Stimmungsbarometer 10/2016: Momentum wieder bei Clinton

Das Momentum lag in den vergangenen Wochen bei Donald Trump, doch dann stimmte die erste TV-Debatte einen weiteren Umfragenumschwung und eine verheerende Woche für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten ein.

Im neuesten #Blog1600Penn-Stimmungsbarometer konnte Hillary Clinton folgerichtig ihren Vorsprung wieder ausbauen. Ob das zweite Fernsehduell am Sonntag einen weiteren Stimmungsumschwung herbeiführen wird?

Die Grundlage für die Umfragewerte im Stimmungsbarometer 10/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 26.09. und 06.10.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr.


DER HAUPTWAHLKAMPF – NATIONALE UMFRAGEN

Nationale Umfrage zu einem Duell
Hillary Clinton vs. Donald Trump exklusive Drittkandidaten
10gesamt2er

Clinton konnte ihren Vorsprung um 2,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat ausbauen.

Nationale Umfrage zu einem Duell
Hillary Clinton vs. Donald Trump inklusive Drittkandidaten
10gesamt4er

Wahlmännerprognose bei einem Duell Hillary Clinton vs. Donald Trump

blog1600penn-2

Clinton konnte ebenso im Wahlmännergremium um elf Stimmen zulegen.


DER HAUPTWAHLKAMPF – UMFRAGEN IN WICHTIGEN STAATEN

FLORIDA10florida

GEORGIA10georgia

IOWA10iowa

NORTH CAROLINA
10nc

NEVADA10nevada

OHIO10ohio

PENNSYLVANIA10penn

 


DER HAUPTWAHLKAMPF – BELIEBTHEITSWERTE

HILLARY CLINTON10favhrc

DONALD TRUMP10favdjt

Fernsehdebatten ohne Drittkandidaten – Die Demokratie verliert

Am Montag findet die mit Spannung erwartete erste TV-Debatte der Präsidentschaftskandidaten statt. Das Duell Clinton gegen Trump verspricht das Fernsehereignis des Jahres, wenn nicht sogar des Jahrzehnts, zu werden. Ein kurioser Wahlkampf steht vor seinem nächsten Höhepunkt.

Millionen US-Amerikaner werden an diesem Abend in der Hofstra University jedoch einmal mehr nur die Auswahl zwischen zweier unbeliebter Kandidaten haben. Clinton und Trump werden jeweils von der Wählerschaft mehrheitlich abgelehnt, stellen die unbeliebtesten Kandidaten in der Geschichte der Vereinigten Staaten dar.

Ein guter Nährboden für – vergleichsweise – erfolgreiche Kampagnen von Drittkandidaten. Und in der Tat stehen die Kandidaten der Libertarian Party und der Green Party vor den besten Wahlergebnissen seit Bestehen ihrer jeweiligen Parteien.

Um jedoch realistische Chancen auf den Gewinn von Wählmännern im November zu haben, ist eine landesweite Bekanntheit eine Grundvoraussetzung. Knapp Zweidrittel der US-Amerikaner wissen allerdings nicht, wer beispielsweise Gary Johnson, immerhin ehemaliger
– republikanischer – Gouverneur von New Mexico, ist.

Vor diesem Hintergrund sind die durchschnittlichen 9% in nationalen Umfragen für den libertären Kandidaten umso beachtenswerter. Und in der Tat haben die Hälfte der Wähler in repräsentativen Umfragen angegeben, dass die Drittkandidaten Johnson und Stein an den Debatten teilnehmen sollen. Lediglich ein Viertel der Bevölkerung lehnt diese Idee ab.

Neben prominenter Unterstützung aus der Politik, unter anderem sprach sich Mitt Romney für Johnson aus, und Wahlempfehlungen von Seiten einiger Zeitungen für die Libertarian Party sehnen sich auch die US-Amerikaner nach einer größeren Kandidatenauswahl.

Auf Grund fehlender Ressourcen sind kleine Parteien auf nationale Ereignisse, wie den TV-Debatten, angewiesen, um nationale Bekanntheit zu erlangen. Der Präsidentschaftswahlkampf 2016 wäre wie gemacht gewesen, für eine Debatte zwischen drei oder vier Kandidaten.

Die Commission on Presidential Debates hat eine große Chance verpasst. Eine Chance zur Stärkung der Demokratie in den USA. Eine Chance der steigenden gesellschaftlichen und politischen Polarisierung, die mit den Kandidaturen von Clinton und Trump weiter verstärkt wurde und wird, entgegenzuwirken.

Die Nichtbeachtung von Drittkandidaten bei den TV-Debatten ist eine Niederlage für die Vielfalt US-amerikanischer Demokratie.


1600-follower 22

 

 

 

 

 

 

 


Bildquelle: qzprod.files.wordpress.com/2016/09/gjohnson.jpg

Stimmungsbarometer 07/2016: Clinton geht als Favoritin in die Hauptwahl

Der Monat Juli steht ganz im Zeichen der Nominierungsparteitage der beiden großen Parteien. Republikaner küren ihren Kandidaten vom 18. bis 21. Juli in Cleveland, Ohio. Demokraten legen wenige Tage später vom 25. bis 28. Juli in Philadelphia, Pennsylvania, nach.

Diese Veranstaltungen sind auch gleichbedeutend mit dem Startschuss zum Hauptwahlkampf. #Blog1600Penn versorgt euch diesbezüglich mit den aktuellsten Umfragezahlen. Wer geht als Favorit in die Hauptwahl? Welche Staaten sind besonders umkämpft? #Blog1600Penn gibt euch einen Überblick!

Die Grundlage für die Umfragewerte im Stimmungsbarometer 07/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 19.06. und 06.07.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr.


DER HAUPTWAHLKAMPF – Nationale Umfragen

Nationale Umfrage zu einem Duell
Hillary Clinton vs. Donald Trump exklusive Drittkandidaten
gesamt7

Nationale Umfrage zu einem Duell
Hillary Clinton vs. Donald Trump inklusive Drittkandidaten
gesamt7aGary Johnson von der Libertarian Party und Jill Stein von den Grünen haben in diesem Jahr gute Chancen das historisch beste Ergebnis für ihre jeweiligen Parteien herauszuholen.

Wahlmännerprognose bei einem Duell Hillary Clinton vs. Donald Trump

0001-259045591

Bei der Wahlmännerprognose gab es keine signifikanten Veränderungen zum Vormonat. Clinton führt weiterhin deutlich vor Trump.


DER HAUPTWAHLKAMPF – UMFRAGEN IN WICHTIGEN STAATEN

FLORIDAflorida7

OHIOohio7

PENNSYLVANIApenn7

NORTH CAROLINAnc7

 


DER HAUPTWAHLKAMPF – Beliebtheitswerte

HILLARY CLINTONhrcbe7

DONALD TRUMPtrumpbe7