Ein denkwürdiger US-Präsidentschaftswahlkampf wird immer skurriler, dramatischer und schmutziger. Der #Blog1600Penn-Wochenrückblick:
Die Woche begann mit einem humoristischen Höhepunkt: Saturday Night Live spielte die erste TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump nach.
Weniger humorvoll gestalteten sich die vergangenen Tage für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Die New York Times veröffentlichte, dass Trump im Jahr 1995 einen Verlust von $ 916 Millionen deklarieren und wohl legal (!) für 18 Jahre keine Einkommenssteuer zahlen musste.
Hillary Clinton nutzte diese Steilvorlage für harsche Kritik an Donald Trump.
Den vorläufigen Höhepunkt der Woche bildete die Debatte zwischen den Vizepräsidentschaftskandidaten Mike Pence und Tim Kaine.
Nach Abraham Lincoln 1860 und Lyndon B. Johnson 1964 hat sich das renommierte Magazin The Atlantic erst zum dritten Mal offen für einen Präsidentschaftskandidaten ausgesprochen. The Atlantic unterstützt Hillary Clinton.
… denn am Freitag präsentierte die Washington Post eine Oktober Überraschung: In einem Video aus dem Jahre 2005 äußerte sich Donald Trump vulgär und sexistisch über Frauen.
Die ersten Republikaner distanzierten sich schnell von Trumps Kampagne. Der aktuelle Gouverneur von Utah, Gary Herbert, und Jon Huntsman (ehemaliger Gouverneur von Utah und Ex-Präsidentschaftskandidat) forderten Trump auf, seine Kandidatur zurückzuziehen. Mike Pence, so die beiden Republikaner, soll die Partei in die Präsidentschaftswahl führen.
Die Reaktionen auf Twitter sprechen ebenso für sich:
As the grandfather of two precious girls, I find that no apology can excuse away Donald Trump's reprehensible comments degrading women.
Das Momentum lag in den vergangenen Wochen bei Donald Trump, doch dann stimmte die erste TV-Debatte einen weiteren Umfragenumschwung und eine verheerende Woche für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten ein.
Im neuesten #Blog1600Penn-Stimmungsbarometer konnte Hillary Clinton folgerichtig ihren Vorsprung wieder ausbauen. Ob das zweite Fernsehduell am Sonntag einen weiteren Stimmungsumschwung herbeiführen wird?
Die Grundlage für die Umfragewerte im Stimmungsbarometer 10/2016 sind die durchschnittlichen Umfragewerte von Real Clear Politics für den Zeitraum zwischen dem 26.09. und 06.10.2016. Alle Angaben in Prozent und ohne Gewähr.
DER HAUPTWAHLKAMPF – NATIONALE UMFRAGEN
Nationale Umfrage zu einem Duell
Hillary Clinton vs. Donald Trump exklusive Drittkandidaten
Clinton konnte ihren Vorsprung um 2,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat ausbauen.
Nationale Umfrage zu einem Duell Hillary Clinton vs. Donald Trump inklusive Drittkandidaten
Wahlmännerprognose bei einem Duell Hillary Clinton vs. Donald Trump
Clinton konnte ebenso im Wahlmännergremium um elf Stimmen zulegen.
DER HAUPTWAHLKAMPF – UMFRAGEN IN WICHTIGEN STAATEN
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch standen sich die beiden Kandidaten für das Vizepräsidentenamt in ihrem ersten und einzigen TV-Duell gegenüber. Die Debatte zwischen dem DemokratenTim Kaineund dem Republikaner Mike Pence stand unter komplett anderen Vorzeichen als noch vor wenigen Tagen das Aufeinandertreffen zwischen Hillary Clinton und Donald Trump.
Kaine und Pence sind beides erfahrene Politiker und polarisieren – zumindest im Präsidentschaftswahlkampf – vergleichsweise wenig. Zudem hat sich Pence schon seit Juli auf die Debatte vorbereitet. Auch in dieser Hinsicht gleicht der Gouverneur von Indiana das Ticket mit Donald Trump aus.
