrheit durch die Stimmen beider Parteien ein 45-tägiger Übergangshaushalt beschlossen. Acht extremen Republikanern um Matt Gaetz sagte dem nicht zu, so dass diese eine Abwahl gegen ihren Parteikollegen Speaker McCarthy einleiteten. Genannte acht (von 222) republikanische Abgeordnete stimmten dem ebenso zu wie die gesamte Fraktion der Demokratischen Partei (213 Abgeordnete).
Was ein Speaker pro tempore bedeutet
Nach den Erfahrungen von 9/11, bei dem ein über Pennsylvania abgestürztes Flugzeug eigentlich in den U.S. Kongress fliegen sollte, wurde die Position eines Sprechers pro tempore geschaffen. Dies bedeutet in der Praxis, dass ein gewählter Sprecher eine Liste mit Nachfolgern erstellt, die ihn beerben würden, sofern er das Amt nicht mehr ausüben könnte. Der auf der Liste erstgenannte Nachfolger übernimmt sodann übergangsweise die Sprecherfunktion. Er hat theoretisch alle Befugnisse eines gewählten Sprechers inne.
Nachdem es diesen Fall bis zum Oktober 2023 noch nicht gab, müssen die Details über die Rechte und Pflichten des Speaker pro tempore in der Praxis ausgearbeitet werden. Beispiel: Entscheidet der Speaker pro tempore, dass über ein Gesetz abgestimmt werden soll, hat schon ein Mitglied des U.S. Repräsentantenhauses die Möglichkeit dies zu hinterfragen. Es würde sodann zu einer Abstimmung unter allen Abgeordneten kommen, wie fortgefahren werden soll. Eine einfache Mehrheit entscheidet über das weitere Fortgehen. Infolgedessen gilt es als wahrscheinlich, dass der Speaker pro tempore – zunächst – nur die Wahl eines neues Sprechers organisiert.
Wer das U.S. Repräsentantenhaus interimsweise anführt
Seit dem 03.10.2023 hat Patrick McHenry das Amt des Sprechers kommissarisch inne. Der aus North Carolina stammende Republikaner vertritt seinen Wahlbezirk seit dem Jahr 2005 im U.S. Repräsentantenhaus. Seit dem Jahr 2023 ist McHenry, der fiskalkonservative Positionen vertritt, Vorsitzender des Finanzausschusses.
Wer zum Sprecher gewählt werden kann
Die Wahl eines Sprechers des U.S. Repräsentantenhauses hat die Verfassung nicht weiter präzisiert:
The House of Representatives shall [choose] their Speaker and other Officers.
Gleichwohl noch nie ein Sprecher gewählt wurde, der nicht Mitglied des U.S. Repräsentantenhauses war, ist dies dennoch möglich. Infolgedessen brachte der republikanische Abgeordnete Troy Nehls den ehemaligen Präsidenten Donald Trump als Sprecher ins Spiel. Die Republikanische Partei müsste für dieses Szenario jedoch ihre eigenen Regeln ändern, da diese die Nominierung einer Person, gegen die eine Anklage mit einer möglichen Haftstraße von zwei oder mehr Jahren erhoben wurde, untersagt.
Der Zeitplan zur Findung eines Sprechers
Am 10.10.2023 organisiert die Republikanische Partei im U.S. Repräsentantenhaus ein Kandidatenforum, bei dem sich alle Bewerber um das Sprecheramt vorstellen können. Für den 11.10.2023 ist die fraktionsinterne Wahl geplant. So bald diese erfolgreich war, kommt das gesamte U.S. Repräsentantenhaus zur Wahl eines neuen Sprechers zusammen.
Die Favoriten auf den Sprecherposten
Steve Scalise gilt als bisheriger Mehrheitsführer als der natürliche Nachfolger von McCarthy. Scalise ist in der Fraktion bestens vernetzt und ist nach McCarthy der Republikaner, der bislang die meisten Wahlkampfspenden ($170 Millionen in zehn Jahren) für seine Kollegen generieren konnte. Ein weiterer Vorteil für Scalise ist, dass er aus den Südstaaten kommt, dominieren doch Südstaatler die Fraktion der Republikaner im U.S. Repräsentantenhaus.
