#DemDebate2: Kandidaten im Angriffsmodus

Mit ihren Attacken auf Joe Biden hatte Senatorin Kamala Harris bei der ersten TV-Debatte den Vorwahlkampf so richtig eröffnet. Gegenseitige Angriffe sind seitdem kein Tabu mehr. Infolgedessen stand die zweite Fernsehdebatte unter dem Stern angriffslustiger Kandidaten.

Schließlich ging es schon zum jetzigen frühen Zeitpunkt des Wahlkampfes um einiges. Die meisten Kandidaten liegen in nationalen Umfragen bei weniger als 2 Prozent. Für eine realistische erfolgreiche Fortsetzung ihrer Kampagnen benötigen diese Demokraten positive Aufmerksamkeit vor einem nationalen Publikum. Zumal die Qualifikationskriterien für die dritte TV-Debatte verschärft wurden.

Gegenwärtig weitaus beliebtere Demokraten wollen wiederum den wankenden Favoriten Joe Biden stürzen. Ein Aufeinandertreffen aller vier Spitzenkandidaten in einer Debatte erfolgte bislang jedoch noch nicht.

Am ersten Abend trafen die progressiven Spitzenkandidaten Elizabeth Warren und Bernie Sanders aufeinander. Die beiden Senatoren schlossen jedoch einen Nichtangriffspakt. Die Auseinandersetzung verlief vielmehr zwischen den beiden linken und den moderaten Demokraten. Diese kritisierten beispielsweise die insbesondere „im ökonomischen Sinne nicht zu realisierenden Pläne“ von Sanders und Warren.

Im Mittelpunkt des zweiten Abends stand der in nationalen Umfragen führende Joe Biden. Nach einer durchwachsenen ersten Debatte witterten Bidens Konkurrenten ihre Chance und griffen den ehemaligen Vizepräsidenten an. Biden war diesmal jedoch besser vorbereitet.

Die beiden Abende haben erneut gezeigt, dass der demokratische Vorwahlkampf auch eine Entscheidung zwischen moderateren Vertretern und dem progressiven Flügel der Partei darstellt. Eine Wahl zwischen einer Normalisierung der US-Politik im Vergleich zur Präsidentschaft von Donald Trump und einer „politischen Revolution“, wie es Sanders ausdrückt, die einen größeren politischen und ökonomischen Wandel mit sich bringen würde.

Ich verstehe nicht, warum sich jemand die Mühe macht, für die Präsidentschaft zu kandidieren, wenn seine Botschaft ist, was alles nicht geht und warum wir nicht kämpfen sollen.
(Elizabeth Warren über John Delaney, der Warrens Pläne als unrealistisch kritisierte)


Höhepunkte

Einschaltquoten

8,7 Millionen Zuschauer am ersten Abend. Das sind 6,5 Millionen weniger Zuschauer als am ersten Abend der ersten demokratischen Fernsehdebatte.
10,7 Millionen Zuschauer verfolgten die Debatte am zweiten Abend.


Redezeiten in Minuten


Reaktion von Präsident Trump

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#DemDebate: „Hunger Games“ der Demokraten sind eröffnet

Entgegen den „Hunger Games“ ist der Preis eines schlechten Abschneidens zwar nicht der Tod. Doch mit einem negativen Auftritt bei der ersten TV-Debatte zu den demokratischen Vorwahlen kann eine Präsidentschaftskandidatur in Turbulenzen kommen. Wenig verwunderlich verglich Senatorin Amy Klobuchar vor diesem Hintergrund und dem großen Bewerberfeld die Debatten mit der erfolgreichen Filmreihe.

20 Kandidaten, aufgeteilt zu jeweils zehn Kandidaten an zwei aufeinanderfolgenden Abenden, stellten sich erstmals einem landesweiten Publikum vor. Drei weitere demokratische Präsidentschaftskandidaten qualifizierten sich zudem nicht für den ersten Höhepunkt der Vorwahlen. Zu schlechte Umfragewerte. Zu wenige Spender.

Kriterien, vor denen eine Vielzahl an Demokraten im Hinblick auf den weiteren Verlauf des Wahlkampfes zittern. Nach einer schwachen ersten TV-Debatte werden John Delaney, Beto O’Rourke und Kirsten Gillibrand ihren jeweiligen Wahlkampagnen schon zum jetzigen frühen Zeitpunkt einen Relaunch verpassen müssen. Ansonsten droht gar das Aus für die nächste Debatte Ende Juli beziehungsweise das Verfehlen der – verschärften –  Qualifikationskriterien für die im September stattfindende dritte Fernsehdebatte.

The biggest threat to the security of the United States is Donald Trump. (Jay Inslee)

Aufwind dagegen haben die Kampagnen des ehemaligen Ministers Julián Castro und Senator Cory Booker bekommen. Nach jeweils guten Debatten verzeichneten beide Kandidaten so hohe Spendeneinnahmen wie zuletzt zum Start ihres jeweiligen Wahlkampfes. Die Google-Suche für Castro stieg zudem um 2.400 Prozent (!) an.

