Am 7. Juni findet der letzte Super Tuesday des Vorwahlkampfes statt. Gewählt wird unter anderem in Kalifornien, New Jersey und New Mexico. Die Blicke richten sich insbesondere auf den Golden State, in dem Bernie Sanders mit einem weiteren Sieg seine Konkurrentin Hillary Clinton unter Druck setzen möchte.
Im Vorfeld dieser Vorwahlen versorgt euch #Blog1600Penn mit den aktuellen Delegierten-Zwischenständen sowie mit einem Ausblick auf die Hauptwahl, die aller Voraussicht nach zwischen Donald Trump und Hillary Clinton ausgefochten wird.
Die Grundlage für die Umfragewerte im Stimmungsbarometer 06/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 19.05. und 02.06.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr.
Der Vorwahlkampf – Delegierten-Zwischenstände
Demokraten
Die absolute Mehrheit liegt bei 2.383 Delegierten.
Hillary Clinton konnte schon 544 Superdelegierte für sich gewinnen und kommt somit auf insgesamt 2.313 Delegierte. Clinton steht somit kurz vor der nötigen absoluten Mehrheit.
Auf Bernie Sanders entfallen bislang lediglich 46 Superdelegierte, so dass der Senator insgesamt 1.547 Delegierte auf sich vereinen kann.
Republikaner
Die absolute Mehrheit liegt bei 1.237 Delegierten.
Trump ist der designierte Präsidentschaftskandidat der Republikaner.
DER VorWAHLKAMPF
Umfrage zur demokratischen Vorwahl in KALIFORNIEN am 7. Juni
DER HauptWAHLKAMPF
Nationale Umfrage zu einem Duell Hillary Clinton versus Donald Trump
Der Kandidat der Libertarian Party, Gary Johnson, liegt bei 10%.
Wahlmännerprognose bei einem Duell Hillary Clinton versus Donald Trump
Bekanntlich geht es bei der Präsidentschaftswahl nicht darum, eine nationale Mehrheit hinter sich zu bringen, sondern eine absolute Mehrheit der Wahlmänner zu erreichen. Clinton liegt diesbezüglich aktuell deutlich vor Trump.
Nationale Umfrage zu einem Duell Bernie Sanders versus Donald Trump
DER HAUPTWAHLKAMPF – Umfragen in wichtigen Staaten
Umfrage in FLORIDA bei einem Duell Hillary Clinton versus Donald Trump
Umfrage in OHIO bei einem Duell Hillary Clinton versus Donald Trump
Nächste Station im Vorwahlkampf: New York! Für Hillary Clinton (ehemals New Yorker Senatorin), Bernie Sanders (in Brooklyn geboren) und Donald Trump ist damit auch eine Rückkehr in ihre – politische – Heimat verbunden. #Blog1600Penn beantwortet euch die Frage, welche Kandidaten als Favoriten in die Vorwahl im Empire State gehen.
Die Grundlage für das Stimmungsbarometer 04/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 04.04. und 15.04.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr.
DEMOKRATEN
Nach einer Vielzahl von Niederlagen ist die Vorwahl in New York für Hillary Clinton von beutendem Ausmaß. Ob die ehemalige New Yorker Senatorin ihren politischen Heimvorteil nutzen und ihren Delegiertenvorsprung zementieren kann?
VORWAHL New York – 291 Delegierte
REPUBLIKANER
Donald Trump führt die Umfragen zur Vorwahl in seinem Heimatstaat klar an. Erreicht er am Wahlabend tatsächlich eine absolute Mehrheit in New York, werden ihm alle 95 Delegierte gutgeschrieben.
Der Super Tuesday kann Hoffnungen auf das Weiße Haus nähren – aber auch Träume zerplatzen lassen. An keinem anderen Tag werden im Vorwahlkampf so viele Delegiertenstimmen vergeben wie an diesem Dienstag. Es ist angerichtet! #Blog1600Penn begleitet euch durch die Wahlnacht des Vorwahlkampfes! Aktuelle Ereignisse findet ihr im Ticker unten!
Super Tuesday der Demokraten Diese Staaten konnten die jeweiligen Kandidaten für sich entscheiden
04:15 Uhr: Rekordwahlbeteiligung bei republikanischer Vorwahl in Virginia! Knapp 300.000 mehr Bürger stimmten ab, als bei der bislang höchsten Wahlbeteiligung im Jahr 2000.
03:40 Uhr: Donald Trump spricht in Palm Beach, Florida, zu seinen Anhängern. Begleitet wird Trump diesmal nicht nur von seiner Familie, sondern auch von Chris Christie.
