Gelingt der große Steuerreformwurf?

Die letzte große Steuerreform in den Vereinigten Staaten geht auf Präsident Ronald Reagan in den 1980er Jahren zurück. Eine Anpassung an die Begebenheiten des 21. Jahrhunderts sind somit gegeben.

Insbesondere die republikanische Partei arbeitet seit langem an einer Modernisierung des Steuerrechts. Präsident Donald Trump und Speaker Paul Ryan haben nun ihre Pläne vorgestellt.

Diese beinhalten unter anderem Steuerkürzungen für die Mittelklasse und Kleinunternehmer, Vereinfachung des Steuersystems sowie Abbau von Regulierungen. Über die Finanzierbarkeit lassen die Vorschläge jedoch noch Fragen offen. Im Gegensatz zur Gesundheitsreform stehen Präsident sowie Republikaner im Repräsentantenhaus und im Senat hinter dem Vorhaben.

Leseempfehlung: „Six Charts That Help Explain the Republican Tax Plan“ (New York Times)

Die Rede von Präsident Trump zu seinen Steuerreformplänen:

Statement von Speaker Ryan:


Bildquelle: http://bit.ly/2hACU5o

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Donald Trump – Ein Verrückter im Weißen Haus?

Die Berichterstattung über Donald Trump vermittelt oft den Eindruck, mit dem Unternehmer sei ein Wahnsinniger US-Präsident geworden. Ein Blick in die Geschichte und hinter die Kulissen verrät jedoch, dass er und seine Regierung durchaus rational agieren#Blog1600Penn mit einem Beitrag zur Präsidentschaft Trumps im renommierten politischen Magazin Cicero:

Ein Selbstdarsteller mit Schauspielerfahrung ist US-Präsident. Ausgestattet ist er mit einer ausgeprägten Dickköpfigkeit und einem Anti-Intellektualismus. Seine scharfen Worte an ausländische Mächte und seine sicherheitspolitischen Entscheidungen animieren Menschen weltweit zu Demonstrationen. Unter dieser Konstellation mutete es als eine Provokation an, dass der Präsident 345 Tage seiner Amtszeit in seinem Privatanwesen Rancho del Cielo verbrachte.

Auf Cicero Online weiterlesen…


Bildquelle: http://bit.ly/2wOy2jB

Mar-a-Lago – Das Southern White House

Rund 2540 National Historic Landmarks zieren die Vereinigten Staaten von Amerika. Stätten, die vom Innenministerium als bedeutend, zum Beispiel auf Grund ihrer Geschichte oder Wirkens eines Landsmannes, eingestuft wurden.

Das derzeit wohl berühmteste National Historic Landmark stellt Mar-a-Lago dar. Schon seit 1927 ist es mit seinem 35.000 m² großem Grundstück, 10.000 m² umfassendem Gebäude und mit 118 Zimmern ein herrschaftliches Domizil im spanischen Stil in Palm Beach, Florida.

Seiner Berühmtheit hat Mar-a-Lago jedoch nicht  alleine seiner Größe und prächtigen Lage zu verdanken. Vielmehr ist es der Besitzer Donald Trump, der dem Anwesen zu – neuer – Bekanntheit verholfen hat.

Abe und Trump in Mar-a-Lago.

Einst Ende der 1920er Jahre für die Cornflakes-Erbin Marjorie Merriweather Post erbaut, erwarb 1985 der Immobilienmogul Donald Trump das Anwesen. Wie mit erworbenen Immobilien typisch für Trump ließ er Mar-a-Lago aufwendig renovieren. Ein Luxusanwesen samt Privatclub, Aufnahmegebühr $200.000, und hochwertiger Golfanlage, Aufnahmegebühr $1 Million, entstand.

Als US-Präsident verbrachte Trump schon einige Wochenenden in Mar-a-Lago. Weltweites Interesse auf Trumps Domizil im Sunshine State wurde zudem durch hochrangige Gäste, wie dem chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping oder Japans Premierminister Shinzo Abe, gelegt.

Was für Bundeskanzler Helmut Kohl der Bungalow in Oggersheim, für Ronald Reagan Rancho del Cielo in Kalifornien war, ist für Donald Trump nun Mar-a-Lago: Ein heimischer Ort zum besseren Kennenlernen von ausländischen Spitzenpolitikern.

Damit erfüllt sich für die Cornflakes-Erbin, die nach ihrem Ableben 1973 Mar-a-Lago an den Staat übertragen ließ, doch noch ein letzter Wunsch: Mit mehr als vier Jahrzehnten Verspätung entwickelt sich Mar-a-Lago zu einem Southern White House.


Mar-a-Lago. (c) maralagoclub.com


Bildquelle: a.abcnews.com/images/Politics/GTY_mar_a_lago_as_160920_12x5_1600.jpg