Als die Gewinnerin schlechthin der ersten Debattenrunde darf sich Senatorin Kamala Harris freuen. Mit einem leidenschaftlichen und inhaltlich tiefgehenden Auftritt bestätigte die Kalifornierin ihre Mitfavoritenrolle auf die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Ihre als Staatsanwältin eingeübten rhetorischen Fähigkeiten spielte Harris zudem gekonnt aus. Die Belohnung: $ 2 Millionen an Spenden in den ersten 24 Stunden nach der Debatte – Rekord für Team Harris.

Harris setzte insbesondere Joe Biden zu. Der ehemalige Vizepräsident, der bislang die Umfragen zu den demokratischen Vorwahlen anführt, stand während des gesamten Abends unter Druck.

As the only black person on this stage, I would like to speak on the issue of race.
(Kamala Harris)

Die erste von zwölf geplanten demokratischen Debatten zur US-Präsidentschaftswahl 2020 war zwar nicht zuletzt auf Grund der Vielzahl an Kandidaten lediglich eine erste landesweite Kandidatenvorstellung. Dennoch wurde schon jetzt deutlich, dass die demokratische Partei in ihren Vorwahlen einen Generationen- (jung vs. alt) und Ideologienkonflikt (moderat vs. progressiv vs. sozialistisch) durchlaufen wird.

Die erste Fernsehdebatte hat verdeutlicht, dass das Rennen wenig überraschend zum jetzigen Zeitpunkt vollkommen offen ist. Joe Biden und Senator Bernie Sanders können sich nicht auf gegenwärtige gute Umfragewerte ausruhen. Kamala Harris und Senatorin Elizabeth Warren hingegen unterstrichen ihren Ehrgeiz als demokratische Präsidentschaftskandidatin den Amtsinhaber in „1600 Pennsylvania Avenue“ herausfordern zu wollen.


Höhepunkte

Qualifikationskriterien

Um an der ersten TV-Debatte teilzunehmen, mussten die Kandidaten mindestens eines von zwei Kriterien erfüllen:

  • > 1% in drei verschiedenen Umfragen
  • 65.000 Spender aus 20 verschiedenen Bundesstaaten

13 Kandidaten hatten beide Kriterien erfüllt. Steve Bullock, Mike Gravel, Wayne Messam und Seth Moulton konnten sich nicht qualifizieren.


Einschaltquoten

15,26 Millionen Zuschauer am ersten Abend.
18,1 Millionen Zuschauer am zweiten Abend – Rekord für die demokratische Partei.


Die Debatten in voller Länge

Redezeiten in Minuten

Reaktionen von Präsident Trump

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LIVETICKER zur finalen TV-DEBATTE: Clinton vs. Trump – Was in Vegas passiert, bleibt nicht in Vegas

Setzt Trump im Spielerparadies alles auf eine Karte?

Herzlich Willkommen zum Liveticker zur finalen TV-Debatte zwischen der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und dem Republikaner Donald Trump#Blog1600Penn hält euch auf dieser Seite über die wichtigsten Ereignisse auf dem Laufenden!



Aktualisieren

Harte Auseinandersetzung

Das Spielerparadies Las Vegas rief zum dritten und letzten Fernsehduell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump. Unter Druck gesetzt von diversen negativen Schlagzeilen und sinkenden Umfragen wurde erwartet, dass Trump in der University of Nevada alles auf eine Karte setzen würde. Doch die 90-minütige Auseinandersetzung wurde im Vergleich zu den ersten beiden Debatten überraschenderweise ein themenbezogenes Duell. Beide Kandidaten blieben weitestgehend ruhig im Ton, aber hart in der Sache. Trump hätte gar als Sieger aus der Debatte hervorgehen können, hätte er es nicht abgelehnt, den Wahlausgang auf jeden Fall anzuerkennen und Clinton als „garstige Frau“ zu bezeichnen. Summa Summarum wird die finale Debatte kaum Auswirkungen auf das Wahlverhalten haben.

04:35 Uhr: Die finale TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ist beendet. Beide Kandidaten geben sich abermals nicht die Hand.

04:33 Uhr: Schlussrunde! Clinton will Präsidentin für alle US-Amerikaner sein, Trump will Amerika wieder groß machen.

04:32 Uhr: Clinton hingegen will die Steuern für Reiche erhöhen.

04:30 Uhr: Trump will Obamas Gesundheitsreform aus Kostengründen zurücknehmen.

04:27 Uhr: Clinton geht in die Offensive, dass Trump Ende der 1980er Jahre in einer Anzeige in der New York Times Präsident Reagan kritisiert habe.

04:26 Uhr: Letztes Thema ist Schuldenpolitik.