Scalise ist im U.S. Kongress generell beliebt, was auch an seiner positiven Art liegt. Im Jahr 2017 wurde er bei einem Amoklauf schwer verletzt. Nach einer bei ihm diagnostizierten Blutkrebserkrankung unterzieht sich Scalise gegenwärtig einer Chemotheraphie. Scalise gehört zum rechten politischen Spektrum der GOP, gilt allerdings als Befürworter von US-Hilfen für die Ukraine.
Steckbrief Steve Scalise
Geburtsdatum
06.10.1965
Geburtsort
New Orleans, LA
Ausbildung
Louisiana State University (Computerwissenschaft B.Sc.)
Abgeordneter im U.S. Repräsentantenhaus seit
2008
Ebenso seinen Hut in den Ring um den Sprecherposten hat Jim Jordan geworfen. Der Gründer des extrem konservativen/ rechten Freedom Caucus ist beliebt bei der republikanischen Basis. Jordan gilt als bester republikanischer Fragesteller in Ausschusssitzungen. Trump hat sich für einen Speaker Jordan ausgesprochen. Jordan lehnt weitere US-Hilfen für die Ukraine ab.
Steckbrief Jim Jordan
Geburtsdatum
17.02.1964
Geburtsort
Troy, OH
Ausbildung
Ohio State University (Jura)
Abgeordneter im U.S. Repräsentantenhaus seit
2007
Erste Aufgaben
Die dringendste Aufgabe des neuen Sprechers des U.S. Repräsentantenhauses wird die Verabschiedung eines Haushalts für das schon am 01.10.2023 begonnene Fiskaljahr 2024 sein. Der Speaker steht vor der Herausforderung einerseits die verschiedenen Gruppierungen innerhalb der Republikanischen Partei zu einen. Andererseits gilt es ebenso die Demokratische Partei mit einzubinden, stellt diese doch im U.S. Senat die Mehrheit. Bei den Verhandlungen wird auch über weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Ukraine gesprochen werden müssen.
Update 10.10.2023: Die Republikanische Partei nominiert Steve Scalise mit 113 zu 99 Stimmen als neuen Sprecher des U.S. Repräsentantenhaus.
Update 12.10.2023: Steve Scalise hat seine Kandidatur zurückgezogen. Er hätte bei einem Votum im U.S. Repräsentantenhaus mangels Unterstützung der eigenen Partei keine eigene Mehrheit gehabt.
Update 13.10.2023: Die Republikanische Partei nominiert Jim Jordan als Sprecher des U.S. Repräsentantenhaus. Jordan setzt sich mit 124 zu 81 Stimmen gegen Austin Scott durch.
Update 24.10.2023: Nachdem Jim Jordan keine Mehrheit im U.S. Repräsentantenhaus auf sich vereinen konnte, nominiert die Republikanische Partei Tom Emmer für das Amt des Sprechers. Nur wenige Stunden später zieht Emmer jedoch seine Kandidatur zurück. Vorausgegangen war eine Kritik Trumps. Daraufhin wurde Mike Johnson mit 128 Stimmen als Sprecher nominiert.
Update 25.10.2023: Mike Johnson wurde mit 220 zu 209 Stimmen zum Sprecher des U.S. Repräsentantenhaus gewählt.
I am honored to have been elected the 56th Speaker of the House. It is time to come together to deliver for the American people! pic.twitter.com/gQSSIfXgeR
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Barack Obama, Donald Trump und Joe Biden könnten von ihren Charaktereigenschaften, Führungsstilen und politischen Einstellungen kaum unterschiedlicher sein. Den von Präsident Obama ausgerufenen „Schwenk nach Asien“ teil(t)en dessen Nachfolger jedoch und füll(t)en die Worte des 44. US-Präsidenten mit expliziten Taten.
Ging die größte sicherheitspolitische Herausforderung der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts noch von der Sowjetunion aus, nimmt diese Rolle im 21. Jahrhundert nämlich die Volksrepublik China ein. In den USA herrscht darüber parteiübergreifender Konsens wie auch Matthias Naß in seinem Buch „Kollision. China, die USA und der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft im Indopazifik“ treffend feststellt:
Von Washington aus gesehen, hat der zweite Kalte Krieg längst begonnen (…) Die fünfzig Jahre lang gemeinsam betriebene Politik einer Einbindung Chinas in das westlich geprägte internationale System ist gescheitert.
