Der demokratische Königsmacher?

Es herrscht Feierstimmung im Hause Obama. Schließlich begeht der ehemalige US-Präsident an diesem Wochenende seinen 57. Geburtstag. Sein Telefon wird ob der vielen Glückwünsche kaum still stehen.

Zu den Gratulanten werden sicherlich auch einige Parteikollegen gehören, die sich für die demokratische Präsidentschaftskandidatur in zwei Jahren Chancen erhoffen. Obama genießt weiterhin großes Ansehen in seiner Partei. Obama ist quasi der Patriarch auf Abruf in einer ansonsten seit der verlorenen Wahl im Jahr 2016 orientierungslosen demokratischen Partei.

So geben sich schon seit Monaten ambitionierte Demokraten bei Besuchen in Obamas Washingtoner Büro die Klinke in die Hand. Es wird um Rat in politischer Positionierung und Wahlkämpfen beim doch noch so jungen Elder Statesmen gefragt. Die Gespräche dauern in der Regel eine Stunde.

Egal ob für Personen aus dem linken oder moderaten Flügel der Partei – der Zugang zu Barack Obama steht für jeden Demokraten offen. Dementsprechend reihen sich die linken Führungsfiguren Bernie Sanders oder Elizabeth Warren genauso in die Besucherliste ein wie der moderate Deval Patrick.

Mindestens neun Parteikollegen traf Obama schon.

Letzt genannter stammt nicht nur aus Obamas (Wahl-)Heimat Chicago. Patrick, einst Gouverneur von Massachusetts, gilt aus dem bisherigen Besucherkreis ebenso als Obamas Favorit für die demokratische Präsidentschaftskandidatur. Eine offizielle Empfehlung gibt der 44. US-Präsident jedoch freilich noch nicht ab.

Vielmehr arbeitet Obama im Hintergrund. Sein exzentrischer Nachfolger im Weißen Haus gibt ihm zudem viel Freiraum die Zukunft der demokratischen Partei mitzuplanen. Obama weiß, dass Demokraten bei der US-Präsidentschaftswahl eine nahezu gleich hohe Wahlbeteiligung wie 2008 und 2012 benötigen, um Trump zu schlagen.

Die Erfahrungen zweier Wahlsiege versucht Obama an seine möglichen Nachfolger innerhalb der demokratischen Partei weiterzugeben. Doch ob am Ende überhaupt jemand aus Obamas Besucherliste Präsidentschaftskandidat der Demokraten wird steht ein dickes Fragezeichen.

Denn eine Person stand bislang noch nicht im Hauseingang des Büros von Barack Obama: Joe Biden. Sollte sich der ehemalige Vizepräsident für eine Kandidatur entscheiden, gilt er als Favorit. Nachhilfe in Politik und Wahlkampf benötigt der erfahrene Biden zudem nicht. Schließlich feierte er zusammen mit Obama die größten Erfolge seiner Partei in diesem Jahrtausend.

Für die Trump-Kampagne ist eine Kandidatur von Biden zudem ein Horrorszenario. Biden vertritt einen eher moderaten demokratischen Flügel und ist somit wählbar für unabhängige US-Amerikaner. Zudem hat er mit Obama einen in der eigenen Partei beliebten ehemaligen Präsidenten hinter sich. Des Weiteren steht Biden für eine Fortsetzung der Ära Obama im Weißen Haus. Bidens Triumph wäre ein weiterer guter Grund zum Feiern im Hause Obama.


Bitte unterstütze mich mit einem Betrag deiner Wahl – DANKE!
„1600 Pennsylvania“ wird von Politikwissenschaftler Kai-Uwe Hülss M.A. betrieben.
Ziel ist eine unaufgeregte und tiefgründige Berichterstattung
zur Politik des Weißen Hauses.