Fokus auf Politische Themen
Folgerichtig entwickelte sich eine stark auf Themen bezogene Debatte zwischen den beiden VP-Kandidaten. Das Motto des Abends: Weniger Show, mehr Inhalte. Kaine und Pence traten als die besseren Präsidentschaftskandidaten auf.
In den 90 Minuten in der Longwood University in Farmville, Virginia, wurden dem Betrachter die klassischen gegensätzlichen Ansichten zwischen Republikanern und Demokraten aufgezeigt. Egal ob Innen-, Außen., Einwanderungs-, Wirtschafts- oder Sozialpolitik: Die politischen Programme der beiden großen Parteien sind unvereinbar.
Debatte zeigte Polarisierung auf
Eine Erkenntnis, die im Verlauf des Präsidentschaftswahlkampfes oftmals in den Hintergrund rückte, ging es doch bislang hauptsächlich um die Personen Clinton und Trump, weniger um ideologische Präferenzen.
Doch egal wer zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werden wird, Obamas Nachfolger wird aller Voraussicht nach – abermals – auf Kompromisse mit der konkurrierenden Partei im Kongress angewiesen sein.
Die Debatte der Vizepräsidentschaftskandidaten verspricht in dieser Hinsicht wenig Hoffnung auf ein besser funktionierendes Zusammenspiel zwischen den politischen Akteuren in Washington D.C. Der Kulturkampf zwischen liberalem und konservativen Amerika war, ist und bleibt in vollem Gange.
Intensive Vorbereitung zahlt sich für Pence aus
Jedoch war die Debatte zwischen Kaine und Pence in ihrer Zivilisiertheit schon nahezu eine Wohltat im Vergleich zum ersten Clinton/Trump-Duell. Beide VP-Kandidaten konnten zudem ihre Zielgruppen erreichen, wenngleich Mike Pence insgesamt als Gewinner aus dem Duell herausging.
Mit seiner ruhigen und disziplinierten Art entschied der Gouverneur von Indiana die Debatte für sich, obwohl er häufig von Kaine in die Defensive gedrängt wurde. Pence behielt jedoch über die ganze Zeit die Fassung, im Gegensatz zu Trump im Duell gegen Clinton, und setzte smarte Gegenangriffe auf das Ticket Clinton/Kaine.
Folgerichtig erklärte auch eine repräsentative Umfrage von CNN Mike Pence zum Gewinner (48% der Amerikaner sahen ihn als Sieger, 42% Kaine). Große Auswirkungen auf die Wahlentscheidung dürfte – traditionell – das VP-Duell jedoch nicht haben.
Die Woche begann mit der Fernsehdebatte des Jahrzehnts historisch: Noch nie zuvor standen sich zwei so unbeliebte Präsidentschaftskandidaten bei einem TV-Duell gegenüber. Noch nie zuvor waren die Unterschiede zwischen den Kandidaten so gravierend. Noch nie zuvor haben so viele US-Amerikaner, 84 Millionen sollten es sein, einer Fernsehdebatte beigewohnt. Der #Blog1600Penn-Wochenrückblick:
Beim ersten Aufeinandertreffen machte Hillary Clinton insgesamt den erfahreneren Eindruck, obwohl Donald Trump starke erste 30 Minuten hatte. Die Highlights:
Nach dem TV-Duell gingen beide Kandidaten wieder sofort auf Wahlkampftour in den hart umkämpften Swing States.
Hillary Clinton wurde unter anderem von Bernie Sanders unterstützt, der die Wählergruppe der Millenials für die ehemalige Außenministerin begeistern soll.
Weitere Unterstützung erhielt Clinton von First Lady Michelle Obama.
Auch die unzähligen freiwilligen Wahlkampfhelfer schieben mittlerweile Extraschichten, wie im folgenden Video in Florida.
Barack Obama war zu Gast bei einer CNN Townhall. Dort erklärte der Präsident seine viel kritisierte Haltung nicht von „radikalem Islamismus“ zu sprechen.