04:24 Uhr: Trump: „Unser Land hat sich von Assad, Putin und dem Iran an der Nase herumführen lassen!“

04:22: Clinton plädiert für eine Flugverbotszone über Syrien. Die Demokratin verteidigt sich ebenso gegenüber der Anschuldigung, dass sie Flüchtlinge ohne Sicherheitscheck in das Land hereinlassen würde.

04:17 Uhr: Trump kritisiert die Unterstützung von Rebellen: „Wir wissen nicht wer sie wirklich sind!“

04:13 Uhr: Die Lage in Mosul ist eine traurige Angelegenheit, so Trump. Viele strategische Fehler seien von Seiten der US-Koalition gemacht worden, von der auch die große Flüchtlingswelle ausgelöst worden sei. Der große Gewinner sei Iran, der passiv den Irak übernehme (Faktencheck: Der Iran hat in der Tat einen großen Einfluss auf den heutigen Irak).

04:11 Uhr: Weiter geht es mit Außenpolitik! Clinton will keine US-amerikanische Bodentruppen in den Irak schicken. Mosul sollte jedoch definitiv zurückerobert werden. Danach sollte der Blick auf Syrien gerichtet werden.

04:10 Uhr: Trump hinterfragt das Treffen zwischen Bill Clinton und der Justizministerin in Bezug auf Clintons eMail-Affäre. Applaus im Publikum – verbotenerweise.

04:08 Uhr: Clinton verteidigt sich, dass das FBI ihren Fall über ein Jahr untersucht habe, und sie von jeglicher Schuld freigesprochen wurde.

04:06 Uhr: Wird Trump den Wahlausgang anerkennen? Er wird die Wahl beobachten. Des Weiteren ist Trump der Auffassung, dass Clinton gar nicht erst zur Wahl hätte antreten dürfen.

04:05 Uhr: Trump greift Clintons Abhängigkeit von der Wall Street an.

04:03 Uhr: Clinton geht in die Offensive und greift Trumps Stiftung an. Dieser verteidigt sich, dass seine Stiftung vergleichsweise klein sei und er – noch – keinen politischen Einfluss habe.

04:01 Uhr: Trump zu Clinton: „Sie reden über Frauenrechte? Aber Sie nehmen das Geld von Saudi-Arabien, dass Frauenrechte missachtet und Homosexuelle umbringt!“

04:00 Uhr: Der Moderator lenkt nun das Thema auf die Verknüpfung der Clinton Stiftung mit Hillarys Rolle als Außenministerin.

tv-debatte-teil-303:59 Uhr: Trump fordert die Diskussion wieder auf Themen zu legen, zum Beispiel auf den Kampf gegen IS.

03:58 Uhr: Clinton kritisiert Trump, dass dieser Behinderte, Richter mit Migrationshintergrund und Kriegshelden beleidigt habe.

03:56 Uhr: Trump versucht nun das Thema auf Clintons eMail-Affäre und ihrer Glaubwürdigkeit zu lenken. Der Republikaner ist allerdings weiterhin ruhig im Ton.

03:54 Uhr: Angesprochen auf diverse Beschuldigungen, äußert Trump, dass er genannte Frauen überhaupt nicht kenne. Anschuldigungen sexueller Belästigungen seien von Clintons Kampagne inszeniert worden.

03:53 Uhr: Wer ist für das Amt des Präsidenten geeignet? Es wird interessant!

03:51 Uhr: Trump verteidigt sich mit den Worten, dass „man Clintons realen Lebenslauf heranziehen müsste. Sie hat für Chaos im Irak, Syrien und in Libyen gesorgt.“ IS sei des Weiteren durch ein Machtvakuum, dass durch Obama und Clinton herbeigeführt wurde, entstanden.

03:49 Uhr: Clinton stellt nun die positiven Aspekte ihres Lebenslaufes heraus: Einsatz für Kinder- und Frauenrechte. Gleichzeitig vergleicht sie sich mit Trump, der ihrer Meinung nach nichts erreicht habe.

03:46 Uhr: Trump hingegen kritisiert die wirtschaftliche Stagnation der USA und Clintons wechselnde Meinungen zum Freihandelsvertrag TPP. Trump: „Sie haben definitiv mehr Erfahrung als ich. Aber es ist schlechte Erfahrungen, Sie haben nichts erreicht!“

03:45 Uhr: Clinton erinnert an die weltweite Wirtschaftskrise und lobt Präsident Obama für die Bewältigung dieser Herausforderung.

03:43 Uhr: Wenig überraschend kritisiert Clinton die Steuersenkungspläne von Trump.

03:40 Uhr: NAFTA, ein Freihandelsvertrag von Bill Clinton ausgehandelt, will Trump neu aushandeln. Ebenso will Trump Steuern senken und Arbeitsplätze aus dem Ausland in die USA zurückholen.

