Ryan Zinke – Der Innenminister

Montana bietet alles, was der weit entfernte Europäer unter dem Wilden Westen versteht. Ein weites, jedoch bergiges, Land. Viele Bodenschätze. Und wenige Einwohner. Mit 380.000 km² weist der im Nordwesten der USA gelegene Bundesstaat Montana zwar eine ähnliche Fläche auf wie Deutschland. Doch nicht einmal eine Millionen Menschen haben sich im Land von Gold und Silber angesiedelt.

So ist es wenig verwunderlich, dass Reiten weiterhin ein populäres Freizeitangebot und Transportmittel darstellt. Letzt genannte Tätigkeit brachte zuletzt der am 01. November 1961 in Bozeman, Montana, geborene Ryan Zinke in die US-Hauptstadt Washington D.C. mit. Zu seinem ersten Arbeitstag als Innenminister in der Trump-Administration kam Zinke nämlich auf seinem Pferd „Tonto“ angeritten.

Freilich ein stark ungewöhnliches Bild in der Bundeshauptstadt im 21. Jahrhundert. So ungewöhnlich wie einige Amtshandlungen des im März 2017 mit 68 zu 31 Stimmen vom Senat bestätigten Innenministers. Beispielsweises gibt es nun einen jährlichen „Hundetag“ in Zinkes Ministerium, indem Mitarbeiter ihre Vierbeiner mit auf die Arbeit bringen können.

Weitere explizite politische Entscheidungen des einstigen Kongressabgeordneten sind jedoch weniger tier- und umweltfreundlich. Zinke drängt auf Ölbohrungen im nördlichsten US-amerikanischen Naturschutzgebiet, dem „Arctic National Wildlife Refuge“ in Alaska. Des Weiteren zeichnet sich Zinke für die Verkleinerung von vier Schutzgebieten für wertvolle Naturräume oder historisch bedeutende Einrichtungen verantwortlich.

Innenminister Zinke auf dem Weg zur Arbeit.

Zinke setzt in seinem Zuständigkeitsbereich die umfassenden Deregulierungsziele seines Vorgesetzten im Weißen Haus gnadenlos um. Als Belohnung gehört der dreifache Familienvater zu den wenigen Ministern, die beim US-Präsidenten nicht umstritten sind. Im Stile des Wilden Westens hat mit Ryan Zinke hat auch das ländliche Amerika Einzug im Kabinett von Präsident Trump gefunden.


Bildquellen: https://bit.ly/2PNzPM3 & https://bit.ly/2MEOL1b


#Blog1600Penn Update: Bush bekennt sich zu Presse- und Religionsfreiheit

#Blog1600Penn bringt euch über die wichtigsten Ereignisse der vergangenen Tage auf den aktuellen Stand:

Trump greift Obama an

Einmal mehr hat Donald Trump die Aufmerksamkeit auf sich und ein neues Thema gelenkt. In einem wahren Tweetstorm behauptete der Präsident, dass sein Vorgänger Barack Obama während des Wahlkampfes Trump Tower abhören ließ. Fakt, alternativer Fakt oder FakeNews?

Russisches Damoklesschwert

Über der Trump-Administration schwebt weiterhin ein russisches Damoklesschwert. Nach dem Rücktritt von Sicherheitsberater Flynn steht nun auch Justizminister Jeff Sessions wegen russischen Beziehungen unter Druck. Sessions zog sich mittlerweile aus den juristischen Untersuchungen zu einer möglichen russischen Einflussnahme auf die letztjährige Präsidentschaftswahl zurück.

Auto-Fasten in den USA

Der neue US-Innenminister Ryan Zinke hat die in Deutschland aufgekommene Forderung während der Fastenzeit auf das Auto fahren zu verzichten zu Herzen genommen – und kam per Pferd zur Arbeit:

Trump legt Haushaltsplan vor

Präsident Trump hat seinen ersten Budgetvorschlag vorgelegt. Dieser sieht eine Steigerung von Verteidigungsausgaben in Höhe von $54 Milliarden vor. Gespart werden soll im Außenministerium, bei der Umweltbehörde und in der Entwicklungshilfe.

US-Pressefreiheit

„US-Journalisten sehen die Pressefreiheit in ihrem Land in Gefahr. Eine Studie führt Repressalien auf, Überwachung, Strafverfolgung und Blockaden.“ Diese Sätze kommen euch bekannt vor? Es handelt sich hierbei jedoch um einen SPIEGEL-Artikel über die Pressefreiheit unter Präsident Obama (klick hier). Reales Problem der Pressefreiheit in den USA oder antiamerikanische Stimmungsmache? 

George W. Bush: Unabhängige Berichterstattung unabdingbar

In einem Interview mit der Today Show hat sich Ex-Präsident George W. Bush zur Presse- und Religionsfreiheit sowie zu möglichen Kontakten der Trump-Administration zu Russland geäußert:

Revolutioniert Trump die Weltwirtschaft?

„US-Präsident Donald Trump hat eine große Steuerreform angekündigt / Eine Blaupause dafür könnte das radikale Modell des US-Politikers Paul Ryan sein.“ Die Badische Zeitung hat sich ausführlich mit den Steuerplänen der republikanischen Partei auseinandergesetzt. (Klick hier)

Wie entwickelt sich die US-Außenpolitik?

Die Aufregung um die – mögliche – außenpolitische Ausrichtung der USA unter Präsident Trump ist enorm. Zeit für einen differenzierten Blick. Professor Johannes Varwick hat ihn gewagt! (Klick hier)

TRUMP-TWITTER-GENERATOR

Du wolltest schon immer einmal einen Tweet von Donald Trump erhalten? Unter folgendem Link kannst du dir selbst Tweets vom Präsidenten erstellen.


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