Wahlkampf mit Homer

Nach einer Vielzahl von Wahlen im Februar und März hält der Vorwahlkampf für einen kurzen Moment inne. Bevor die nächsten Vorwahlen in Wisconsin am 5. April abgehalten werden, bleibt somit Zeit auf humorvolle Aspekte des Wahlkampfes zu blicken.

#Blog1600Penn hat eine kleine Auswahl von lustigen Videos rund um die US-Präsidentschaftswahl der vergangenen Wochen zusammengestellt. Viel Spaß damit!

Die Präsidentschaftskandidaten im Simpsons-Format – alleine auf YouTube wurde dieses Video schon 1,4 Millionen mal angeschaut:

Im April startet die neueste Staffel von Game of Thrones, eine der beliebtesten TV-Serien aller Zeiten. Ob Donald Trump diesmal auch mitspielt?

Stephen Colbert philosophiert über die Vorwahlen (ab Min 2:30):

Jimmy Kimmel hat neue Wahlslogans für Hillary Clinton erfunden:
http://www.youtube.com/watch?v=S1Reu_W71_A

Chris Christie unterstützt nun offiziell Donald Trump. So ganz wohl scheint sich der Gouverneur von New Jersey mit dieser Entscheidung jedoch nicht zu fühlen:

 

Die Vorwahlen – New Hampshire: Große Siege für Sanders und Trump

New Hampshire hat sich für die Revolution entschieden. Ein Misstrauensvotum gegenüber den demokratischen und republikanischen Parteiestablishments. Mit überwältigenden Ergebnissen konnten Bernie Sanders und Donald J. Trump ihre ersten Vorwahlsiege einfahren.

NHSandersDass auf Seiten der Demokraten Sanders gewinnen würde, war vorherzusehen. Auf Grund der Wählerstruktur und der Nähe zu seinem Heimatstaat Vermont hatte Sanders sicherlich einen kleinen Vorteil auf seiner Seite. Diesen Staat musste der selbsterklärte demokratische Sozialist gewinnen – sonst wäre seine Kampagne schon frühzeitig zum Scheitern verurteilt gewesen.

Mit einem Sieg in diesem Ausmaße, 20 Prozentpunkte Vorsprung auf Hillary Clinton, konnte dennoch niemand rechnen. Insbesondere junge (83%) und weibliche Wähler votierten für Sanders. Ein Problem, der sich Hillary in den kommenden Tagen und Wochen stellen muss. Sich alleine auf Minderheiten in den Südstaaten zu verlassen, wäre zu riskant.

NHTrumpBei den Republikanern durfte sich Donald Trump gleich doppelt freuen. Nicht nur errang er einen deutlichen Sieg. Auch die Tatsache, dass sich die Kandidaten des Establishments weiterhin gegenseitig die Stimmen wegnehmen, ist für seine Kampagne hocherfreulich.

Zwar schaffte es der Gouverneur von Ohio, John Kasich, auf einen respektablen zweiten Platz. Doch auf einen gemeinsamen Kandidaten dürfte sich das Establishment weiterhin nicht einigen können. Zu nah lagen Kasich, Bush, Rubio und Christie beieinander.

Je länger sich an diesem Zustand nichts ändert, desto größer werden die Chancen auf die Nominierung von Donald Trump. Alleine Chris Christie überdenkt seine Kandidatur, der alle seine Hoffnungen auf New Hampshire setzte – und für seine Präsenz vor Ort und starken Debattenauftritte nicht belohnt wurde.

UPDATE: Carly Fiorina und Chris Christie haben ihre Kandidaturen am 10.02.2016 zurückgezogen!

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Hoffen und Bangen vor New Hampshire

Mit 90 Jahren wagt sich Barbara Bush noch einmal in den Wahlkampf. Vor wenigen Tagen erschien die ehemalige First Lady schon in einem Wahlwerbespot für ihren Sohn Jeb. Nun nimmt die allseits beliebte Frau des 41. US-Präsidenten sogar aktiv an Wahlveranstaltungen teil.