03:37 Uhr: Wirtschaftspolitik wird als nächstes diskutiert. Clinton will die Mittelklasse stärken, neue Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien schaffen, den Mindestlohn anheben und ein besseres Bildungssystem schaffen.

03:36 Uhr: Trump fordert einen höheren Beitrag in der Sicherheitspolitik von Saudi-Arabien, Japan, Deutschland und weiteren Ländern. Die Zusammenarbeit müsste neu ausgehandelt werden. Des Weiteren hinterfragt Trump die Stationierung von US-Soldaten u.a. in Deutschland.

03:34 Uhr: Putin habe die USA unter Obama und Clinton im Nahen und Mittleren Osten vorgeführt, so Trump.

03:33 Uhr: Während Clinton sicher ist, dass Russland hinter den Hackerangriffen auf die demokratische Partei steckt, ist Trump der Auffassung, dass dies noch nicht bewiesen sei.

03:32 Uhr: Clinton greift Trump daraufhin an: „Sie sind Putins Favorit!“

03:31 Uhr: Trump: „Sollten Putin und ich gut miteinander zurecht kommen, wäre das doch nicht schlecht!“

03:29 Uhr: Moderator Wallace geht auf Dokumente von WikiLeaks ein und spricht Clinton auf ihre Aussage an, dass sie „offene Grenzen“ wolle. Clinton verteidigt sich, dass sie dies nur vor der Thematik der Energiepolitik gemeint habe. Danach geht die Demokratin in die Offensive und greift russische Spionage an, die, so Clinton, auch hinter den WikiLeaks-Enthüllungen stecken soll.

03:27 Uhr: Trump: „Auch Obama hat tausende illegale Einwanderer deportiert. Aber niemand redet darüber.“ Faktencheck: Stimmt.

03:26 Uhr: Im Jahr 2006 soll Clinton, so Trump, ebenso einen Vorschlag zu einer Art Mauerbau an der Grenze zu Mexiko unterstützt haben. Clinton stimmt überein, dass sie sich als Senatorin für die Stärkung der Grenze eingesetzt hat.

03:25 Uhr: Clinton will in den ersten hundert Tagen eine Einwanderungsreform vorlegen und illegalen Einwanderern einen Weg zur Staatsbürgerschaft aufzeigen.

03:23 Uhr: Die ersten 23 Minuten waren eine reine Debatte über politische Themen! Beide Kandidaten ruhig im Ton und hart in ihrer politischen Meinung.

03:21 Uhr: Trump kritisiert, dass Clinton illegalen Einwanderern Amnesty geben würde. Der Republikaner will die südliche Grenze sichern und den Import von Drogen unterbinden.

03:20 Uhr: Themenwechsel: Einwanderung.

03:19 Uhr: Trump ist strikt gegen Abtreibungen, während Clinton gar Spätabtreibungen nicht ausschließen würde.

03:15 Uhr: Auch bei der Abtreibungsfrage haben Clinton und Trump konträre Auffassungen.

03:12 Uhr: Trump hält dagegen, dass in Chicago trotz einer strikten Waffenkontrolle die Gewalt am höchsten sei.

03:10 Uhr: Clinton versteht das Recht auf das Tragen von Waffen, doch sollte dies besser reguliert werden. Zu viele Menschen sterben durch Waffengewalt, so die ehemalige Außenministerin.

03:08 Uhr: Trump setzt sich für einen Supreme Court ein, der sich u.a. für den zweiten Verfassungszusatz (Recht auf das Tragen von Waffen) und gegen Abtreibungen einsetzt. Die Verfassung soll so interpretiert werden, wie es die Verfassungsväter ursprünglich vorgesehen haben.

03:06 Uhr: Clinton will einen Supreme Court, der sich u.a. für Rechte von Frauen und der LGBT-Gemeinschaft einsetzt. Die Demokratin plädiert für gleichgeschlechtliche Eheschließungen und der Möglichkeit auf Abtreibungen. Des Weiteren kritisiert Clinton die republikanische Blockadehaltung im Senat in Bezug auf eine Ernennung eines Nachfolgers von Scalia.

03:05 Uhr: Die erste Frage geht an Hillary Clinton. Thema: Supreme Court. Bekanntlich muss nach dem Ableben von Scalia ein neuer Verfassungsrichter ernannt werden.

03:04 Uhr: Die finale TV-Debatte zwischen Clinton und Trump beginnt! Und in der Tat: Weder die Kandidaten noch deren Angehörige haben sich öffentlich begrüßt. Ein Armutszeugnis für jede Demokratie. Sechs Segmente sollen diskutiert werden. 

02:40 Uhr: Die Stimmung vor der University of Nevada ist aggressiv – insbesondere gegen die Medien.

02:25 Uhr: Zur Einstimmung auf die Debatte findet ihr hier die aktuellsten Werbespots von Hillary Clinton und Donald Trump (klick auf den Namen).