„Kollision. China, die USA und der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft im Indopazifik“ (Matthias Naß), S. 13.
Der renommierte Journalist Naß, der seit dem Jahr 2011 für die Wochenzeitung Die Zeit als internationaler Korrespondent arbeitet, hat ein 282 Seiten starkes sehr gut lesbares Werk über das zunehmende aggressive Verhalten Chinas im Pazifik und die daraus folgende Reaktion der freien Welt unter Führung der USA verfasst.
In seinem im Verlag C.H. Beck erschienen Buch informiert Naß sodann unaufgeregt über die sicherheitspolitischen Entwicklungen im Pazifik. Die Leserschaft wird darüber aufgeklärt, weshalb es sich beim Indopazifik um eine für die Weltgemeinschaft bedeutende Region, Stichwort Handelsrouten, handelt.
Das Hauptaugenmerk legt Naß in seinem Buch auf den Konflikt zwischen der kommunistischen Diktatur China und dem demokratisch regierten Taiwan. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass auch die USA zuletzt ihre Beziehungen mit Tapei nochmals vertieften:
Im Taiwan Relations Act von 1979 verpflichteten sie [die USA; Anm. d. Verf.] sich gesetzlich dazu, Taiwan mit den zu seiner Verteidigung notwendigen Waffen auszustatten. Seither haben alle Präsidenten Rüstungsgüter im Milliardenwert an die Insel liefern lassen. Niemand war bei der Waffenhilfe großzügiger als Donald Trump, unter dem die Beziehungen zwischen Washington und Taipei besonders eng wurden.
„Kollision“ (Matthias Naß), S. 87.
Fiel Trump als Präsident in den Ländern Europas noch mit einem isolationistischem Kurs auf, der die USA am liebsten von internationalen Gemeinschaft losgeeist hätte, sah dies in Bezug auf den asiatischen Kontinent größtenteils anders aus (gleichwohl sei angemerkt, dass Präsident Trump auch in dieser Region bilaterale Abkommen bevorzugte). Dass Naß diese wichtige, gleichwohl in der Öffentlichkeit oftmals unpopuläre, Differenzierung wagt, gilt ebenso als Errungenschaft seines Werkes wie die Feststellung, dass Präsident Obama bei sicherheitspolitischen Problemstellungen, entgegen seinen smarten Worten, oftmals eine naive Herangehensweise an den Tag legte.
Trump nahm die chinesische Herausforderung an. Wo er amerikanische Macht demonstrieren konnte, tat er es, selbst an den entlegensten Orten. Sein Nachfolger Joe Biden tat es ihm nach.
„Kollision“ (Matthias Naß), S. 114.
Präsident Biden lud beispielsweise im September 2023 Anführer zahlreicher Pazifikinseln in das Weiße Haus ein. Der Grund: Die Einhegung des steigenden Einflusses Chinas im Pazifik. Der alte Kontinent Europa verliert indes für die USA an Bedeutung. Die zögerliche Haltung bei der Lieferung von schwereren Waffen, Kampfjets oder Kampfpanzer seien an dieser Stelle erwähnt, an die Ukraine unterstreicht dies exemplarisch. Naß gelingt sodann den Kreis von der Bildung neuer Allianzen unter Führung der USA im Pazifik hin zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu schließen:
Es wird immer deutlicher, dass die Ukraine aus Sicht Washingtons eher ein Nebenkriegsschauplatz ist.
„Kollision“ (Matthias Naß), S. 95.
Naß‘ Feststellung ist für die freien Länder Europas ein weiterer Grund sich sicherheitspolitisch zu emanzipieren. In den bestehenden Partnerschaften mit den USA sollte Europa schon alleine aus Eigeninteresse zukünftig mehr Eigenverantwortung tragen.
Schlussendlich sei das Buch „Kollision“ von Matthias Naß für alle am Weltgeschehen im Allgemeinen und an der Sicherheitspolitik der USA und Chinas im Speziellen interessierten Leser empfohlen. Das Buch gibt einen sehr guten ersten Einblick auf den bedeutendsten Konfliktherd unseres Jahrhunderts.
