#Blog1600Penn Update: Bush bekennt sich zu Presse- und Religionsfreiheit

#Blog1600Penn bringt euch über die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Tage auf den aktuellen Stand:

Trump greift Obama an

Einmal mehr hat Donald Trump die Aufmerksamkeit auf sich und ein neues Thema gelenkt. In einem wahren Tweetstorm behauptete der Präsident, dass sein Vorgänger Barack Obama während des Wahlkampfes Trump Tower abhören ließ. Fakt, alternativer Fakt oder FakeNews?

Russisches Damoklesschwert

Über der Trump-Administration schwebt weiterhin ein russisches Damoklesschwert. Nach dem Rücktritt von Sicherheitsberater Flynn steht nun auch Justizminister Jeff Sessions wegen russischen Beziehungen unter Druck. Sessions zog sich mittlerweile aus den juristischen Untersuchungen zu einer möglichen russischen Einflussnahme auf die letztjährige Präsidentschaftswahl zurück.

Auto-Fasten in den USA

Der neue US-Innenminister Ryan Zinke hat die in Deutschland aufgekommene Forderung während der Fastenzeit auf das Auto fahren zu verzichten zu Herzen genommen – und kam per Pferd zur Arbeit:

Trump legt Haushaltsplan vor

Präsident Trump hat seinen ersten Budgetvorschlag vorgelegt. Dieser sieht eine Steigerung von Verteidigungsausgaben in Höhe von $54 Milliarden vor. Gespart werden soll im Außenministerium, bei der Umweltbehörde und in der Entwicklungshilfe.

US-Pressefreiheit

„US-Journalisten sehen die Pressefreiheit in ihrem Land in Gefahr. Eine Studie führt Repressalien auf, Überwachung, Strafverfolgung und Blockaden.“ Diese Sätze kommen euch bekannt vor? Es handelt sich hierbei jedoch um einen SPIEGEL-Artikel über die Pressefreiheit unter Präsident Obama (klick hier). Reales Problem der Pressefreiheit in den USA oder antiamerikanische Stimmungsmache? 

George W. Bush: Unabhängige Berichterstattung unabdingbar

In einem Interview mit der Today Show hat sich Ex-Präsident George W. Bush zur Presse- und Religionsfreiheit sowie zu möglichen Kontakten der Trump-Administration zu Russland geäußert:

Revolutioniert Trump die Weltwirtschaft?

„US-Präsident Donald Trump hat eine große Steuerreform angekündigt / Eine Blaupause dafür könnte das radikale Modell des US-Politikers Paul Ryan sein.“ Die Badische Zeitung hat sich ausführlich mit den Steuerplänen der republikanischen Partei auseinandergesetzt. (Klick hier)

Wie entwickelt sich die US-Außenpolitik?

Die Aufregung um die – mögliche – außenpolitische Ausrichtung der USA unter Präsident Trump ist enorm. Zeit für einen differenzierten Blick. Professor Johannes Varwick hat ihn gewagt! (Klick hier)

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Du wolltest schon immer einmal einen Tweet von Donald Trump erhalten? Unter folgendem Link kannst du dir selbst Tweets vom Präsidenten erstellen.


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Auch US-Politiker sind nur Football-Fans

I_3067573n der Nacht von Sonntag auf Montag steigt in den USA wieder das größte Einzelsportereignis des Planeten: It’s time for Super Bowl LI! In Houston, Texas, treffen die New England Patriots um Quarterback-Legende Tom Brady auf die Atlanta Falcons und Matt Ryan.large

SAT.1 überträgt das Mega-Event am 05. Februar 2017 live ab 22:55 Uhr.
Die Countdown-Show beginnt schon um 20:15 Uhr auf ProSieben MAXX.

Als US-Sportart Nummer 1 sind folglich auch viele namhafte Politiker von American Football begeistert. #Blog1600Penn hat euch Beispiele zusammengestellt:

Speaker Paul Ryan – Fan der Green Bay Packers

Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, stammt nicht nur aus Wisconsin, sondern ist auch noch leidenschaftlicher Anhänger des Teams seines Heimatstaates, der Green Bay Packers. Ryans Kinder sind ebenso mit den „Cheeseheads“ infiziert.

Gouverneur Chris Christie – Fan der Dallas Cowboys

Chris Christie ist zwar Gouverneur des Ostküstenstaates New Jersey. Sein Football-Herz schlägt jedoch für das texanische Team der Dallas Cowboys.