02:15 Uhr: Chris Wallace wird die Debatte moderieren. Erstmals wird einem Moderator von Fox News diese Ehre zu teil.

02:00 Uhr: Im #Blog1600Penn-Interview hat Luis Alvarado, Republikaner und Politikberater aus Kalifornien, Donald Trump scharf angegriffen. 

01:30 Uhr: Ankunft der Kandidaten in Las Vegas.

01:15 Uhr: Trump hat Patricia Smith, ihr Sohn war eines der Opfer beim Terroranschlag auf das US-Konsulat in Benghazi, und Malik Obama, Stiefbruder des Präsidenten, eingeladen. Sarah Palin wird ebenso anwesend sein.

00:45 Uhr: Clinton hat den Besitzer der Dallas Mavericks, Mark Cuban, und die Vorstandsvorsitzende von Hewlett-Packard, Meg Whitman, zur Debatte eingeladen.

00:00 Uhr: Hillaryland soll eine Protokolländerung beantragt haben. Die Kandidaten sowie deren Ehepartner sollen sich, so der Wunsch von Clintons Kampagne, vor dem Duell nicht mehr die Hände schütteln.

23:30 Uhr: Evangelikale Frauen stehen bei der Präsidentschaftswahl vor einem Dilemma: Weder Clinton noch Trump sind für diese Personengruppe überzeugend.

23:00 Uhr: Laut einer Umfrage von Quinnipiac University ist die Mehrheit der US-Amerikaner der Meinung, dass Medien bei ihrer Wahlberichterstattung voreingenommen sind. 55% der Bevölkerung sehen Trump benachteiligt, 42% sehen dies nicht so.

22:30 Uhr: Zum ersten Mal in der Geschichte der USA haben sich mehr als 200 Millionen US-Amerikaner für die Wahl registriert.

22:00 Uhr: Aufwärmen für die Debattennacht mit Saturday Night Live…

21:30 Uhr: Brandaktuelle Umfrage zur Hauptwahl in Utah von Emerson Polling.
McMullin liegt erstmals in Führung mit 31%, gefolgt von Trump mit 27%, Clinton mit 21% und Johnson mit 5%. Informationen zu den Drittkandidaten bekommt ihr hier.

21:00 Uhr: Trump nahm zwar weiterhin einige Wahlkampfveranstaltungen wahr. Jedoch bereitete auch er sich diesmal ausführlich auf die TV-Debatte vor. Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, durfte in die Rolle von Hillary Clinton schlüpfen. Der republikanische Parteichef Reince Priebus mimte den Moderator.

20:30 Uhr: Clinton hatte in den vergangenen Tagen keine öffentlichen Auftritte, um sich komplett auf das letzte TV-Duell vorzubereiten.

20:00 Uhr: Die TV-Debatte wird wie gewohnt im Livestream auf #Blog1600Penn über Twitter zu sehen sein. Ebenso übertragen u.a. CNN, Phoenix und das ZDF das letzte Duell zwischen Clinton und Trump.

LIVETICKER zur zweiten TV-DEBATTE: Clinton vs. Trump – Wer hat den St. Louis Blues?

Schicksalsnacht für Donald Trump!

Herzlich Willkommen zum Liveticker zur zweiten TV-Debatte zwischen der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und dem Republikaner Donald Trump#Blog1600Penn hält euch auf dieser Seite über die wichtigsten Ereignisse auf dem Laufenden!



Die Debatte Nochmals in voller Länge Ansehen

Unentschieden!

Für Donald Trump ging es bei der zweiten TV-Debatte gegen Hillary Clinton um nichts geringeres, als um seine gesamte politische Karriere. Würde Clinton den Immobilienmogul endgültig K.O. setzen? Antwort: Nein! Trump zeigte sich im Vergleich zum ersten Duell stark verbessert, wirkte über 90 Minuten ruhig und griff Clinton kontinuierlich an. Die ehemalige Außenministerin setzte wiederum gute Gegenangriffe. Insbesondere in der Außen- und Sozialpolitik wurden die Unterschiede zwischen den Kandidaten deutlich, wenngleich der Tiefgang bei politischen Inhalten, im Gegensatz zur Debatte der Vizepräsidentschaftskandidaten, abermals zu wünschen übrig ließ. Das Duell zeigte einmal mehr, dass es sich bei Clinton gegen Trump auch um eine Auseinandersetzung zwischen Establishment und Anti-Establishment handelt. Insgesamt kann die Debatte als Unentschieden gewertet werden.

04:37 Uhr: Das war die zweite TV-Debatte!

04:36 Uhr: Trump: „Ich respektiere, dass Clinton niemals aufgibt. Sie kämpft hart.“

04:33 Uhr: Clinton: „Ich respektiere Trumps Kinder.“

04:33 Uhr: Eine Frage geht noch: Was respektiert ihr an eurem Konkurrenten?