Unterstützt von einem Rollator, auf dem natürlich die „Jeb!“ Aufkleber nicht fehlen dürfen, nahm sie in Derry, New Hampshire, noch immer den Raum für sich ein. Es geht im Granite-State um viel für Jeb Bush, so dass ihm jede Unterstützung mehr als willkommen ist. Er will, er muss das Rennen der Establishment-Kandidaten gewinnen.

Hierfür müsste er Marco Rubio, der nach Iowa das Momentum auf seiner Seite weiß, möglichst in die Schranken verweisen. Bekommt Bush in New Hampshire eine „Klatsche“, wie er es selbst formulierte, wird er die Kampagne nicht fortsetzen.

War auf republikanischer Seite Iowa auf Grund der Wählerstruktur wichtig für konservativere Kandidaten, entscheidet New Hampshire über das Schicksal der Moderaten. Marco Rubio, John Kasich, Jeb Bush und Chris Christie – am Ende kann nur eine Kampagne „überleben“.

Doch bis dahin werden noch einige Wahlkampfveranstaltungen abgehalten, an Haustüren geklingelt und Bürger mit Werbeanrufen belästigt. Es steht viel auf dem Spiel bei dieser zweiten Vorwahl. Die $ 100 Millionen, die für Fernsehwerbespots ausgegeben wurden, sprechen für sich. Im Vergleich hierzu lag der Betrag im 2012er Wahlkampf, wenngleich nicht ganz vergleichbar, bei $ 2 Millionen.

Fährt SANDErS seinen ersten Vorwahlsieg ein?

Auf demokratischer Seite versucht Bernie Sanders in New Hampshire ein Ausrufezeichen zu setzen und möglichst deutlich gegenüber Hillary Clinton zu gewinnen. Es ist ein Staat, in dem Bernie auf Grund der Wählerstruktur und der Nachbarschaft zu seinem Heimatstaat Vermont gewinnen muss.

In den Umfragen liegt Bernie klar vor Clinton. Da die Bewohner des Granite-State jedoch bekannt für ihre kurzfristigen Entscheidungen sind, könnte es dennoch spannend werden. Zumal die Clintons schon gute Erfahrungen mit Vorwahlen in New Hampshire machen durften.

Derweil versucht Hillaryland den großen Rückstand zumindest zu minimieren. Neben Hillary tourt auch Tochter Chelsea durch den Granite-State. Ebenso wurden Wahlkampfhelfer aus dem ganzen Land nach New Hampshire abberufen. Ex-Präsident Bill konzentriert sich währenddessen auf Veranstaltungen in Nevada und South Carolina, um in den nächsten beiden Staaten nichts anbrennen zu lassen.

Wegweisende Wahl

Das Präsidentschaftsbewerberfeld hat sich nach der ersten Vorwahl in Iowa erwartungsgemäß ausgedünnt. Martin O’Malley (D), Mike Huckabee (R), Rick Santorum (R) und Rand Paul (R) sahen für ihre Kampagnen keine Zukunft mehr.

Eine ähnlich hohe Bedeutung hat New Hampshire für den weiteren Verlauf der Vorwahlen. Welche Kandidaten verschaffen sich eine gute Ausgangsposition für die Wahlen in Nevada und South Carolina? Welche Wahlkampagnen werden schon frühzeitig aufgeben müssen?

Ob Barbara Bush noch einmal an ihre einstige Aussage erinnert werden wird, dass „zwei Bushs im Weißen Haus schon genug waren“?


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Welche Kandidaten gehen als Favoriten in die Vorwahl in New Hampshire? Die durchschnittlichen Umfragewerte von RCP geben Aufschluss!

Demokraten

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Republikaner

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Weitere Neuigkeiten:

Dr. Ben Carson hat mehr als 50 Mitarbeiter seiner Kampagne entlassen.

John Kasich hat mit Arnold Schwarzenegger prominente Wahlkampfunterstützung erhalten.

Bernie Sanders konnte erstmals mehr Spenden einsammeln als Hillary Clinton. Auf Bernie entfielen im Januar $ 20 Millionen, auf HRC fünf Millionen weniger.

Bernie war zudem am Wochenende zu Gast bei Saturday Night Live in New York City.