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Senator Al Franken – Fan der Minnesota Vikings

Der demokratische U.S. Senator aus Minnesota, Al Franken, ist Fan der Vikings (rechts im Bild).

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Präsident Donald Trump – Sympathisant der New England Patriots

Trump hat zwar keine ganz so große Football-Leidenschaft wie Paul Ryan oder Chris Christie. Eine gewisse Nähe zum Super Bowl Teilnehmer der New England Patriots, dem Besitzer Robert Kraft (rechts im Bild) und Quarterback Tom Brady wird ihm dennoch nachgesagt.

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Politische Werbespots beim Super Bowl 2017

Werbespots beim Super Bowl sind legendär. In diesem Jahr nehmen Firmen auch indirekt politisch Stellung. Die Spots von Budweiser und 84 Lumber haben Einwanderung zum Thema, Audi hat sich Gleichberechtigung vorgenommen.


Bildquellen:
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#Blog1600Penn Update: Townhall mit Sanders und Ryan

Neben der Amtseinführung von Donald Trump gab es in den vergangenen Tagen und Wochen noch weitere wichtige Ereignisse. #Blog1600Penn bringt euch auf den aktuellen Stand:

Präsident Trump löst erste WahlVersprechen ein

Präsident Trump hat ein Dekret erlassen, welches staatliche Gelder für Abtreibungs-Anbieter einschränkt. Des Weiteren haben die USA das transpazifische Freihandelsabkommen TPP, dass noch nicht ratifiziert wurde, aufgekündigt. Ebenso soll das nordamerikanische Freihandelsabkommen NAFTA mit Kanada und Mexiko neu verhandelt werden.

Women’s March mit großer Resonanz

Am Tag nach der Amtseinführung des neuen Präsidenten haben sich in diversen Kundgebungen im gesamten Land mehrere hunderttausend Demonstranten eingefunden, um sich für Frauen- und Menschenrechte einzusetzen.

PK der deutschen Bundesregierung

Regierungspressekonferenz zur Amtseinführung von US-Präsident Trump:

TRUMP TRIFFT MARTIN LUTHER KING III

Am Dr. Martin Luther King Jr. Day haben sich Präsident Trump und der Sohn des Menschenrechtsaktivsten im Trump Tower getroffen. Martin Luther King III bezeichnete das Gespräch als „konstruktiv“.

Höchste Ehre für Vizepräsident Joe Biden

Eigentlich gab Joe Biden „nur“ seine Abschiedsfeier als Vizepräsident. Doch dann sorgte Präsident Obama mit einer Überraschung und verlieh Biden die höchste zivile Auszeichnung der USA. Ein Leben für die Politik findet damit die gebührende Ehre.

CNN Townhall mit Senator Sanders

Höhepunkte der CNN Townhall mit Senator Bernie Sanders:

CNN Townhall mit Speaker Ryan

CNN richtete ebenso eine Townhall mit dem Sprecher des Repräsentantenhauses Paul Ryan aus. Die Höhepunkte:

Amerikaexperte im Interview

Professor Dr. Christian Lammert spricht im Interview mit „Internationale Politik und Gesellschaft“ über den neugewählten US-Präsidenten: „Ein Amtsenthebungsverfahren ist möglich“. Das Interview ist hier nachzulesen.

#Blog1600Penn Update: Automobilhersteller Ford von Trump überzeugt

#Blog1600Penn bringt euch über die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Tage auf den aktuellen Stand.

Ford investiert in Standort USA

Der Automobilhersteller Ford hat seine Pläne verworfen ein neues Werk in Mexiko zu eröffnen. Stattdessen werden nun in den nächsten vier Jahren am Standort Michigan $ 700 Millionen investiert und zusätzlich 700 neue Arbeitsplätze geschaffen. Ford zeigte sich von Trumps wirtschaftspolitischen Plänen überzeugt.

115. U.S. Kongress konstituiert

Am Dienstag hat sich der neugewählte U.S. Kongress konstituiert. Der Republikaner Paul Ryan wurde zudem als Sprecher des Repräsentantenhauses wiedergewählt.

Megyn Kelly nicht mehr bei Fox News

Die beliebte Fernsehmoderatorin Megyn Kelly, unter anderem durch ihre Auseinandersetzungen mit President-elect Trump bekannt, verlässt den konservativen Fernsehsender Fox News. Kelly wird ab sofort bei NBC News zu sehen sein.

UN-Resolution gegen Israel

Da sich die USA, im Gegensatz zu 2011, enthielten, hat der UNO-Sicherheitsrat kurz vor Weihnachten eine Resolution gegen den israelischen Siedlungsbau in den Palästinensergebieten angenommen.

Die Haltung von Präsident Obama sorgte daraufhin in Israel und den USA für Missstimmungen. President-elect Trump versicherte daraufhin den israelischen Freunden vollste Solidarität.

US-Botschafter im Interview

Der scheidende US-Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, sprach mit FOCUS Online über  Terrorismus, Flüchtlingskrise und President-elect Trump. 

Der Tweet zum Machtwechsel

Der wohl humorvollste Tweet zum Machtübergang zwischen Präsident Obama und President-elect Trump stammt von Politikwissenschaftler Ian Bremmer:

Wichtige Termine in 2017

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Reince Priebus – Der Stabschef

Mit dem republikanischen Parteivorsitzenden Reince Priebus hätte im Wahljahr 2016 wohl kaum jemand tauschen wollen. Im innerparteilichen Bürgerkrieg zwischen Trump-Anhängern, der Tea-Party-Bewegung und Moderaten versuchte der 44-jährige Priebus die Partei zusammenzuhalten.

Ein eigentlich unmögliches Unterfangen. Doch der Politikwissenschaftler und Anwalt aus dem Industriestaat Wisconsin ist nicht umsonst der am längsten amtierende Parteivorsitzende der GOP gewesen.

Priebus hielt den schon nahezu unmenschlichen Druck stand und baute klammheimlich eine starke und technologisch hochmoderne republikanische Kampagne für die Präsidentschafts- und Kongresswahlen auf.

Der zweimalige Familienvater wurde für seine immense Energieleistung dreifach belohnt: Republikaner haben die Mehrheit in beiden Kongresskammern behalten, konnten überraschend das Weiße Haus zurückerobern und Priebus selbst wurde zum Stabschef des Weißen Hauses, der höchsten Angestelltenposition in 1600 Pennsylvania Avenue, befördert.

uswahl16-3Priebus wird somit als engster Vertrauter von Donald Trump agieren und über den Zugang zum Präsidenten bestimmen. Ebenso verhandelt er mit Interessengruppen sowie dem Kongress, Speaker Ryan gilt als guter Freund, und fällt strategische Entscheidungen des Weißen Hauses.

Es ist eine Karriere, die als Sinnbild für den amerikanischen Traum dient. Der talentierte Pianist Priebus hat sich durch harte Arbeit und positiver politischer Verrücktheit zu einem der wichtigsten Personen in US-amerikanischer Politik hochgearbeitet.

Schon als Drittklässler warb Priebus für Ronald Reagan. Seine Highschool-Liebe und spätere Ehefrau Sally führte Priebus bei deren ersten Verabredung zu einem politischen Essen, dem Lincoln Day Dinner, aus.  Selbst den Stuhl, zu dem Clint Eastwood paradoxerweise beim republikanischen Parteitag 2012 sprach, nahm Priebus als Erinnerung mit in sein Büro.

Für die republikanische Partei in Wisconsin war Priebus der jüngste Vorsitzende aller Zeiten. Als Vorsitzender des Republican National Committee amtierte Priebus von 2011 bis zum Einzug in das Weiße Haus. Zu seinen größten Verdiensten gehörte auch die Parteischulden innerhalb kürzester Zeit zu tilgen.

Der neue Stabschef im Weißen Haus ist ein wahrer Politik-Nerd – und damit ein guter Ausgleich zum 45. US-Präsidenten, der sich erst noch in das politische Alltagsgeschäft einarbeiten muss. Im Gegensatz zu Trump scheut Priebus zudem, so möglich, die Öffentlichkeit.

Gemeinsam mit Trump hat Priebus jedoch seine deutschen Wurzeln. Priebus wurde sogar nach seinem deutschen Großvater Reinhold Richard benannt. Reince, eine griechische Abkürzung für das deutsche Reinhold, ist lediglich sein Spitzname. Wie dieser schon verrät hat Priebus auch Vorfahren aus Griechenland.

Mit Genen aus dem Mutterland der Demokratie wird Priebus moderate Töne in Trumps Weißem Haus anzustimmen versuchen. Ob in seinem neuem Beruf jemand mit ihm täuschen möchte?


Bildquelle: http://media.washtimes.com.s3.amazonaws.com/media/image/2014/09/20/political-money-partiesjpeg-0514e