04:32 Uhr: Clinton: „Trump will Arbeitsplätze in die USA zurückholen, kauft aber den Stahl für seine Hotels in China ein.“

04:31 Uhr: Trump plant die heimische Energiewirtschaft zu stärken.

04:30 Uhr: Letztes Thema: Energie.

04:26 Uhr: Trump sieht dies naturgemäß anders. Der republikanische Kandidat will einen konservativen Verfassungsrichter installieren. Es ist ein Kulturkrieg zwischen liberalem und konservativem Amerika, dass die Vereinigten Staaten noch lange in Atem halten werden wird. In wie weit Trump glaubwürdig ist, bleibt fraglich. Konservative Republikaner vertrauen ihrem Kandidaten in diesem Bereich nicht ganz, war Trump doch noch vor kurzem in Bezug auf sozialpolitische Themen einer anderen Meinung.

04:24 Uhr: Nächstes, wichtiges Thema: Besetzung der Verfassungsrichter. Sieht auch Clinton so. Aktuell ist ein Verfassungsrichtersitz nach dem Tot des konservativen Scalia unbesetzt. Clinton will einen Verfassungsrichter, der beispielsweise für die gleichgeschlechtliche Ehe und für Abtreibungen (Pro Choice) steht.

04:20 Uhr: Trump bringt jetzt auch Clintons Rolle beim Terroranschlag auf das US-Konsulat in Benghazi ins Spiel.

04:17 Uhr: Clinton argumentiert mit ihrer langjährigen politischen Karriere, die beweisen würde, dass sie eine Präsidentin für alle Amerikaner wäre.

04:15 Uhr: Trump möchte Präsident für alle Amerikaner sein: „Im Gegensatz zu Clinton, die die Hälfte der Bevölkerung als bedauerlich bezeichnete.“

04:14 Uhr: Themenwechsel. Welcher der Kandidaten kann Präsident für alle US-Amerikaner sein?

04:10 Uhr: Clinton will zwar keine US-Bodentruppen nach Syrien versenden. Jedoch sollten u.a. kurdische Rebellen verstärkt ausgerüstet werden.

04:06 Uhr: Trump: „Jedesmal wenn wir Rebellen ausrüsten, wird das Chaos größer!“ Die Priorität müsste, so Trump, zunächst einmal sein den Islamischen Staat zu vernichten.

04:03 Uhr: Für Clinton ist das russische Eingreifen das größte Problem in Syrien. Putin und Assad wollen die Rebellen vernichten, so Clinton. Die ehemalige Außenministerin plädiert für die Einrichtung einer Flugverbotszone. Clinton will gegen Kriegsverbrechen von Russland und Syrien vorgehen.

04:02 Uhr: Syrien wurde schon des Öfteren bei diesem Duell angesprochen. Nun ist es auch offiziell Thema.

03:55 Uhr: Gegenangriff von Clinton. Trump habe jahrelang gar keine Steuern gezahlt, zudem plane der Immobilienmogul die Steuern für die Mittelklasse zu erhöhen.

03:53 Uhr: Nächste Frage aus dem Publikum: Steuerreform. Trump versucht damit zu punkten, dass es mit Clinton keine Änderung geben wird: „Sie ist seit 30 Jahre im politischen System und hat nichts bewirkt“.

03:51 Uhr: Trump will hingegen die wieder aufgelebte Feindschaft zu Russland überwinden und lieber mit Putin zusammenarbeiten, um beispielsweise eine Lösung für den Syrien-Krieg zu finden.

03:48 Uhr: Clinton ist der Auffassung, dass Russland alles versuchen wird, die Wahl zu manipulieren, um Trump zu unterstützen.

03:44 Uhr: „Viele Menschen leiden unter russischer Aggression“, so Clinton und benennt als Beispiel den Syrien-Krieg. Einer speziellen Überprüfung von Muslimen erklärt Clinton eine deutliche Absage.

03:41 Uhr: Für Trump war der Irakkrieg ein Fehler. In Bezug auf die Einreise von muslimischen Flüchtlingen plädiert Trump für eine Sicherheitsüberprüfung.

03:40 Uhr: Clinton spielt ihre Erfahrung in der Zusammenarbeit mit muslimischen Ländern aus.

03:38 Uhr: Trump: „Um ein Problem zu lösen, müssen wir zunächst einmal das Problem beim Namen nennen. Unser Problem ist radikaler islamischer Terrorismus. Clinton und Obama benennen dieses Problem nicht.“ Ein typischer Kulturkampf zwischen Republikaner und Demokraten.

03:37 Uhr: Nächstes Thema: Islamophobie.

03:35 Uhr: Für Clinton ist „Obamacare“ ein erster Erfolg. Auf Obamas Reform sollte aufgebaut werden. Die Gesundheitsreform ist eine Herzensangelegenheit von Clinton, hatte sie sich doch schon in den 1990er Jahren für eine ähnliche Reform eingesetzt.