02:30 Uhr: CLINTON GEWINNT AUCH IHR „HEIMSPIEL“ IN ARKANSAS
02:00 Uhr: CLINTON GEWINNT ALABAMA UND TENNESSEE
02:00 Uhr: TRUMP GEWINNT ALABAMA, MASSACHUSETTS UND TENNESSEE
01:50 Uhr: CLINTON GEWINNT IN AMERICAN SAMOA
01:30 Uhr: TRUMP GEWINNT GEORGIA
01:00 Uhr: SANDERS GEWINNT IN SEINEM HEIMATSTAAT VERMONT ++ CLINTON SIEGT IN GEORGIA UND VIRGINIA
23:30 Uhr: Clinton geht als klare Favoritin in den demokratischen Super Tuesday. Bei den RCP-Durchschnittswerten liegt sie beispielsweise in Virginia mit 56,3% zu Sanders‘ 34,8% klar vorne. In Texas führt Clinton mit 30 Prozentpunkten. Eng könnte es hingegen in Oklahoma (43% für Clinton, 41% für Sanders) werden.
23:00 Uhr: Wann schließen eigentlich die Wahllokale? In Georgia, Virginia und Vermont kann bis um 1 Uhr MEZ gewählt werden. Um 2 Uhr MEZ schließen die Wahllokale in Alabama, Massachusetts, Oklahoma und Tennessee. Eine halbe Stunde später folgt Arkansas. Bis um 3 Uhr MEZ kann in Colorado, Minnesota und Texas abgestimmt werden. Alaska schließt den Super Tuesday um 6 Uhr MEZ ab.
22:00 Uhr: Senator Ben Sasse aus Nebraska kündigt an seine Mitgliedschaft in der republikanischen Partei niederzulegen, sollte Donald Trump zum Präsidentschaftskandidaten der GOP gewählt werden: “I signed up for the party of Abraham Lincoln, not the party of David Duke, Donald Trump”.
21:25 Uhr: Mit den ersten (Zwischen-) Ergebnissen wird gegen 1 Uhr MEZ gerechnet. Derweil haben Mitglieder der Initiative junger Transatlantiker eine Vorstellung der Kandidaten verfasst. Den Artikel findet ihr unter diesem Link!
20.15 Uhr: Ted Cruz hat seine Hoffnungen auf die Südstaaten, in denen vorwiegend heute gewählt wird, gesetzt. Doch in allen Umfragen zu diesen Staaten liegt Donald Trump in Front. Lediglich in seinem Heimatstaat Texas geht Cruz mit 37,2% zu Trumps 28,2% als Favorit in den Wahlabend. Für den Erfolg der weiteren Kampagne ist ein Sieg in Texas für Cruz Pflicht!
19.00 Uhr: Bei den Demokraten wird erwartet, dass Hillary Clinton am Super Tuesday insbesondere in den Südstaaten punkten kann. In Texas, Georgia, Virginia, Tennessee, Alabama und Arkansas gilt die ehemalige Außenministerin als klare Favoritin.
18.00 Uhr: Die republikanische Partei steht vor einer Zerreißprobe. Spätestens mit Trumps Nicht-Distanzierung zum rassistischen Ku-Klux-Klan ertönten beim Parteiestablishment die Alarmglocken. Erste Parteigrößen, wie die ehemalige Gouverneurin von New Jersey, Christie Todd Whitman, geben offen zu verstehen, dass sie bei einer Nominierung von Trump bei der Präsidentschaftswahl für die Kandidatin der Demokraten stimmen würden.
Mit 90 Jahren wagt sich Barbara Bush noch einmal in den Wahlkampf. Vor wenigen Tagen erschien die ehemalige First Lady schon in einem Wahlwerbespot für ihren Sohn Jeb. Nun nimmt die allseits beliebte Frau des 41. US-Präsidenten sogar aktiv an Wahlveranstaltungen teil.
Unterstützt von einem Rollator, auf dem natürlich die „Jeb!“ Aufkleber nicht fehlen dürfen, nahm sie in Derry, New Hampshire, noch immer den Raum für sich ein. Es geht im Granite-State um viel für Jeb Bush, so dass ihm jede Unterstützung mehr als willkommen ist. Er will, er muss das Rennen der Establishment-Kandidaten gewinnen.
Hierfür müsste er Marco Rubio, der nach Iowa das Momentum auf seiner Seite weiß, möglichst in die Schranken verweisen. Bekommt Bush in New Hampshire eine „Klatsche“, wie er es selbst formulierte, wird er die Kampagne nicht fortsetzen.
War auf republikanischer Seite Iowa auf Grund der Wählerstruktur wichtig für konservativere Kandidaten, entscheidet New Hampshire über das Schicksal der Moderaten. Marco Rubio, John Kasich, Jeb Bush und Chris Christie – am Ende kann nur eine Kampagne „überleben“.
Doch bis dahin werden noch einige Wahlkampfveranstaltungen abgehalten, an Haustüren geklingelt und Bürger mit Werbeanrufen belästigt. Es steht viel auf dem Spiel bei dieser zweiten Vorwahl. Die $ 100 Millionen, die für Fernsehwerbespots ausgegeben wurden, sprechen für sich. Im Vergleich hierzu lag der Betrag im 2012er Wahlkampf, wenngleich nicht ganz vergleichbar, bei $ 2 Millionen.
Fährt SANDErS seinen ersten Vorwahlsieg ein?
Auf demokratischer Seite versucht Bernie Sanders in New Hampshire ein Ausrufezeichen zu setzen und möglichst deutlich gegenüber Hillary Clintonzu gewinnen. Es ist ein Staat, in dem Bernie auf Grund der Wählerstruktur und der Nachbarschaft zu seinem Heimatstaat Vermont gewinnen muss.
In den Umfragen liegt Bernie klar vor Clinton. Da die Bewohner des Granite-State jedoch bekannt für ihre kurzfristigen Entscheidungen sind, könnte es dennoch spannend werden. Zumal die Clintons schon gute Erfahrungen mit Vorwahlen in New Hampshire machen durften.
Derweil versucht Hillaryland den großen Rückstand zumindest zu minimieren. Neben Hillary tourt auch Tochter Chelsea durch den Granite-State. Ebenso wurden Wahlkampfhelfer aus dem ganzen Land nach New Hampshire abberufen. Ex-Präsident Bill konzentriert sich währenddessen auf Veranstaltungen in Nevada und South Carolina, um in den nächsten beiden Staaten nichts anbrennen zu lassen.
Wegweisende Wahl
Das Präsidentschaftsbewerberfeld hat sich nach der ersten Vorwahl in Iowa erwartungsgemäß ausgedünnt. Martin O’Malley (D), Mike Huckabee (R), Rick Santorum (R) und Rand Paul (R) sahen für ihre Kampagnen keine Zukunft mehr.
Eine ähnlich hohe Bedeutung hat New Hampshire für den weiteren Verlauf der Vorwahlen. Welche Kandidaten verschaffen sich eine gute Ausgangsposition für die Wahlen in Nevada und South Carolina? Welche Wahlkampagnen werden schon frühzeitig aufgeben müssen?
Ob Barbara Bush noch einmal an ihre einstige Aussage erinnert werden wird, dass „zwei Bushs im Weißen Haus schon genug waren“?
Welche Kandidaten gehen als Favoriten in die Vorwahl in New Hampshire? Die durchschnittlichen Umfragewerte von RCP geben Aufschluss!
Demokraten
Republikaner
Weitere Neuigkeiten:
Dr. Ben Carson hat mehr als 50 Mitarbeiter seiner Kampagne entlassen.
John Kasich hat mit Arnold Schwarzenegger prominente Wahlkampfunterstützung erhalten.
Bernie Sanders konnte erstmals mehr Spenden einsammeln als Hillary Clinton. Auf Bernie entfielen im Januar $ 20 Millionen, auf HRC fünf Millionen weniger.
Das Warten hat ein Ende, der Vor-Vorwahlkampf neigt sich dem Ende entgegen. Am Montag, 01. Februar, beginnen die Vorwahlen zur demokratischen beziehungsweise republikanischen Präsidentschaftskandidatur mit dem „Caucus“ in Iowa. Welche Kandidaten als Favoriten in den Vorwahlkampf gehen, lest ihr hier!
Die Grundlage für das Stimmungsbarometer 01/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 07.01. und 27.01.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr. (Grün/ Rot = Zum vorherigen Stimmungsbarometer an Prozentpunkten gewonnen/ verloren)
DEMOKRATEN
Während Bernie Sanders in New Hampshire klar vor Hillary Clinton liegt, zeichnet sich für die Vorwahl in Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab.
VORWAHL IOWA – Wahl am 01. Februar 2016
VORWAHL NEW HAMPSHIRe – Wahl am 09. Februar 2016
NATIONAL
REPUBLIKANER
Bei der republikanischen Partei geht Donald Trump als Favorit in die ersten beiden Vorwahlen in Iowa und New Hampshire. Doch kann Trump seine starken Umfragewerte auch in reale Wählerstimmen ummünzen?
Ebenso wird es spannend zu beobachten sein, welcher Kandidat des Establishments am besten abschneidet. In Iowa liegt diesbezüglich Marco Rubio in Front – in New Hampshire John Kasich.
VORWAHL IOWA – Top 5 – Wahl am 01. Februar 2016
VORWAHL NEW HAMPSHIRE – TOP 5 – Wahl am 09. Februar 2016