Schon einmal gefragt was Donald Trump Nachts um 3 Uhr macht? Richtig: Er tweetet! In einem wahren Nachrichten-Feuerwerk holte Trump zum Rundumschlag gegen Clinton und den Medien aus. (Zeitangabe hier in MEZ)
Anytime you see a story about me or my campaign saying "sources said," DO NOT believe it. There are no sources, they are just made up lies!
Herzlich Willkommen zum Liveticker zur ersten TV-Debatte zwischen der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und dem Republikaner Donald Trump. #Blog1600Penn hält euch auf dieser Seite über die wichtigsten Ereignisse auf dem Laufenden!
Streaming LIVE tonight on Twitter: the first of the US presidential #debates. Tap ⬇️ to watch at 8:30pm ET. https://t.co/Amu2z9SmqF
Ein Duell der Gegensätze. Kandidatin des Establishments gegen den Kandidaten des Anti-Establishments. Erfahrene Politikerin gegen den Neuling. Mit Spannung wurde die erste TV-Debatte zwischen Hillary Clinton und Donald Trump erwartet. Der Immobilienmogul begann stark, zeigte seine ganze Leidenschaft in den Bereichen der Handels- und Wirtschaftspolitik. Je länger jedoch die Debatte dauerte, desto stärker konnte Clinton ihren Vorteil als erfahrene Diskutantin ausspielen. Trump hingegen verlor zunehmend seine noch zu Beginn gezeigte Disziplin, seinen Fokus auf das Wesentliche und verhedderte sich im Detail. Insgesamt dürfte Clinton als Punktsiegerin aus dem ersten Duell gehen. Ob die ehemalige Außenministerin allerdings Unabhängige für sich überzeugen konnte, ist fraglich…
04:45 Uhr: Nach der ersten Debatte ist vor der nächsten Debatte: Clinton und Trump gratulieren sich gegenseitig zu einem historischen Duell.
04:38 Uhr: Das Schlusswort hat Donald Trump: „Ich will Amerika wieder groß machen!“
04:37 Uhr: Zum Schluss spricht Clinton wie schon zu Beginn die Wählerschaft direkt an: „Geht wählen! Eure Zukunft hängt davon ab!“
04:34 Uhr: Clinton hebt ihre politische Erfahrung hervor. Trump kontert: „Schlechte Erfahrungen!“ Clinton hält dagegen und zählt eine Vielzahl von Trumps Beleidigungen auf.
04:32 Uhr: Trump ist der Meinung, dass die USA nicht mehr der „Weltpolizist sein kann“.
04:28 Uhr: Klassischer Kulturkampf zwischen Republikanern und Demokraten: Der Iran-Deal.
04:26 Uhr: Für Trump sind Nuklearwaffen auch eine große Bedrohung – „nicht der Klimawandel, wie für Präsident Obama“. Ebenso fordert Trump einen größeren Beitrag von Ländern, die von den USA verteidigt bzw. unterstützt werden sollen, u.a. nennt er Deutschland.
04:25 Uhr: Nuklearwaffen sind die größte Bedrohung, so Clinton. War es nicht gerade eben noch Cyber-Security?
04:21 Uhr: Trump: „Ich habe ein viel besseres Urteilsvermögen als Clinton. Das ist doch keine Frage.“ Clinton: „Woo. Ok.“ – und versucht sich wieder auf politische Themen zu besinnen.
04:19 Uhr: Der Moderator versucht sich am Faktencheck, hinterfragt jedoch vor allem Trump.
Foreign policy points weak so far. Doubt many folks care. #Debates
04:15 Uhr: Für Clinton hat George W. Bush den Abzugstermin vereinbart.
04:13 Uhr: Trump: „Obama und Clinton haben ein Machtvakuum im Irak entstehen lassen, indem sie die US-amerikanische Armee zu schnell abgezogen haben. Dieses Vakuum hat nun ISIS gefüllt.“
04:11 Uhr: Clinton stellt ihren Plan zur Bekämpfung von ISIS vor. Priorität, so Clinton, sollte die Auslöschung der Führung sein.
04:09 Uhr: Trump: „Wir wissen bis heute nicht, ob Russland die Demokratische Partei gehackt hat, wie Clinton behauptet. Unter Obama haben wir in der Sicherheitspolitik die Kontrolle verloren.“
04:06 Uhr: Sicherheitspolitik! Für Clinton ist Cyber-Security die große Herausforderung der Zukunft.
04:04 Uhr: Trump stellt Clintons Freundschaft zu Obama in Frage – nicht zu Unrecht. Des Weiteren erklärt sich Trump zu unten genanntem Vorwurf, der vor Gericht fallen gelassen worden sein soll.
04:00 Uhr: Nun wird Obamas Geburtsurkunde unter die Lupe genommen. Clinton sorgt für Lacher und macht deutlich, dass die Anzweiflung von Obamas Geburtsort rassistisch ist. Ebenso unterstellt Clinton, dass Trump vor Jahrzehnten seine Wohnungen nicht an Afroamerikaner vermietet haben soll.
03:57 Uhr: Ist die Mordrate in den vergangenen Jahren angestiegen oder nicht? Hillary Clinton hat Recht, als sie darauf hinweist, dass die Mordrate gesunken ist.
03:55 Uhr: Trump will kriminelle Banden entwaffnen, Clinton spricht sich für verschärfte Waffenkontrollen aus.
03:51 Uhr: Für Clinton entspricht das schlechte Bild, das Trump von der Gesellschaft, insbesondere von der afroamerikanischen Gemeinschaft, gezeichnet hat, nicht der Realität. Des Weiteren kritisiert Clinton ein unfaires Justizsystem, das Minderheiten benachteiligt.
03:50 Uhr: Trump fordert mehr Polizei und ein besseres Gemeinschaftsgefühl. Ebenso stimmt er Clinton zu, dass es ein besseres Verhältnis zwischen Polizei und Bevölkerung geben müsse.
03:46 Uhr: Trump: „Wir brauchen wieder Recht und Ordnung! Wir müssen die Gewalt stoppen!“
03:44 Uhr: Themenwechsel. Innenpolitik, Polizeigewalt und Rassenunruhen werden nun diskutiert.
03:41 Uhr: Nun wird über Trumps Firmeninsolvenzen gesprochen. Ist Trump ein erfolgreicher Geschäftsmann oder nicht? Einig werden sich die beiden Duellanten definitiv heute nicht mehr.
03:39 Uhr: Clinton kontert: „Vielleicht ist die Infrastruktur so schlecht, weil sie keine Steuern zahlen?“
03:37 Uhr: Trump: „Dieses Land braucht jemanden in der Führung, der weiß, wie man mit Geld umgeht.“ Der Republikaner prangert die schlechte Verkehrsinfrastruktur an und erinnert abermals an die hohen Schulden der USA.
03:35 Uhr: Sollte Trump seine Steuererklärung veröffentlichen oder nicht? Clinton ist der Meinung, dass Trump etwas zu verheimlichen hat. Sagt Clinton…
03:33 Uhr: Erstmals wird Clintons eMail-Affäre angesprochen.
03:30 Uhr: Trump kritisiert die Politikerklasse und spricht davon, dass sich die Vereinigten Staaten in einer weiteren wirtschaftlichen Blase befinden.
03:29 Uhr: Clinton fordert einen höheren finanziellen Beitrag von Reichen.
03:27 Uhr: Trump: „Wir haben keine Führung! Und es fängt an mit Clinton!“ Clinton: „Wenn es so weiter geht bin ich an allem Schuld.“ Trump: „Wieso nicht?“ Gelächter.
03:25 Uhr: Auf einmal wird über ISIS diskutiert! Von Wirtschaftspolitik zu ISIS. Clinton wollte Werbung für ihre Website machen, doch Trump griff das auf: „Sie sagen immer, gehen sie für weitere politische Ideen auf meine Website. Dabei haben sie gar keinen Plan. Wie im Kampf gegen ISIS!“
03:24 Uhr: Trump greift Clintons Regulierungspläne an. Weitere Regulierung würde Unternehmen jegliche Luft zum Atmen nehmen.