03:37 Uhr: „Obamacare“ sei ein Desaster, so Trump. Die Mehrheit der Bevölkerung stimmt nach aktuellen repräsentativen Umfragen mit dieser Meinung überein. Mit welchem Programm Trump die Gesundheitsreform von Obama ersetzen will, lässt der Immobilienmogul jedoch offen.

03:31 Uhr: Trump lässt bei der Beantwortung der Frage Clinton den Vortritt mit folgenden Worten:

03:29 Uhr: Clinton lenkt vom Thema ab und will wieder eine Frage vom Publikum hören. Die Moderatoren erhören Clintons Bitte. Nächstes Thema: Gesundheitsreform.

03:27 Uhr: Trump: „Sie sollten sich schämen, dass sie über 30.000 eMails gelöscht haben!“

03:24 Uhr: Trump: „Sie werden im Gefängnis sitzen!“

03:21 Uhr: Trump erwähnt WikiLeaks! Veröffentlichte Dokumente sollen beweisen, dass Clinton im Vorwahlkampf gegen Bernie Sanders ein falsches Spiel gespielt habe. Sollte Trump gewinnen, will er einen Sonderermittler auf Clinton ansetzen, der ihre Verwicklungen in die eMail-Affäre untersucht. Das Publikum applaudiert – obwohl dies nicht erlaubt ist!

03:15 Uhr: Die Moderatoren drängen Trump weiterhin in die Ecke bezüglich seiner Sichtweise zu Frauen. Trump kontert, wie erwartet, mit Bill Clinton. Während er, Trump, nur Worte verwende, lasse der Ex-Präsident Taten sprechen und behandle Frauen in der Tat schlecht, wie auch das Amtsenthebungsverfahren gegen ihn bewiesen haben soll.

03:13 Uhr: Clinton geht in die Offensive und beschuldigt Trump der Frauenfeindlichkeit. Ebenso sei Trump nicht für das Amt des Präsidenten geeignet, da er auch andere Bevölkerungsgruppen angegriffen habe.

03:10: Trump entschuldigt sich für seine Worte im veröffentlichten Video. Es sei eine Art Gespräch im „Umkleideraum“ gewesen. Trump bereut seine Worte, die wahren Probleme des Landes liegen aber woanders, zum Beispiel beim Kampf gegen den IS.

03:09 Uhr: Trump wirkt bei seiner ersten Aussage ruhig.

03:07 Uhr: Die Frauen, welche Bill Clinton der sexuellen Belästigung beziehungsweise Vergewaltigung beschuldigen, sitzen tatsächlich auch im Publikum.

03:05 Uhr: Die erste Frage geht aus dem Publikum an Clinton. Thema: Zukunft der USA.

03:03 Uhr: Zeit zum Geschichte schreiben – Teil 2! Hillary Clinton und Donald Trump betreten die Arena. Clinton und Trump schütteln sich NICHT die Hände! Die Zuschauer wurden vom Meinungsforschungsinstitut Gallup ausgesucht.

02:58 Uhr: Anderson Cooper und Martha Raddatz werden die Debatte moderieren.

02:56 Uhr: Bill Clinton  und Melania Trump begrüßen sich in der Halle. Eisige Stimmung. Der Ex-Präsident macht einen nervösen Eindruck.

02:50 Uhr: Hillary Clinton erreicht die Universität.

02:45 Uhr: Die Debatte wird diesmal im Townhall-Style-Format ausgetragen. Bedeutet: Zuschauer dürfen Fragen stellen.

02:30 Uhr: Während sich Hillary Clinton in den vergangenen Tagen komplett auf die Debatte vorbereitete, hat Donald Trump diverse Großveranstaltungen abgehalten.

02:20 Uhr: Bill und Chelsea Clinton werden die Debatte live vor Ort in der Washington University in St. Louis verfolgen.

02:10 Uhr: Trump steht mit dem Rücken zur Wand. Die soeben einberufene PK zeigt seine Taktik: Totale Offensive. Trump hat politisch kaum noch etwas zu verlieren. Dies macht ihn so gefährlich für Clinton. Die Präsidentschaftswahl 2016 ist zur größten Schlammschlacht in der Geschichte der Vereinigten Staaten mutiert.

01:50 Uhr: EILMELDUNG – DONALD TRUMP GIBT ÜBERRASCHENDE PRESSEKONFERENZ MIT FRAUEN, DIE BILL CLINTON DER SEXUELLEN BELÄSTIGUNG UND VERGEWALTIGUNG BESCHULDIGEN. DIESE FRAUEN WERDEN EBENSO WÄHREND DER DEBATTE IM PUBLIKUM SITZEN!

01:40 Uhr: Die erste TV-Debatte sorgte für eine Rekordeinschaltquote. Trotz Live-NFL-Football könnte das heutige Aufeinandertreffen zwischen Clinton und Trump zu einem weiteren neuen Rekord führen – dem Trump-Video sei dank.