Bildquelle: https://bit.ly/2OFeuE7

Advertisements

#Blog1600Penn Update: Parteien bereiten US-Wahl 2020 vor

#Blog1600Penn bringt euch über die wichtigsten Ereignisse rund um US-amerikanische Politik der vergangenen Wochen auf den aktuellen Stand:

Neuer Kriegsveteranenminister

Der U.S. Senat hat Robert Wilkie mit deutlicher Mehrheit von 86 zu 9 Stimmen als Kriegsveteranenminister bestätigt.

G20-Treffen der Finanzminister

US-Finanzminister Steven Mnuchin nahm in Buenos Aires am G20-Gipfel der Finanzminister teil. Mnuchin traf in Argentinien auch auf seinen deutschen Amtskollegen Olaf Scholz.

TRUMP ERWIDERT IRANISCHE DROHUNGEN

Das politische und religiöse Oberhaupt des Iran, Ajatollah Khamenei, fordert in Dauerschleife die Vernichtung Israels. Irans Präsident Rohani hat in einer Rede zudem „mit der Mutter aller Schlachten“ gegen die USA gedroht. US-Präsident Trump erwiderte diese Worte mit seinerseits verbalen Drohgebärden.

Ein iranisches Regierungsmitglied erneuerte daraufhin die Drohungen:

US-Präsidentschaftswahl 2020

Die Parteiversammlung der Republikaner zur Nominierung ihres Präsidentschaftskandidaten wird 2020 in Charlotte, North Carolina, stattfinden. Die Demokraten werden ihren Parteitag entweder in Houston, Miami Beach oder Milwaukee austragen.

Handelsstreit I

Präsident Trump lässt prüfen, ob Uranium-Importe die nationale Sicherheit bedrohen. Erhöhte Zölle könnten vor allem Russland und Kasachstan treffen.

Handelsstreit II

Die US-amerikanischen Zölle in Höhe von 25 Prozent auf 818 Waren aus China sind in Kraft getreten. Peking hat daraufhin mit Vergeltungszöllen geantwortet und mit einer Klage vor der WTO (Welthandelsorganisation) geantwortet.

Hymnenstreit

Das American Football Team der Miami Dolphins hat einen ausführlichen Strafenkatalog für Spieler, die während der Nationalhymne demonstrieren, ausgearbeitet. Bis zu vier Spiele sperre und eine Geldstrafe drohen einem Spieler, der während der Hymne demonstriert. Die Entscheidung dürfte ganz nach dem Geschmack von Präsident Trump sein.

„ES GIBT KEINE BESSEREN PARTNER“

Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk Kultur analysiert Professor Dr. Varwick das Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Präsidenten Putin. Ebenso geht er auf den Handelsstreit ein und findet deutliche Worte an den deutschen Außenminister Heiko Maas. Das Gespräch ist hier zu finden: https://bit.ly/2uHcD8r

„Liebesgrüße aus Helsinki“ (1600 Pennsylvania)

Anklagen in Russland-Ermittlungen

In den Ermittlungen zur russischen Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahl 2016 hat die US-Justiz zwölf russische Geheimdienstoffiziere angeklagt. Die Angeklagten sollen unter anderem das Computernetzwerk der Wahlkampagne von Hillary Clinton gehackt haben.

Trump nominiert Verfassungsrichter

Präsident Trump hat den 53-jährigen Brett Kavanaugh als Richter am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten von Amerika nominiert. Durch den Rückzug von Richter Anthony Kennedy wird bekanntlich ein Posten am Supreme Court vakant.

„Hört auf zu jammern, Demokraten!“ (Tages-Anzeiger)
„Kardinal Dolan lädt zu Gebetskampagne ein“ (Die Tagespost)
„Supreme Court“ (1600 Pennsylvania)

Rücktritt I

Der Direktor der Umweltschutzbehörde, Scott Pruitt, ist nach einigen Skandalen um seine Person zurückgetreten. Übergangsweise wird der ehemalige Kohle-Lobbyist Andrew Wheeler die Behörde leiten.

„Trump-Administration“ (1600 Pennsylvania)

Rücktritt II

Der US-Botschafter in Estland, James Melville, hat sein Amt zur Verfügung gestellt. Vorausgegangen waren unterschiedliche Auffassungen bezüglich der Europäischen Union und der NATO zwischen ihm und Präsident Trump.