03:23 Uhr: Heftiger Schlagabtausch. Clinton: „Sie leben in ihrer eigenen Realität!“
03:20 Uhr: „Bill Clinton hat NAFTA unterzeichnet, das schlechtes Wirtschaftsabkommen aller Zeiten“, so Trump. Ebenso zeigt Trump den Meinungswechsel von Clinton in Bezug auf TPP auf.
03:18 Uhr: Trump kritisiert, dass Obamas Politik vor allem auf Schulden aufgebaut ist. Des Weiteren fragt Trump, wieso sich Clinton gerade jetzt „nach 30 Jahren Politikkarrierre“ für eine nachhaltige Wirtschaftspolitik interessiert.
03:15 Uhr: Clinton erinnert an die Wirtschaftskrise 2008 und an die anschließende wirtschaftliche Erholung unter Obama. Trumps Pläne würden zu einer weiteren Rezession führen. Des Weiteren wirbt Clinton für eine grüne Ökonomie, die viele Arbeitsplätze schaffen würden.
03:13 Uhr: „Darf ich sie Außenministerin Clinton nennen? Ich möchte sie glücklich machen!“ Trump zu Clinton.
03:12 Uhr: Trump stellt Clintons Unterstellung in Bezug auf seinen Vater klar.
03:11 Uhr: Clinton greift Trumps „extreme Steuersenkungspläne“ scharf an und kritisiert den Republikaner, dass er seine Firma auf den Erfolg seines Vaters aufbauen konnte.
03:08 Uhr: Gleiche Frage an Trump. Der Immobilienmogul spricht davon, dass Arbeitsplätze ins Ausland verloren gehen. Trump will die heimische Wirtschaft stärken. Freihandelsverträge müssen neu verhandelt werden.
03:06 Uhr: Clinton spricht Wähler direkt an. Es brauche Arbeitsplätze für Jedermann. Wirtschaft soll fairer werden. Gleicher Lohn für Frauen. Clinton spricht ebenso Trump direkt an.
03:05 Uhr: Die erste Frage geht an Hillary Clinton. Themen: Wirtschaft und Ungleichheit.
03:05 Uhr: Hillary Clinton ganz in Rot, Donald Trump mit blauer Krawatte. Die Kandidaten scheinen die Farben ihrer Parteien getauscht zu haben.
03:03 Uhr: Zeit zum Geschichte schreiben! Es beginnt, ein episches Duell im Kampf um das Weiße Haus: Hillary Clinton versus Donald Trump – Erster Teil!
02:55 Uhr: Die Debatte wird auf #Blog1600Penn live via Twitter übertragen. Des Weiteren überträgt die ARD, Phoenix, CNN & Co. das Duell des Jahrzehnts.
02:00 Uhr: Hillary Clinton hat sich auf verschiedene „Trumps“ vorbereitet. Auf einen aggressiven, unberechenbaren Gegner und auf einen Donald Trump, der sich an die Fragen des Moderators hält und einen zurückhaltenden Diskutanten abgibt. Welchen Donald Trump werden wir heute Nacht sehen?
00:50 Uhr: Mike Pence ist ebenso schon angekommen.
00:00 Uhr: It’s Midnight in America. So beschreibt Donald Trump die aktuelle Lage der Vereinigten Staaten. Auf die heutige Debatte hat sich der Immobilienmogul ausnahmsweise sogar vorbereitet. Am Wochenende ging er verschiedene Fragen mit seinem Wahlkampfteam durch und versuchte seine Antworten im gegebenen Zeitfenster zu geben.
23:30 Uhr: Die bislang höchste Einschaltquote verzeichnete die TV-Debatte zwischen Jimmy Carter und Ronald Reagan aus dem Jahr 1980. 81 Millionen US-Amerikaner verfolgten die Auseinandersetzung live im Fernsehen. Ob das Duell Clinton gegen Trump einen neuen Maßstab setzen kann?
22:20 Uhr: So sieht es bei den Medienvertreter in der Hofstra University aus.
22:05 Uhr: Donald Trump konnte in den vergangenen Wochen gewaltig in den Umfragen aufholen. Die aktuelle Wahlmännerprognose führt zwar weiterhin Hillary Clinton an, doch ist das Rennen offener denn je.