00:45 Uhr: Bernie Sanders hat sich soeben auf Facebook zur heutigen Debatte geäußert:

00:25 Uhr: Eine Vielzahl von Republikanern haben sich nach der Veröffentlichung des Trump-Videos aus dem Jahr 2005 von ihrem eigene Präsidentschaftskandidaten abgewandt. Der #Blog1600Penn-Wochenrückblick hat euch die jüngsten Ereignisse noch einmal zusammengefasst. 

23:55 Uhr: Der Präsidentschaftswahlkampf 2016 ist selbst für die erfahrensten Beteiligten eine Ausnahmeerscheinung. David Axelrod, u.a. ehemaliger Wahlkampfmanager von Barack Obama, fasst es perfekt zusammen:

23:30 Uhr: Die TV-Debatte wird u.a. auf #Blog1600Penn über Twitter, auf Phoenix und CNN live übertragen.

23:00 Uhr: Dramatischer und skurriler könnte eine US-Präsidentschaftswahl nicht verlaufen. Das Duell zwischen Hillary Clinton und Donald Trump ist ein wahres Festival der Skandale. Doch zur Einstimmung auf die heutige Fernsehdebatte zunächst etwas Humorvolles: das aktuelle Opening von Saturday Night Live:

Das Vize-Duell: Mike Pence ist der bessere Kandidat

I22n der Nacht von Dienstag auf Mittwoch standen sich die beiden Kandidaten für das Vizepräsidentenamt in ihrem ersten und einzigen TV-Duell gegenüber. Die Debatte zwischen dem Demokraten Tim Kaine und dem Republikaner Mike Pence stand unter komplett anderen Vorzeichen als noch vor wenigen Tagen das Aufeinandertreffen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump.

Kaine und Pence sind beides erfahrene Politiker und polarisieren – zumindest im Präsidentschaftswahlkampf – vergleichsweise wenig. Zudem hat sich Pence schon seit Juli auf die Debatte vorbereitet. Auch in dieser Hinsicht gleicht der Gouverneur von Indiana das Ticket mit Donald Trump aus.

Fokus auf Politische Themen

Folgerichtig entwickelte sich eine stark auf Themen bezogene Debatte zwischen den beiden VP-Kandidaten. Das Motto des Abends: Weniger Show, mehr Inhalte. Kaine und Pence traten als die besseren Präsidentschaftskandidaten auf.

In den 90 Minuten in der Longwood University in Farmville, Virginia, wurden dem Betrachter die klassischen gegensätzlichen Ansichten zwischen Republikanern und Demokraten aufgezeigt. Egal ob Innen-, Außen., Einwanderungs-, Wirtschafts- oder Sozialpolitik: Die politischen Programme der beiden großen Parteien sind unvereinbar.

Debatte zeigte Polarisierung auf

Eine Erkenntnis, die im Verlauf des Präsidentschaftswahlkampfes oftmals in den Hintergrund rückte, ging es doch bislang hauptsächlich um die Personen Clinton und Trump, weniger um ideologische Präferenzen.

vize-duellDoch egal wer zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden wird, Obamas Nachfolger wird aller Voraussicht nach – abermals – auf Kompromisse mit der konkurrierenden Partei im Kongress angewiesen sein.

Die Debatte der Vizepräsidentschaftskandidaten verspricht in dieser Hinsicht wenig Hoffnung auf ein besser funktionierendes Zusammenspiel zwischen den politischen Akteuren in Washington D.C. Der Kulturkampf zwischen liberalem und konservativen Amerika war, ist und bleibt in vollem Gange.

Intensive Vorbereitung zahlt sich für Pence aus

Jedoch war die Debatte zwischen Kaine und Pence in ihrer Zivilisiertheit schon nahezu eine Wohltat im Vergleich zum ersten Clinton/Trump-Duell. Beide VP-Kandidaten konnten zudem ihre  Zielgruppen erreichen, wenngleich Mike Pence insgesamt als Gewinner aus dem Duell herausging.

Mit seiner ruhigen und disziplinierten Art entschied der Gouverneur von Indiana die Debatte für sich, obwohl er häufig von Kaine in die Defensive gedrängt wurde. Pence behielt jedoch über die ganze Zeit die Fassung, im Gegensatz zu Trump im Duell gegen Clinton, und setzte smarte Gegenangriffe auf das Ticket Clinton/Kaine.

Folgerichtig erklärte auch eine repräsentative Umfrage von CNN Mike Pence zum Gewinner (48% der Amerikaner sahen ihn als Sieger, 42% Kaine). Große Auswirkungen auf die Wahlentscheidung dürfte – traditionell – das VP-Duell jedoch nicht haben.


Donald Trump twitterte live zur Debatte. Auszüge:
Analyse von Professor Lammert und Erik Kirschbaum bei Phoenix: