Comey-Aussage vor dem Senat

Wer dachte, dass die neueste House of Cards Staffel den politischen Fernsehhöhepunkt des Jahres darstellen wird, hat die Realität unterschätzt. Denn am heutigen Donnerstag befragt der Senat den ehemaligen FBI-Direktor James Comey zu seinem Verhältnis zu Donald Trump und zur russischen Einflussnahme im Präsidentschaftswahlkampf 2016.

Die ersten Stunden werden der Weltöffentlichkeit live und in Farbe ins Haus gebracht. Spannung ist garantiert – nicht nur für den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika!


Livestream/ ANhörung in voller Länge (Beginn ab 1:30h)

Die wichtigsten Aussagen aus dem Eingangsstatement
  • Es gab keine persönlichen Ermittlungen bezüglich russischer Einflussnahme auf den Präsidentschaftswahlkampf 2016 gegen Donald Trump
  • Präsident Trump soll bei Comey um Einstellung der Ermittlungen gegen Michael Flynn gebeten haben
  • Comey sagt aus, dass es von Präsident Trump unangebracht gewesen sei über die Ermittlungen zu sprechen
  • Präsident Trump soll Comeys Loyalität eingefordert haben. Comey versprach im Gegenzug „Ehrlichkeit“

Eingangsstatement von Comey im Wortlaut (Klick hier…)


Höhepunkte


Weitere Kernaussagen
  • Comey misstraute Trump von Anfang an, so dass er nach seinen Gesprächen mit dem Präsidenten jeweils Notizen anfertigte
  • Comey ist sich sicher, dass Russland versucht hat die Präsidentschaftswahl 2016 zu beeinflussen
  • Comey gab zu, dass er vertrauliche Dokumente über einen Freund an Medien weitergegeben hat, um eine Sonderermittlung zu erzwingen
  • Obamas Justiziministerin soll bei Comey darum gebeten haben, Clintons eMail-Affäre herunterzuspielen

Transkript der Anhörung


Erwiderung von Trumps Anwalt

Bildquelle: abcnews.com/images/US/GTY-comey-trump-jef-170510_12x5_1600.jpg


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Ein Gedanke zu “Comey-Aussage vor dem Senat

  1. freisprech. schreibt:

    Realsatire. Realsatire wohin man auch blickt dieser Tage. Ob die Russen die Wahl beeinflusst haben oder nicht, jeder ist von einer Annäherung zwischen den Großmächten ausgegangen. Diese ganze Geschichte sieht für mich nach einem geschickten Konter des Establishments, ob demokratisch oder republikanisch, aus, welcher eine Annäherung komplett verhindert, sofern Trump nicht sofort wieder ins Fadenkreuz wegen zu großer Nähe zu Russland geraten will.

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