Vielen Dank an den Verlag C.H. Beck für die Zusendung eines Rezensionsexemplars. Weiterführende Informationen des Verlags (Klick hier).
Die offizielle Buchbeschreibung
Während die Welt gebannt auf die Ukraine schaut, formiert sich viele tausend Kilometer entfernt ein noch viel größerer Konflikt – China und die USA sind im Indopazifik auf Kollisionskurs. Im neuen Epizentrum der globalisierten Weltwirtschaft entscheidet sich, wer im 21. Jahrhundert tonangebend sein wird, der kapitalistisch-demokratische Westen oder das staatskapitalistisch-autokratische Regime Chinas. Die Insel Taiwan, auf die China Anspruch erhebt, ist der Dominostein, dessen Fall die ganze Sicherheitsarchitektur Asiens zum Einsturz bringen würde. Matthias Naß, der seit vielen Jahrzehnten für die ZEIT über Asien und den Pazifik berichtet, schildert Ursachen und Verlauf des Konflikts und porträtiert eindringlich die beteiligten Akteure und ihre sehr unterschiedlichen Interessen.
Das Säbelrasseln im Indopazifik wird immer lauter. US-Kreuzer passieren in regelmäßigen Abständen die Straße von Formosa, chinesische Militäreinheiten bauen künstliche Inseln im Ozean, deren Zweck unmissverständlich ist, und beide Seiten versuchen den Gegner mit gewaltigen Seemanövern einzuschüchtern. Die Anrainerstaaten wie Australien, Japan oder Südkorea werden zunehmend nervös und rücken aus Angst vor dem Machthunger der Volksrepublik China zusammen, während Peking ein dichtes Netz von regionalen Abhängigkeiten webt und in Hongkong schonungslos jene Dominanz ausübt, die es auch für Taiwan anstrebt. Eines ist sicher: Wer aus diesem Ringen als Sieger hervorgeht, der wird der neue globale Hegemon.
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Der Austragungsort der zweiten TV-Debatte zu den republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen 2024 hätte kaum von größerer historischer Bedeutung sein können. Am 27.09.2023 bekamen nämlich in der Ronald Reagan Presidential Library zu Simi Valley, CA, die in Umfragen und bei Spendern beliebtesten Teilnehmer der republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen zum zweiten Mal die Möglichkeit sich einem landesweiten Publikum zu präsentieren.
Das Hauptaugenmerk der auf Fox Business und dem spanischsprachigen Sender Univision ausgestrahlten und von Ilia Calderón, Dana Perino und Stuart Varney moderierten Debatte lag auf den Themen Wirtschaft und Migration. Präsident Joe Biden und Donald Trump wurden von den republikanischen Kandidaten, teils stark, kritisiert.
Die Wiederwahlkampagne von Präsident Biden erwartete diesen Verlauf, so dass ein prominenter Werbeplatz für den Demokraten auf Fox Business reserviert wurde. Vor Beginn der Debatte wurde der Werbespot ausgestrahlt:
Die Ausgangslage
Trump konnte nach der ersten TV-Debatte, trotz Abwesenheit, seinen ohnehin schon großen Umfragevorsprung weiter ausbauen. Laut dem Stimmungsbarometer 09/2023 würden landesweit gesehen 56,6% der Republikaner ihre Stimme dem ehemaligen Präsidenten geben. Der Stern von Ron DeSantis sinkt hingegen weiter – gegenwärtig unterstützen nur 12,7% der Republikaner die Kampagne des Gouverneurs von Florida. Kein anderer Republikaner erreicht derzeit einen zweistelligen Zustimmungswert. Repräsentative Umfragen zu den frühen Vorwahlstaaten zeichnen ein ähnliches Bild.
Die Regeln zur Teilnahme
Zur Teilnahme waren nur Kandidaten berechtigt, die a) mindestens 3% in zwei landesweiten Umfragen oder 3% in einer landesweiten Umfrage sowie 3% in zwei Umfragen in frühen Vorwahlstaaten erreichten und b) von mindestens 50.000 unterschiedlichen Personen (darunter 200 Spender aus 20 unterschiedlichen Bundesstaaten) Spenden erhielten.
Die Teilnehmer
Für die zweite TV-Debatte zu den republikanischen Präsidentschaftsvorwahlen konnten sich acht Kandidaten qualifizieren (siehe nachfolgende Tabelle). Im Vergleich zur ersten Fernsehdebatte konnte sich somit nur Asa Hutchinson nicht für das zweite große TV-Event qualifizieren. Trump verzichtete erneut auf eine Teilnahme.
Wie schon bei der ersten TV-Debatte bevorzugte Trump einem anderen Event beizuwohnen. Nach seinem Online-Interview bei Tucker Carlson während der ersten Fernsehdebatte hielt Trump diesmal eine Rede vor streikenden Arbeitern der Automobilindustrie in Michigan. In dem er die Wähler eines Swing States direkt adressierte versuchte sich Trump erneut vom restlichen Teilnehmerfeld zu den republikanischen Vorwahlen abzusetzen. Der 45. US-Präsident führt weiterhin einen Wahlkampf, als wäre er schon der republikanische Präsidentschaftskandidat.
Die Gewinner des Abends
Als Gewinnerin des Abends gilt Haley. Die ehemalige Gouverneurin von South Carolina überzeugte durch ihr detailliertes Wissen in den unterschiedlichsten Themenbereichen. Des Weiteren zeigte sich Haley angriffslustig, insbesondere gegenüber Scott und Ramaswamay.
Ebenso stellte Christie als ehemaliger Generalstaatsanwalt bei der zweiten TV-Debatte einmal mehr unter Beweis, dass er zu den besten Diskutanten unter den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern gehört. Mit seinen Einzeilern sorgte er für die größten Schlagzeilen des Abends und ging auf Social Media viral.
Der Verlierer des Abends
Wie schon bei der ersten Debatte musste Ramaswamy einige Attacken von seinen Mitbewerbern über sich ergehen lassen. Allerdings konnte der junge Unternehmer dem diesmal kaum etwas entgegensetzen.
Die bemerkenswertesten Zitate
Du bist heute nicht hier, weil du Angst hast. Und wenn du so weitermachst, dann nennen wir dich nicht mehr Donald Trump, sondern Donald Duck.
Chris Christie an Donald Trump gerichtet, der erneut auf eine Teilnahme verzichtete. In der englischen Sprache bedeutet das Verb „to duck“ „sich wegducken“.
Hey Donald Duck.
We could have talked about this if you had the guts to show up.
Er hat mehr als sieben Billionen Dollar Schulden gemacht. Biden weitere fünf Milliarden. Biden versteckt sich in seinem Keller, Trump auf seinem Golfplatz.
Chris Christie über die Finanzpolitik der 46. und 45. US-Präsidenten.
Wenn Mexiko gewusst hätte, dass Trump nur 52 Meilen Mauer bauen würde, hätte es vermutlich für die Mauer bezahlt.
Ron DeSantis über Donald Trumps enttäuschende Bilanz im Hinblick auf die Befestigung der Grenze zu Mexiko.
Er [Trump; Anm. d. Verf.] ist es Ihnen schuldig, seine Bilanz zu verteidigen, in der er die Schulden um 7,8 Billionen Dollar erhöht und so die Voraussetzungen für die Inflation geschaffen hat.
Ron DeSantis über die Haushaltspolitik von Donald Trump.
Jedes Mal, wenn ich dir zuhöre, fühle ich mich etwas dümmer.
Nikki Haley, an Vivek Ramaswamy gerichtet.
Biden sollte sich an der Arbeitslosenschlange anstellen. Seine grüne Politik ist gut für China und schlecht für Detroit
Mike Pence mit Kritik an der Wirtschafts- und Energiepolitik von Präsident Joe Biden. Der Demokrat solidarisierte sich zuletzt mit der streikenden Arbeiterschaft, in dem er sich in deren Protestschlange einreihte.
Biden sollte nicht in Detroit sein, sondern an der Grenze zu Mexiko. Seit er im Weißen Haus ist, haben sechs Millionen Menschen die Grenze illegal überschritten.
Tim Scott mit Kritik an der Migrationspolitik von Präsident Joe Biden.
Die nächste TV-Debatte
Die nächste Fernsehdebatte der republikanischen Präsidentschaftskandidaten ist für November 2023 geplant. Austragungsort soll Miami, FL, sein. Weitere Informationen sind noch nicht bekannt.
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Am 03.11.2009 wurde Dr. Angela Merkel eine besondere Ehre zu teil. Als erst zweite Bundeskanzlerin nach Konrad Adenauer durfte sie nämlich eine Rede vor dem U.S. Kongress halten. Dass ausländische Gäste dazu eingeladen werden eine gemeinsame Sitzung des U.S. Senats und des U.S. Repräsentantenhauses zu adressieren, ist, nicht nur für deutsche Regierungschefs, eine Seltenheit (eine Übersicht dieser Reden gibt es auf der Seite des U.S. Kongresses, Klick hier).
Dass seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1991 bislang drei Präsidenten der Ukraine eine Rede vor dem U.S. Kongress hielten, gilt schon als eine Ausnahme. Geschuldet ist dies den besonderen politischen Umständen des Landes. Ein Jahr nach seiner offenbar von Russland verschuldeten Dioxinvergiftung machte Viktor Yushchenko 2005 dem U.S. Kongress seine Aufwartung, Petro Poroshoenko 2014 nachdem Russland die ukrainische Halbinsel Krim völkerrechtswidrig annektierte.
Reden von ausländischen Gästen vor dem Kongress sind die Ausnahme
Im Dezember 2022 folgte schlussendlich Volodymir Zelensky – zehn Monate zuvor begann Russland seine vollumfängliche Invasion der Ukraine. Seitdem wurde die sicherheitspolitische Partnerschaft zwischen den USA und der Ukraine deutlich ausgebaut. Ein weiterer US-Besuch von Präsident Zelensky, der zunächst an der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York City teilnahm, in Amerikas Hauptstadt folgte im September 2023.
Hinter verschlossenen Türen informierte Präsident Zelensky am Capitol Hill U.S. Senatoren sowie die in den zuständigen Ausschüssen tätigen Abgeordneten des U.S. Repräsentantenhauses über den Verlauf des Krieges. Dass dem ukrainischen Präsidenten nur neun Monate nach seiner letzten Rede vor dem U.S. Kongress nicht erneut diese Ehre zuteil wurde, ist mitnichten ein von der Republikanischen Partei orchestrierter Skandal wie es Teile der deutschsprachigen Medienlandschaft verbreiteten. Die Rede eines ausländischen Gastes stellt nämlich, wie oben angeführt, eine Ausnahme dar.
Deutsche Medien mangelt es an Differenzierung
Generell mangelt es der deutschsprachigen Berichterstattung über US-Politik oftmals an der nötigen Differenzierung und an Hintergrundwissen. Die Meldungen über den jüngsten US-Besuch des ukrainischen Präsidenten unterstrichen dies erneut. Dass der Republikaner Kevin McCarthy, Sprecher des U.S. Repräsentantenhauses, Präsident Zelensky wie oben ausgeführt nicht zu einer erneuten Rede vor dem U.S. Kongress einlud, ist nur ein explizites Beispiel.
Als weitere Exemplifizierung dient die ausschließlich positive Darstellung der sicherheitspolitischen Entscheidungen des demokratischen Präsidenten Joe Biden, geschehen in der Tagesschau (aber auch auf n-tv oder T-Online) vom 22.09.2023:
Auf Bidens „Unterstützung kann er [Zelenskey; Anm. d. Verf.] sich sicher sein.“
Zweifelsfrei gelten die USA unter Führung von Präsident Biden als der größte Unterstützer für die Ukraine in ihrem Freiheitskampf gegen die russischen Invasoren. Doch seit Beginn des Angriffskrieges handelt Präsident Biden zu zögerlich wie die monatelangen und teils sogar noch anhaltenden Diskussionen um die Entsendung von Kampfpanzern des Typs Abrams, Kampfjets des Typs F-16 oder um ballistische Kurzstreckenracketen des Typs ATACMS gezeigt haben und weiterhin zeigen. Die Rolle von Präsident Biden ist folglich nicht so „rosarot“ wie von der Tagesschau dargestellt. Zahlreiche sicherheitspolitische Experten bestätigen dies:
Clearly, Jake Sullivan persistently provides Biden with poor advice: Too little too late, "as long as it takes" rather than Ukraine must win! Our excellent @POTUS needs better advice on national security. https://t.co/gHebqRUesY
Struktur von US-Parteien sind Medien nicht bekannt
Die mangelnde Ausgewogenheit macht sich bei vielen deutschsprachigen Medien auch bei der Betrachtung US-amerikanischer Parteien bemerkbar. Viel zu häufig herrscht die, zumindest so dargestellte, Vorstellung vor, dass es in den USA wie in Deutschland eine Regierungsfraktion und eine Opposition gebe. Dies ist schon alleine auf Grund eines anderen politischen Systems, Stichwort präsidentielle versus parlamentarische Demokratie, so nicht haltbar. Zum anderen herrscht in den USA gegenwärtig ein divided government vor, heißt: Die Partei des Präsidenten hat eine Mehrheit in nur einer Kongresskammer, in diesem Fall im U.S. Senat, inne.
US-Präsident Biden hat den Kongress bereits um weitere Mittel [für die Ukraine; Anm. d. Verf.] gebeten, doch bei den oppositionellen Republikanern wächst die Skepsis.
Tagesschau vom 22.09.2023.
In der Tat hat Präsident Biden im Rahmen der Haushaltsplanung für das nächste Jahr weitere $24 Milliarden an monetären Mitteln für die Ukraine beim U.S. Kongress angefragt. Eine Forderung, die von der Mehrheit der Kongressmitglieder beider Parteien auch so geteilt wird. Und dennoch konnte der U.S. Kongress die vom Weißen Haus geforderten Hilfsgelder noch nicht bewilligen.
Ukraine-Hilfen nur ein (kleiner) Streitpunkt von vielen
Der Grund liegt im Streit um die Haushaltsplanung für das kommende Jahr. Während Republikaner mehrheitlich insbesondere für die Bekämpfung der illegalen Migration mehr Gelder aufwenden wollen, sehen dies Demokraten mehrheitlich skeptisch. Auf Grund der knappen Mehrheitsverhältnisse im U.S. Kongress sowie auf Grund eines divided government und der unterschiedlichsten Interessengruppen innerhalb der Fraktionen ist es eine Herausforderung eine Einigung, zudem zeitnah, zu finden.
Laut Artikel 1 Abschnitt 9 Satz 7 der US-Verfassung darf der Staatskasse des Bundes nur auf Grund gesetzlicher Bewilligungen Geld entnommen werden. Vor diesem Hintergrund muss der U.S. Kongress die jährliche Verwendung des Bundeshaushalts rechtzeitig zu Beginn des neuen Haushaltsjahres am 01.10. in Form eines Bewilligungsgesetzes beschließen. Alternativ kann übergangsweise die bestehende Bewilligung verlängert werden.
Eine Handvoll rechtspopulistischer Republikaner, die von Donald Trump unterstützt werden, drohen zudem mit einem Veto bei den anstehenden Abstimmungen. Dass diese wenigen extremen Republikaner so viel Macht besitzen liegt an den gegenwärtigen Mehrheitsverhältnissen im U.S. Repräsentantenhaus: Republikaner haben 222, Demokraten 213 Sitze inne. Die Debatte um weitere Ukraine-Hilfen dient hierbei als Mittel für strategische Manöver diverser Gruppierungen innerhalb der Parteien.
In den USA bestehen Parteien aus den unterschiedlichsten Gruppen
Die Macht einer relativ kleinen Gruppe könnte beschnitten werden, würden moderatere Republikaner mit moderaten Demokraten zusammenarbeiten. Doch dies ist im Washington D.C. des Jahres 2023 auf Grund der steigenden gesellschaftlichen und politischen Polarisierung ein eher unrealistisches Szenario, wenngleich immer wieder im Gespräch. Hinzu kommt, dass die Parteien aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Gruppen mit den unterschiedlichsten Weltanschauungen bestehen.
Für die Republikanische Partei bedeutet dies in der Sicherheitspolitik, dass klassische Republikaner, die sich schon zu Zeiten des Kalten Krieges gegen Russland einsetzten, auf Fiskal-Konservative treffen, welche eine bessere Ausgabenkontrolle fordern. Seit der Ära Trump hat die Gruppe der Isolationisten, welche US-Hilfen für andere Länder grundlegend ablehnen, zudem Zulauf bekommen. Von der einen Republikanischen Partei, von denen deutschsprachige Medien häufig sprechen, kann somit keine Rede sein.
Republikaner, die mehr Waffen für die Ukraine fordern
Die US-Hilfen für die Ukraine sind vor diesem Hintergrund ein sehr gutes Beispiel für die Diversität der Republikanischen Partei, die übrigens bei den Demokraten – in anderen Politikbereichen – noch stärker ausgeprägt ist. Die größte republikanische Gruppe im U.S. Kongress unterstützt die bisherigen sowie weitere Hilfen für die Ukraine. Folglich votierten bislang auch mehr als zwei Drittel der republikanischen Abgeordneten für die Ukraine-Hilfen.
63% der US-Amerikaner unterstützen weitere Militärhilfen für die Ukraine im Budget für das nächste Jahr.
Repräsentative Umfrage von Razom und Change Research.
Eine weitere Kohorte spricht sich sogar für eine deutliche Ausweitung von Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Als Exempel dient an dieser Stelle das Verfassen eines offenen Briefes an Präsident Biden durch U.S. Senatoren um Tom Cotton vor dem Besuch des ukrainischen Präsidenten. Darin forderten namhafte Republikaner, darunter auch U.S. Senator Lindsey Graham, Präsident Biden dazu auf der Ukraine „die Waffen zur Verfügung zu stellen, die sie für einen Sieg benötigt“.
Explizit wurden in dem Brief ballistische Kurzstreckenwaffen des Typs ATACMS gefordert. Präsident Biden kam dem, nach längerem Zögern und erst nach dem Besuch von Präsident Zelensky, nach. Der republikanische Abgeordnete Michael McCaul, seines Zeichens Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, plädierte nach dem Briefing durch Präsident Zelensky ebenso für die Genehmigung weiterer, schwererer Waffen:
Politische Ränder sehen Ukraine-Hilfen skeptisch
Auf der anderen Seite gibt es in der Republikanischen Partei eine von Trump unterstützte Gruppierung, welche einen isolationistischen Kurs propagiert. Auch diese zwei Dutzend Republikaner fassende starke Faktion um U.S. Senator J.D. Vance verfasste einen offenen Brief an Präsident Biden. Darin wurden Fragen gestellt wie „Wohin geht unser Geld? Wie kommt die Gegenoffensive voran? Was ist unsere Exit-Strategie?“ Eine Gruppierung, die mitnichten die Mehrheit im U.S. Kongress darstellt, jedoch auf Grund der Mehrheitsverhältnisse (siehe oben) ein gewisses Machtpotential genießt.
Zu einer vollständigen differenzierten und tiefgehenden Betrachtung gehört die Feststellung, dass sich auch schon progressive Demokraten gegen weitere Ukraine-Hilfen aussprachen. Bereits im Oktober 2022 riefen 30 linke Demokraten um Pramila Jayapal den US-Präsidenten dazu auf, mehr Diplomatie zu wagen, den Krieg zu beenden und nicht weiter zu eskalieren. Eine Wortwahl, welche in Deutschland an die russlandfreundliche Kommunistin Sarah Wagenknecht erinnert. Eine Gruppierung, von der in deutschsprachigen Medien oftmals positiv berichtet wird.
Die politischen Ränder sind sich somit in der Frage um weitere Hilfsmaßnahmen für die Ukraine wenig erstaunlich einig – in Deutschland wie in den USA. Um den Feinden der Freiheit den Wind aus den Segeln zu nehmen, gehört auch eine tiefgehende, unaufgeregte Berichterstattung. Doch im Medienzeitalter des 21. Jahrhunderts schreiben mittlerweile zu viele, eigentlich seriöse, Medien voneinander ab ohne bestimmte Begebenheiten zu hinterfragen.
Es liegt die Vermutung nahe, dass berichtet wird, was der eigenen politischen Einstellung gefällt. Doch in Zeiten des größten Angriffskrieges auf europäischem Boden seit Ende des Zweiten Weltkrieges sollten sich Medien nicht die Freiheit einer mangelnden Differenzierung herausnehmen – auch wenn dies vor dem Hintergrund komplexer US-amerikanischer politischer Verhältnisse eine Herausforderung darstellen mag.
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