Arbeitsmarktzahlen Juni 2018


Leseempfehlungen

Iran


NATO


US-Innenpolitik

Beschuss aus der eigenen Partei?

Im Gegensatz zu friendly fire handelt es sich in der Militärsprache bei fragging um einen absichtlichen Beschuss von Vorgesetzten durch Untergebene. Im Krieg wie in der Politik sind weder Eigenbeschuss noch fragging eine – ungeliebte – Seltenheit.

Gleichwohl ist letzt genannte Begebenheit mit Bezug um den Kampf um das Weiße eher rar gesät. 1976 forderte Ronald Reagan in der republikanischen Vorwahl erfolglos Präsident Ford heraus. Nach nunmehr 44 Jahren könnte erneut der amtierende US-Präsident innerhalb der eigenen Partei herausgefordert werden.

Vielfältige Gründe für Gegenkandidatur

Republikanische Politiker im klassischen Sinne können sich weiterhin nur schwer mit der Agenda von Präsident Trump anfreunden. Zudem gesellen sich streitbare Auftritte offline wie online hinzu. Ein möglicher Erdrutschsieg der Demokraten bei den Zwischenwahlen zum U.S. Kongress im Herbst dürfte ein übriges dazutun.

Folglich brodelt die Gerüchteküche, dass Donald Trump einen innerparteilichen Konkurrenten bei den Vorwahlen in zwei Jahren bekommen könnte. In der Tat droht dem Amtsinhaber bei der Präsidentschaftswahl 2020 aus den eigenen Reihen eine noch größere Gefahr als von der demokratischen Partei. Dies ist nicht zuletzt mit der hohen Wahrscheinlichkeit der Nominierung eines radikalen Linken bei Demokraten begründet.

Moderater Kandidat mit besten HauptwahlChancen 2020

John Kasich

Unter diesen Voraussetzungen hätte ein moderater(er) Kandidat somit die besten Chancen auf den Wahlsieg. Wenig verwunderlich, dass sich der Gouverneur von Ohio, John Kasich (65 Jahre), für eine potentielle Kandidatur schon warmläuft. 2016 blieb er bis zum Schluss im Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur und versagte Trump auch nach dessen Nominierung die Unterstützung.

Gegenwärtig profiliert sich Kasich weiterhin als kritische Stimme gegenüber Trump. Zudem bereist Kasich regelmäßig den frühen Vorwahlstaat New Hampshire. Ebenso wenig ausgeschlossen: Eine unabhängige Kandidatur in der Hauptwahl gemeinsam mit dem Demokraten John Hickenlooper (66).

Mitt Romney

Zurück im politischen Geschäft ist der ehemalige republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney (71). Führte er 2016 noch die Anti-Trump-Bewegung an, kandidiert er mittlerweile im Bundesstaat Utah um den vakant werdenden Sitz im U.S. Senat.

Eine erfolgreiche Wahl gilt als sicher. Im Kapitol wird Romneys Stimme noch lauter zu hören sein – als Opposition zur Politik des Weißen Hauses. Doch ob sich Romney mit der Rolle als einflußreicher Senator zufrieden geben wird? Fraglich.

Geheimfavorit aus nebraska

Jeff Flake

Lautstark zu Wort gemeldet hat sich in den letzten zwei Jahren auch Jeff Flake (55). Der Senator aus Arizona versagte Trump ebenso die Unterstützung und entschied sich sogar gegen eine eigene Wiederwahl, da er „in dieser republikanischen Partei für sich keine Zukunft sehe“. Seine Erfolgsaussichten zählen jedoch als überschaubar.

Als Geheimfavorit auf eine erfolgreiche innerparteiliche Gegenkandidatur wird hingegen Senator Ben Sasse (46) gehandelt. Landesweit eher unbekannt fällt der gebürtig aus Nebraska stammende Sasse durch sein rhetorisches Talent und traditionellen konservativen Sichtweise auf. Ähnlich Kasich bereist Sasse regelmäßig frühe Vorwahlstaaten.

Ben Sasse

Präsident Trump muss sich auf – weiteren – Beschuss aus der eigenen Partei vorbereiten. Die ersten wichtigen Positionen für sein Wahlkampfteam hat er in weiser Voraussicht schon besetzt.

 

 

 


Bildquelle: http://bit.ly/2FqmnLZ

#2020 is coming – Demokraten in Lauerstellung

Nachdem #Blog1600Penn euch schon die gegenwärtigen Favoriten auf die demokratische Präsidentschaftskandidatur vorgestellt hat, werden in diesem Artikel potentielle Kandidaten in Lauerstellung vorgestellt.

Teil 2 – Demokratische Kandidaten in Lauerstellung

Senator Cory Booker (*1969)

Cory Booker gilt als neuer Barack Obama – mit exekutiver und legislativer Erfahrung. Für sieben Jahre war der Jurist Bürgermeister der Stadt Newark. Seit 2013 vertritt er seinen Heimatstaat New Jersey als U.S. Senator. In dieser Funktion fiel Booker bislang durch seine überparteiliche Zusammenarbeit im Bereich einer Justizreform mit Rand Paul auf.

New York Gouverneur Andrew Cuomo (*1957)

Der seit 2011 amtierende Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, entstammt aus einer klassischen Politikfamilie. Schon dessen Vater Mario war für elf Jahre Gouverneur des Empire State. Bruder Chris arbeitet als Moderator bei CNN. Andrew Cuomo selbst bringt zudem massive politische Erfahrungen mit: Unter Präsident Clinton diente er als Bauminister, zudem als Justizminister in New York State.

House-Abgeordnete Tulsi Gabbard (*1981)

Eine erfrischende Abwechslung im Rennen um das Weiße Haus wäre die leidenschaftliche Surferin Tulsi Gabbard. Die Militärangehörige befand sich unter anderem im Kampfeinsatz im Irak und sorgte als Abgeordnete des Repräsentantenhauses für Aufsehen, als sie sich in geheimer Mission mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad traf. Ebenso ist Gabbard dafür bekannt sich – falls nötig – auch gegen die eigene Parteilinie zu stellen.

Gouverneur a.D. Deval Patrick (*1956)

Sollte sich Deval Patrick, ehemaliger Gouverneur von Massachusetts, für eine Kandidatur entscheiden, dürfte er zweifelsohne zum engeren Favoritenkreis zählen. Denn der gegenwärtig für den Finanzinvestor Bain Capital arbeitende Deval hat die Unterstützung von Barack Obama sicher. Der 44. US-Präsident sowie eine Vielzahl seiner Berater ermunterten Deval schon im Jahr 2020 zu kandidieren. Dass Deval allerdings bei Bain Capital angeheuert hat, könnte sich wie schon bei Mitt Romney – insbesondere im demokratischen – Wahlvolk als Bürde erweisen.

Mark Zuckerberg (*1984)

Donald Trump hat es für Geschäftsleute und Prominente Salonfähig gemacht, für ein politisches Amt – erfolgreich – zu kandidieren. Folgerichtig werden auch für die demokratische Partei immer wieder politische Außenseiter für eine Kandidatur im Jahr 2020 ins Spiel gebracht. Diese Liste wird vom liberalen Freigeist, Mulitmilliardär und Facebook-CEO Mark Zuckerberg angeführt.


Das #Blog1600Penn-Spezial
Teil 1 – Die demokratischen Favoriten
Teil 2 – Demokraten in Lauerstellung

Bildquelle: http://bit.ly/2xeRF4Z

#2020 is coming – Die demokratischen Favoriten

In den USA herrscht quasi ununterbrochen Wahlkampf. Präsident Trump wurde vor noch nicht einmal einem Jahr gewählt, doch ein Großteil der Kongressabgeordneten bereitet sich schon auf die Zwischenwahlen im Jahr 2018 vor.

Wer auf eine Präsidentschaftskandidatur 2020 schielt sollte bei diesen Wahlen gut abschneiden beziehungsweise sich für seine Kollegen gekonnt in Szene setzen. Zudem werden Spenden gesammelt – für 2018 wie 2020. Der Grundstein für die Präsidentschaftswahl wird schon jetzt gelegt.

#Blog1600Penn wirft in mehreren Teilen einen Blick auf potentielle Präsidentschaftskandidaten. Der Fokus des ersten Teils liegt auf den gegenwärtigen „Favoriten“ auf die demokratische Kandidatur.

Teil 1 – Die gegenwärtigen demokratischen Favoriten

Zwar ist bei der demokratischen Partei das Rennen zum jetzigen Zeitpunkt wenig überraschend völlig offen. Von jung bis alt, von politischen Neulingen bis zu erfahrenen Politikern ist jede Variante denkbar. Doch einen leichten Vorteil konnten sich schon einige Demokraten erarbeiten:

Joe Biden (*1942)

Schon 2016 hätte der ehemalige Vizepräsident gerne an den demokratischen Vorwahlen teilgenommen. Doch durch den Tod seines Sohnes sah sich Joe Biden hierzu nicht in der Lage. Mit einem politischen Ruhestand kann sich Biden noch nicht abfinden, sein Terminkalender ist randvoll. Spekulationen um eine Kandidatur wies der mittlerweile 74-Jährige zurück. Allerdings ist Biden beliebter denn je.

Senator Bernie Sanders (*1941)

Oftmals werden in den USA die Zweitplatzierten der vergangenen Vorwahlen beim nächsten Mal zum Präsidentschaftskandidaten gekürt. Demnach müsste 2020 Bernie Sanders die demokratische Partei in den Wahlkampf führen. Sein politisches Engagement mit Gründung eines Think Tanks und Reisen in wichtige Staaten bestärken dieses Vorhaben. Allerdings spricht Sanders Alter gegen eine erneute Kandidatur: Bei der Präsidentschaftswahl 2020 wäre Sanders 79 Jahre alt.

Senatorin Elizabeth Warren (*1949)

Würde Sanders nicht kandidieren, könnte der linke Flügel der Partei seine Hoffnungen in Senatorin Elizabeth Warren setzen. Die ehemalige Jura-Professorin sitzt seit 2012 für Massachusetts im U.S. Senat und sorgte durch ihre progressiven Vorschläge für Aufsehen. Ebenso gilt Warren als streitlustig und erbitterte Gegnerin von Präsident Trump („Er ist ein dünnhäutiger rassistischer Mobber“).

Gouverneur John Hickenlooper (*1952)

Nahezu unbemerkt von den oben genannten „großen Drei“ hat sich der Gouverneur von Colorado, John Hickenlooper, in eine aussichtsreiche Position für die demokratische Präsidentschaftskandidatur gebracht. Für viele demokratische Berater gilt Hickenlooper als Favorit sollte Biden nicht antreten, da er zudem wählbar für all diejenigen ist, denen Elizabeth Warren oder Kamala Harris zu linksliberal erscheinen. Weiterer Pluspunkt für Hickenlooper: Der 65-jährige ist zudem bei Republikanern beliebt – eine Seltenheit in der gegenwärtigen politischen Gemengelage.

Senatorin Kamala Harris (*1964)

Die ehemalige Attorney General von Kalifornien ist seit 2017 U.S. Senatorin. In ihrer kurzen Politikkarriere auf Bundesebene hat sich Harris schnell einen Ruf für höheres berufen zu sein erworben. Harris steht deutlich gegen die Einwanderungspolitik von Präsident Trump, was nicht zuletzt an den jamaikanischen und indischen Wurzeln der Senatorin liegen dürfte.


Das #Blog1600Penn-Spezial
Teil 1 – Die demokratischen Favoriten
Teil 2 – Demokraten in Lauerstellung

Bildquelle: http://bit.ly/2yH3Y6u