TV-HIGHLIGHTS:

New Hampshire Demokraten Town Hall

TV-Debatte der Republikaner


 

Stimmungsbarometer 01/2016: Alle Blicke auf Iowa

Das Warten hat ein Ende, der Vor-Vorwahlkampf neigt sich dem Ende entgegen. Am Montag, 01. Februar, beginnen die Vorwahlen zur demokratischen beziehungsweise republikanischen Präsidentschaftskandidatur mit dem „Caucus“ in Iowa. Welche Kandidaten als Favoriten in den Vorwahlkampf gehen, lest ihr hier!

Die Grundlage für das Stimmungsbarometer 01/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 07.01. und 27.01.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr. (Grün/ Rot = Zum vorherigen Stimmungsbarometer an Prozentpunkten gewonnen/ verloren)


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Während Bernie Sanders in New Hampshire klar vor Hillary Clinton liegt, zeichnet sich für die Vorwahl in Iowa ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab.

VORWAHL IOWA – Wahl am 01. Februar 2016

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VORWAHL NEW HAMPSHIRe – Wahl am 09. Februar 2016

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NATIONAL

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Bei der republikanischen Partei geht Donald Trump als Favorit in die ersten beiden Vorwahlen in Iowa und New Hampshire. Doch kann Trump seine starken Umfragewerte auch in reale Wählerstimmen ummünzen?

Ebenso wird es spannend zu beobachten sein, welcher Kandidat des Establishments am besten abschneidet. In Iowa liegt diesbezüglich Marco Rubio in Front – in New Hampshire John Kasich.

VORWAHL IOWA – Top 5 – Wahl am 01. Februar 2016

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VORWAHL NEW HAMPSHIRE – TOP 5 – Wahl am 09. Februar 2016

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NATIONAL

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George Pataki hat seine Kandidatur zurückgezogen.


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Negative Wahlwerbung kurz vor Iowa – Jeder gegen Jeden

Der Januar hat gehalten, was Wahlexperten versprochen hatten: Es wurde – und wird – mit harten Bandagen gekämpft. Zentrale Wahlkampfmittel sind seit jeher negative Wahlwerbespots.  Durch den Einfluss von Super PACs haben Fernsehspots, welche die Konkurrenz denunzieren, an Quantität gewonnen.

Kurz vor dem ersten Urnengang hat euch #Blog1600Penn einige Beispiele zusammengestellt!

„Conservative Solutions PAC“, der Marco Rubio nahesteht, greift Ted Cruz an:

Und auch Chris Christie wird vom „Conservative Solutions PAC“ nicht verschont:

https://www.youtube.com/watch?v=SlUAShLzZEQ

Doch auch Marco Rubio selbst wird in ein schlechtes Licht gerückt, wie zum Beispiel von Jeb Bushs „Right To Rise USA“ Super PAC, wie folgende zwei Spots zeigen:

https://www.youtube.com/watch?v=hpBTTzsBlZw&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=N8HlBtk1SSk&feature=youtu.be

Wer denkt, dass negative Wahlwerbung lediglich ein republikanisches Phänomen ist, hat sich getäuscht. So greift Bernie Sanders indirekt Hillary Clinton an:

„Right To Rise USA“ macht auch vor John Kasich nicht halt:

https://www.youtube.com/watch?v=927td1hX9_k&feature=youtu.be

Kasichs Super PAC „New Day for America“ steht dem in nichts nach und greift Bush an:

https://www.youtube.com/watch?v=IopnJ-h24E0&feature=youtu.be

Ted Cruz ist ein gern gesehenes Ziel von negativen Spots. Bis zur Woche vor der Wahl in Iowa hat sich Cruz jedoch gewehrt, auf diesen Zug aufzuspringen. Sein Super PAC „Keep the Promise 1“ hat nun dennoch einen ersten negativen Wahlwerbespot veröffentlicht – gegen Donald Trump:

https://www.youtube.com/watch?v=GRDUB1F9i-Y&feature=youtu.be

Bei all diesen negativen Werbespots gibt es zum Glück auch noch Mütter, die ihre Söhne vor der Vielzahl an Angriffen verteidigen – Barbara Bush zum Beispiel: